Sire Marcus Miller V10 5 Test

Fazit

Die größten Unterschiede zu seinen kleinen Brüdern V3 bis V9 sind sicher der thermisch behandelte Hals inklusive Griffbrett und die Premium-Tonabnehmer aus dem Hause Sire. Dies führt tatsächlich zu einem ausgewogen-definierten und äußerst souveränen Klangbild, welches bei J-Bass-Fans keine Wünsche offen lässt. Dank der flexiblen Elektronik ist von “Vintage” bis “Modern” hier schlicht alles möglich. Auch die Verarbeitung des V10 scheint auf noch etwas höherem Niveau zu rangieren – gemeinsam mit der schönen Decke, Blockinlays und Poti-Knöpfen aus Aluminium kratzt Sire mit dem V10 hier deutlich an der Kategorie “Edelbass”, ohne aber zu “barock” zu wirken. Insgesamt bietet der V10 zweifellos einiges mehr als die anderen Serien in Sires Portfolio, allerdings kostet er auch einiges mehr. Das Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt für mich daher nicht mehr denselben “Wow”-Faktor wie z. B. beim V3 oder dem V7, ist aber angesichts des Gebotenen durchaus sehr gut! Wer also einen edlen und klanglich flexiblen J-Bass sucht, der immer noch einige hundert Euro günstiger ist als das große Vorbild, der liegt mit dem Sire V10 definitiv richtig!

PRO:
  • Sound
  • Klangliche Flexibilität
  • Bespielbarkeit
  • Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
CONTRA
  • -/-
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Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Sire
  • Modell: MM V10 5-Saiter
  • Herstellungsland: Indonesien
  • Mensur: 34 Zoll, Longscale
  • Korpus: Sumpfesche
  • Hals: geschraubt, Ahorn, Ahorngriffbrett mit 20 Bünden
  • Hardware: Sire
  • Tonabnehmer: 2 x Sire Marcus Premium-J Revolution Singlecoils
  • Elektronik: Sire Marcus Heritage 3
  • Sattel: 46 mm 5-Saiter
  • 18 V-Stromversorgung
  • Gewicht: 4,3 kg
  • Preis: 1333,- Euro (Ladenpreis im Mai 2021)
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • Sound
  • Klangliche Flexibilität
  • Bespielbarkeit
  • Verarbeitung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Contra
  • -/-
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Sire Marcus Miller V10 5 Test
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