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Die besten Gitarren-Soli – Megadeth – Symphony of Destruction – Workshop

Als Megadeth im Jahre 1992 “Countdown to Extinction” veröffentlichte, war es mit über drei Millionen verkaufter Exemplaren nicht nur ihr erfolgreichstes Album, sondern sie heimsten damit sogar noch eine Grammy-Nominierung ein. Diese Platte läutete einen leichten Richtungswechsel der Band ein, die bis zu diesem Zeitpunkt eher im Thrash-Metal zuhause war, aber sich nun auch in Hardrock und Heavy-Metal einer breiteren Anhängerschaft erfreuen durfte.

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Die Gitarrenarbeit erledigte seit der Platte “Rust in Peace” kein geringerer als Marty Friedman, der den Gitarrenshreddern aus seiner Zeit bei Cacophony noch ein Begriff sein dürfte und bereits eine bekannte Hausnummer war.
Die erste Singleauskopplung war “Symphony of Destruction”, ein Song, der bereits Gegenstand eines Riff of the Week Workshops war:

Marty Friedman bevorzugte damals Jackson KE1 Kelly-Modelle mit Floyd-Rose-Tremolo und Jeff Beck-Humbuckern. Die verwendeten Amps lassen sich nur vage ermitteln, allerdings weiß man von Marty, dass er den Bogner Triple Giant, den Tube Works Preamp, VHT 2150 Endstufen und einen ENGL Special Edition spielte und auch als Endorser für den Crate Blue Voodoo gesichtet wurde.
Im Solo begegnen uns viele Elemente des modernen Rock-Solospiels, viele interessante Halbtonbendings, Arpeggioläufe über das gesamte Griffbrett und Repeating-Pattern:

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Noten und TABs:

Audio Samples
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Megadeth – Symphony of Destruction – Solo – Original Megadeth – Symphony of Destruction – Solo – Playback

Marty verwendet relativ puristisch einen Leadsound mit ordentlich Gain und etwas Delay und Reverb. Die Gainstruktur klingt eher modern, das heißt, wahrscheinlich kam kein typisch britischer Rocksound, sondern eher ein etwas aggressiverer Amp zum Einsatz.
So könnte ein mögliches Soundsetting aussehen:

Sound-Setting mit PlugIns: UAD-2 Engl Savage 120 und Presonus Analog Delay
Sound-Setting mit PlugIns: UAD-2 Engl Savage 120 und Presonus Analog Delay

Und nun viel Spaß mit Megadeth!

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von Haiko Heinz

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