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So klingt die Rack-Ära – 19“ Gitarren-Preamps unter der Lupe

Die bekanntesten Rack-Preamps der 80er- und 90er-Jahre im VergleichDie 80er-Jahre waren die Dekade der großen Racks, mit denen Gitarristen ihre unzähligen Effekte, die sie bei Rock- und Popproduktionen einsetzten, auch live zur Verfügung hatten. Waren diese Rackeinheiten anfangs noch in Kombination mit Verstärkertopteilen anzutreffen, kam schon bald die Idee auf, auch die Gitarrenverstärker selbst in das praktische 19“ Format zu schrumpfen. Ein sinnvoller Grund war dabei die Platz- und Gewichtsreduktion, aber auch die flexible Möglichkeit, Vor- und Endstufensektion aufzuteilen und in zwei Einheiten unterzubringen.

So entstanden gerade in den 80er- und 90er-Jahren unzählige Setups prominenter Gitarristen, die ihren Sound mithilfe von 19“ Vorverstärkern generierten. Jeder von ihnen klang speziell und gehörte zu einer ganzen Reihe archetypischer Signature-Sounds – man denke nur an Nuno Bettencourt, John Petrucci oder Steve Lukather. Zwar war die Zahl der verfügbaren 19“ Preamps nahezu uferlos, aber dennoch möchte ich euch hier ein paar ausgewählte Vertreter dieser Gattung vorstellen.

Inhalte
  1. Grundsätzliches für User von Modelern:
  2. ADA MP-1
  3. Marshall JMP-1
  4. Peavey Rock Master
  5. Mesa Boogie TriAxis
  6. Soldano X99
  7. Custom Audio Electronic 3+ SE
  8. Soundbeispiele

Grundsätzliches für User von Modelern:

Der Name Pre-Amp bedeutet bekanntlich Vorstufe und demnach handelt es sich um eine Komponente, die man immer im Zusammenspiel mit der jeweiligen Endstufe betrachten muss.

Einerseits existierte damals eine Unmenge an Röhrenendstufen, die mit EL83, EL84, 6L6 oder 6V6 Varianten bestückt waren und durchaus unterschiedlich klingen konnten. Nichtsdestotrotz schworen viele Gitarristen der 80er- und 90er-Jahre auch auf MosFet-Bauweise, teilweise auf Transistorendstufen oder im Studio sogar, wie Nuno Bettencourt, auf HiFi-Modelle.

Bei der Wahl der Cabs habt ihr natürlich vollkommen freie Hand. Da man jedoch ganz klar sagen muss, dass 19“ Gerätschaften eher bei Pop- und Rockproduktionen und weniger bei puristischer Bluesmusik anzutreffen waren, werdet ihr den authentischsten Sound möglicherweise mit 4×12“ Boxen finden, die entweder mit Greenback-artigen Speakern oder bei der Metallfraktion mit den höhenreicheren Vintage 30 bestückt sind. Kenner der Rack-Ära mögen mir verzeihen, dass ich einige Modelle außen vor lassen musste. Darunter den Rocktron Pro G.A.P, den Bogner Fish, den Jerry Cantrell bei Alice in Chains einsetzte, oder aber die Digitech 21 Reihe mit dem 2101 und 2102, die Pat Metheny oder Jennifer Batten verwendeten.

ADA MP-1

ADA MP-1 Midi Programmable Tube Preamp

Der MP-1 aus dem Hause A/DA Amplification, wurde um das Jahr 1987 releast. Dabei handelt es sich um einen voll programmierbaren Preamp, der sogar noch einen zusätzlichen Chorus an Bord hatte. Alle Soundsettings können auf den 128 Speicherplätzen abgelegt und auch via MIDI geschalten werden. Intern wurde eine 12AX7-Vorstufenröhre verbaut, dennoch klingt der Amp vom Wesen her eher nach High Gain Solid State. Grundsätzlich liefert der MP-1 drei Voicings, nämlich Clean Tube, Distortion Tube und Solid State. An Parametern stehen zwei Overdrive-Regler, Master-Gain, Bass, Mid, Treble und Presence zur Verfügung, wobei der schaltbare Chorus in Rate und Depth geregelt werden kann. Ein Nachteil, der von vielen Usern moniert wurde, ist der fehlende Input-Level-Regler, der den Eingangspegel der Gitarre anpassen könnte.

Die Liste der User ist nahezu uferlos und reicht von Paul Gilbert (gut zu sehen in seinem REH Instructional Video “Intense Rock”), über Vito Bratta, Kirk Hammett, Alex Skolnick bis zu Vernon Reid. Besondere Bekanntheit wurde dem MP-1 jedoch durch Nuno Bettencourt zuteil, der damit den Sound der Platte „Pornograffitti“ extrem prägte. Dies ist nicht zuletzt auch dem Produzenten Michael Wagner zu verdanken, der sowohl für Vito Bratta als auch für Nuno das folgende Setting wählte, nämlich Preset #45:

OD1OD2Master GainBassMidTreblePresenceModeChorus
4.05.57.5126612Tube DistortionOff

Wagner setzte neben dem MP-1 noch einen BBE Sonic Maximizer als Enhancer ein und ging von dort in eine McIntosh 2100 Transistor HIFI-Endstufe, an der ein Vintage Marshall 4×12 Cab mit dem originalen G12H Speakern hing. Abgenommen wurde wohl mit Fostex M11RP-Bändchen- und Countryman Lavalier-Mikrofonen.

Marshall JMP-1

Marshall JMP-1 Valve Midi Preamp

Marshalls Ausflug in die 19“ Ära lieferte neben den voll analogen Preamps 9001 und 9004 im Jahre1992 mit dem JMP-1 auch einen programmierbaren Analog-Ableger, der in die Geschichte der Rockmusik einging. Dieser Preamp kommt mit einer goldenen Faceplate, zwei 12AX7-Preampröhren und beherbergt vier Grundsounds, nämlich OD1, OD2, Clean 1 und Clean 2, die die typische Marshall-DNA in sich tragen:

  • OD1: Liefert einen warmen, Vintage-Style-Overdrive, der an klassische Marshall Super Lead-Sounds angelehnt ist.
  • OD2: Bietet moderne, tightere und aggressivere High-Gain-Sounds.
  • Clean 1: Zeigt einen warmen Cleansound mit Vintage-Anmutung.
  • Clean 2: Präsentiert sich etwas höhenreicher und glasiger mit den Brillanzen von JTM45- oder Plexi-Modellen, wenn diese mit niedrigem Gain betrieben werden.

Regelbar sind die Kanäle in Volume, Gain, Bass, Middle, Treble und Presence, und ein zusätzlicher Bass-Shift-Switch ist ebenfalls an Bord. Speicherbar sind die Einstellungen auf insgesamt 100 Preset-Plätzen. Der JMP-1 kommt mit einem Einschleifweg und bietet neben den normalen Ausgängen auch DI-Outs mit integrierter Speakersimulation.

Bekannte User des JMP-1 sind natürlich die Iron Maiden Gitarristen Dave Murray, Adrian Smith und Janick Gers, Megadeth, Judas Priest, Vivian Campbell und Phil Collen von Def Leppard.

Peavey Rock Master

Peavey Rock Master Tube Guitar Preamp

Der Peavey Rock Master führt sicherlich vollkommen zu Unrecht ein Schattendasein im Reich der 19“ Preamps, wurde aber dennoch von einigen Guitar-Heroes der 90er-Jahre verwendet. Prinzipiell kommt der analoge Rockmaster mit drei schaltbaren Kanälen und vier 12AX7-Vorstufenröhren. Die Kanäle sind:

  • Clean Gain: Hier kommt ein Level-Regler und ein Tonestack bestehend aus Bass, Middle, Treble und Presence zum Einsatz.
  • Crunch Gain: Dieser Kanal bietet nur einen Pre- und Post-Gain-Regler, wobei ersterer mit einer Pull-Funktion ausgestattet ist, die das Gain erhöht.
  • Ultra Gain: Der heißere Gain-Kanal bietet ebenfalls Pre- und Post-Gain mit dem oben genannten Gain-Pull-Poti.

Den beiden Gain-Kanälen ist ebenfalls ein EQ zur Seite gestellt, der die Potis Body für die Bässe, Bottom für Mitten und Edge für die Höhen bereithält, welche jeweils um 15 dB geboostet oder abgesenkt werden können. Eine Push/Pull-Funktion des Body-Potis lässt die Mittenfrequenz, die bearbeitet wird, verschieben.

Die klanglichen Optionen und auch die Anschlussmöglichkeiten fallen extrem umfangreich aus, auch wenn die Kanalumschaltung – und das ist sicherlich ein Manko – nur mithilfe eines Fußschalters realisierbar ist.

Der Sound ist tendenziell als heißerer, britischer Rocksound zu bezeichnen, der durchaus Marshall-Parallelen aufweist, allerdings etwas aggressiver und mit deutlich mehr Gainreserven daherkommt. Der Cleansound ist tadellos und vielseitig einsetzbar, erscheint aber verglichen mit dem Zerrsound eher unprätentiös.

Bekannte User sind vor allem Andy Timmons während der “Danger Danger“-Zeit, sowie der Produzent Jonathan Wilson.

Mesa Boogie TriAxis

Mesa Boogie TriAxis All Tube Preamplifier (Quelle: www.mesaboogie.com)

Mesa Boogie war ebenfalls in die 19“-Szene eingestiegen und legte mit dem 2HE hohen Studio-Preamp bereits Ende der 80er Jahre eine beliebte Rackversion vor. Kurz danach wurde der TriAxis vorgestellt, der mit fünf 12AX7 Vorstufenröhren bis dato der einzige programmierbare Röhrenpreamp aus dem Hause Mesa Boogie war.

Die Einstellungen können auf den insgesamt 90 Preset-Speicherplätzen abgelegt werden und sind via MIDI schaltbar. Insgesamt kam das Modell mit acht separaten Modi, die den Sound des Mark I, Mark IIC+, Mark IV und einen modifizierten britischen Lead-Sound boten. Diese sind:

  • Rhythm/Green – Vintage Fat Clean (Mark I, Black-face)
  • Rhythm/Yellow – Modern Hyper-Clean (Mark IV)
  • Lead 1/Green – Vintage Mark I  – Lead
  • Lead 1/Yellow – Vintage Mark I – Gain Boost
  • Lead 1/Red – Classic British Lead
  • Lead 2/Green – Medium Boogie Gain
  • Lead 2/Yellow – Classic Boogie Lead (Mark IIC+/Mark IV)
  • Lead 2/Red – Searing Boogie Lead

Unter den berühmten Usern ist sicherlich allen voran John Petrucci von Dream Theater zu nennen, der die frühen Alben komplett mit diesem Preamp über Mesa Boogie-Endstufen spielte. Auch Metallicas James Hetfield, Blink 182s Tom DeLonge oder John Sykes verwendeten den TriAxis.

Soldano X99

Soldano X99 (Quelle: Audio Fanzine.com)

Mike Soldano ist vor allem durch seine wohl berühmteste Kreation, das SLO-100 Topteil, kein unbeschriebenes Blatt im Amp-Business. Ähnlich beliebt wie die SLO-Reihe waren allerdings zumindest in den 90ern seine 19” Amps, die in einem krassen Lila-Pink-Farbton gehalten waren und von unzähligen Playern eingesetzt wurden. Zu den Soldano-Preamps zählen der SP77, der X88 und der X99.

In die Entwicklung der Rack-Einheiten waren einige prominente Namen involviert, darunter Bob Bradshaw, auf den wir später noch zu sprechen kommen oder aber Tim Caswell, bekannt durch seine legendäre #39 Modifikation an Marshall Amps.

Tim Caswell kooperierte 1989 mit Soldano Custom Amplification, um mit dem X99 einen Preamp auf Basis des SLO-Leadsounds zu entwickeln. Dieser Amp besaß motorgetriebene Potis, war MIDI-fähig und bot einen Rhythm-Channel, der zum SLO-100 identisch war. Insgesamt kam der Amp mit drei Kanälen, nämlich Clean, Rhythm und Lead. An Potis standen Gain, Bass, Middle, Treble und Volume zur Verfügung, wobei ein zusätzlicher Bright-Switch für alle Kanäle zuständig war.

Custom Audio Electronic 3+ SE

Custom Audio Electronic 3+ SE (Quelle: www.customaudioelectronics.com)

Hinter der Firma Custom Audio Electronics verbirgt sich das Aushängeschild der 80er-Jahre Gitarrenrack-Kultur, nämlich Switching-Papst Bob Bradshaw. Bob zeigte sich für die Live- sowie Studioracks von Steve Lukather, Michael Landau, Eddie van Halen, Michael Thompson und vielen mehr verantwortlich und galt als Anlaufstelle Nummer 1 in Los Angeles, wenn es um dieses Thema ging. Laut Bobs Wortlaut ging das Konzept des Soldano X88 eigentlich auf ihn zurück. Bob tourte als Techniker mit Toto und wollte Steves-Setup vereinfachen, das aus drei Amps bestand, von denen er nur die Vorstufen nutzte und diese auf eine zusätzliche Endstufe schickte. Also kam ihm die Idee, einfach einen dreikanaligen Preamp zu bauen, den Steve auf die Endstufe schicken konnte. Sein Kollege Mike Soldano setze diese Ideen zunächst für ihn um, später wechselte Bob allerdings zu John Suhr, um den Amp zu entwickeln.

Der 3+ SE kommt mit satten sieben 12AX7 Vorstufenröhren und drei unabhängigen Kanälen, nämlich Clean, Crunch und Lead. Jeder dieser Kanäle verfügt über separate Bass-, Midrange-, Treble-, Gain und Master-Volume-Regler sowie einen Bright Switch.

Der Clean Channel bietet einen warmen und punchy Cleanton mit kompakten Lowend und glasigen Höhen.

Der Crunch Kanal deckt von fast Clean bis High-Gain alles ab und reagiert sehr feinfühlig auf das Volume-Poti der Gitarre.


Der Lead-Channel stellt die höchsten Gainreserven bereit und klart auch bei niedrigeren Volume-Settings an der Gitarre nicht ganz auf.

Berühmte User des 3+ SE sind oder waren Steve Lukather, Megadeth, Michael Landau, Peter Frampton, Eddie Van Halen (F.U.C.K. Album), Richie Sambora, Steve Vai, Kirk Hammett, Mick Mars, Dweezil Zappa oder Green Days Joe Armstrong.

Soundbeispiele

Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, paare ich die Preamps allesamt mit einer identischen Endstufe, die, wie eingangs erwähnt, natürlich auch ihren Beitrag zum Gesamtsound leistet. Da alle Sounds sehr unterschiedlich ausfallen und das ja auch sollen, ist es nicht Ziel, ein Matching der verschiedenen Preamps vorzunehmen. Den ADA MP-1, Marshall JMP-1 und Peavey Rockmaster hört ihr als Originaleinheiten, während der TriAxis, der X99 und der 3+SE als Simulation aus dem AxeFx kommen.

Versuchsaufbau:

Jede Gerätschaft wird über den Output in die Poweramp-Simulation eines Fractal Audio AxeFx gespielt. Als Gitarren kommen eine Stratocaster mit Singlecoils sowie eine Les Paul mit Humbuckern zum Einsatz. Grundsätzliche Einstellungen der Preamps werden angegeben.

a) Clean Picking – Humbucker

Audio Samples
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ADA MP-1: Clean Marshall JMP-1: Clean 2 Peavey Rock Master: Clean Mesa Boogie TriAxis: Rhythm Green Soldano X99: Clean CAE 3+ SE: Clean

b) Clean Chords – Single Coil

Audio Samples
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ADA MP-1: Clean Marshall JMP-1: Clean 2 Peavey Rock Master: Clean Mesa Boogie TriAxis: Rhythm Green Soldano X99: Clean CAE 3+ SE: Clean

c) Crunch – Humbucker

Audio Samples
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ADA MP-1: Tube Distortion Marshall JMP-1: OD1 Peavey Rock Master: Crunch Gain Mesa Boogie TriAxis: Lead 1 Green Soldano X99: Rhythm CAE 3+SE: Crunch

d) Crunch – Single Coils

Audio Samples
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ADA MP-1: Tube Distortion Marshall JMP-1: OD1 Peavey Rock Master: Crunch Gain Mesa Boogie TriAxis: Lead 1 Green Soldano X99: Rhythm CAE 3+ SE: Crunch

e) High Gain – Humbucker

Audio Samples
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ADA MP-1: Tube Distortion Marshall JMP-1: OD2 Peavey Rock Master: Ultra Gain Mesa Boogie TriAxis: Lead 2 Yellow Soldano X99: Lead CAE 3+ SE: Lead

f) Lead – Humbucker

Audio Samples
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ADA MP-1: Tube Distortion Marshall JMP-1: OD2 Peavey Rock Master: Ultra Gain Mesa Boogie TriAxis: Lead 2 Yellow Soldano X99: Lead CAE 3+ SE: Lead

Und nun viel Vergnügen beim Nachbasteln eurer favorisierten Preamp-Sounds!

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von Haiko Heinz

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Profilbild von Darko Dropulja

Darko Dropulja sagt:

#1 - 19.03.2022 um 09:52 Uhr

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Habe noch immer einen ADA, das Teil kling einfach Hammer.

Kommentare vorhanden
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