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Die besten Gitarren-Soli – Rage Against The Machine – Killing in the name of – Workshop

In unserer heutigen Folge “Die besten Gitarren-Soli” geht es um eine Band, die einen ganz wesentlichen Beitrag zum Soundtrack der 90er Jahre beigetragen hat und auch aktuell mit ihrer Wiedervereinigung für Aufsehen sorgt: Rage Against The Machine. 

(Foto: © SONY BMG)
(Foto: © SONY BMG)


Das selbstbetitelte Album aus dem Jahre 1992 war sicherlich eines der bedeutendsten Werke der Crossover-Ära, wusste die Band doch geschickt Stilelemente aus HipHop, Funk und Metal miteinander zu verknüpfen. Da die Inhalte primär von politischen oder gesellschaftskritischen Themen in Verbindung mit revolutionären Ideen und Protest handeln, spürt man dem Album die Wut, Attitüde und Energie regelrecht an und das ist ein Grund mehr, warum dieses Werk so authentisch wirkt.
Die Gitarren stammen von Tom Morello, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, alle auch noch so abgefahrenen Sounds mit der Gitarre zu realisieren. Das Statement auf dem Album: “no samples, keyboards or synthesizers used in the making of this record”, lässt erahnen, was für ein kreativer Kopf hier am Werke sein muss.

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Tom Morello verwendete bei dieser Aufnahme von “Killing in the name of” seine schwarze 1982er Fender Telecaster, die die Aufschrift “Sendero Luminoso” (benannt nach einer linksrevolutionären Guerilla-Organisation in Peru) trägt. Die Gitarre besitzt die original Tele-Pickups und hat einen Ahornhals. An Amps verwendet Tom gerne einen 800er Marshall (Modell 2205) in der 50 Watt Version. Gespielt wurde das Top über eine 4×12″ Peavey VTM Box mit Celestion G12K-85 Speakern, allerdings sieht man ihn gelegentlich auch mit einer Marshall-Box.
Besonders tragend für das Solo ist natürlich das Digitech Whammy-Pedal, ein Pitchshifter, mit dem sich De- und Uptunings zu verschiedenen Intervallen per Fuß bewerkstelligen lassen. Wie Tom auf dieses Pedal gestoßen ist, erklärt er besser selbst:
“The whammy pedal for me was a great invention because I never had the patience to read all the manuals (that came with various pedals), and when you plugged them in they drained all the sound and it sounded kinda crappy. So when I heard there was a harmonizer in a stompbox, I thought I gotta get me one of those. It was right around the time of beginning with Rage Against The Machine, and I was basically designated to be the band’s DJ. I found that with very simple manipulations, with a very simple pedal, all of the sudden the guitar for me was finding a lot of very new sonic possibilities.”

Hier das Solo von “Killing in the name of” in der Audio-Version. Setzt das Whammy-Pedal auf zwei Oktaven nach oben und spielt in den ersten acht Takten jeweils die ersten drei Noten der Sextole durchgetreten.

Audio Samples
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Killing in the name of – Das Solo

Und eure TABs im PDF-Format:

Mit dem nachfolgenden Playback könnt ihr eure Trainingsrunden perfekt untermalen:

Audio Samples
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Killing in the name of – Das Playback

Um dem Sound nachzukommen, bietet sich natürlich eine Singlecoil-Gitarre an, die ihr über einen verzerrten Amp spielt. Das muss keine harte Metalzerre sein, auch wenn man die Band so wahrnimmt, sondern eher der typische Marshallsound ab den Spätsiebzigern oder Achtzigern.
Für das Whammypedal gibt es mittlerweile auch Alternativen, so bieten z.B. manche Boss-Multieffektgeräte diese Funktion an, bzw. lassen sich an manche Multieffektgeräte Expression-Pedale anschließen, mit denen ich die Parameter der Pitchshifter-Funktion steuern kann.
So könnte ein typisches Ampsetting aussehen:

Soundsetting im UAD Softube Marshall JMP 2203 PlugIn
Soundsetting im UAD Softube Marshall JMP 2203 PlugIn

Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit “Rage Against The Machine”!

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(Foto: © SONY BMG)

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von Haiko Heinz

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