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Sire Marcus Miller V7 Alder-5 TS Test

Auch dieser Testbass aus der Sire Marcus Miller-Serie weiß zu überzeugen: Der fünfsaitige V7-Bass kommt mit einem Erlebody, Ahornhals, schicker Sunburst-Lackierung und firmeneigenen Zutaten daher, die sich sehen lassen können!

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Sire ist eine noch junge Firma, die sich gerade erst am Markt etabliert und mit ihren preisgünstigen Marcus Miller-Bässen den Low Budget-Markt ordentlich aufwirbelt. Das aktuelle Portfolio der Koreaner umfasst zwei verschiedene Modelle, den modernen M3 mit Humbucker-Tonabnehmern und Mahagonikorpus, und den V7, Sires Version eines traditionell konstruierten Modells mit Singlecoil-Tonabnehmern und wahlweise Erle oder Esche als Korpusholz. Beide Modelle sind außerdem mit einem außerordentlich vielseitigen Preamp ausgestattet, der von Sire speziell für die Marcus Miller-Bässe entwickelt wurde. Sowohl der M3 als auch der V7 konnten in ihrer viersaitigen Ausführung bei vorangegangenen BONEDO-Tests bereits Bestnoten einfahren. Nun ist es an der Zeit, die fünfsaitige Version des V7 genauer unter die Lupe zu nehmen.

Details

Mein Testmodell kommt mit den klassischen Zutaten und dem eleganten Look eines typischen Jazz Basses aus den 60er-Jahren daher. Für den asymmetrischen Offset-Korpus wurde nordamerikanische Erle verwendet und mit einer sehr schönen Lackierung in Sunburst versehen. Wer nicht auf Sunburst steht, kann das Erle-Modell aber auch in Weiß oder Schwarz ordern. Komplettiert wird der klassische Look meines Testkandidaten mit einem schicken dreilagigen Tortoise-Pickguard.

Fotostrecke: 5 Bilder Sieht uramerikanisch aus, kommt aber aus Indonesien: …
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Der an vier Punkten verschraubte Hals besteht aus einem Streifen kanadischen Ahorns, auf die ein Palisandergriffbrett aufgeleimt wurde. Der Hals ist außerdem (wie bei allen V7-Modellen) mit einem creme-weißen Binding eingefasst. Als Lagenmarkierungen kommen große Perloid Block Inlays zum Einsatz. Sire verbaut bei allen V7-Bässen relativ schmale Bünde mit der Bezeichnung “Medium Small”. Die Bundenenden sind lobenswerterweise abgerundet und beim Lagenwechsel somit kaum spürbar.
Wie man jetzt bereits sehen kann, verzichtet Sire trotz des günstigen Preises ihrer Bässe nicht auf aufwendige und arbeitsintensive Details – die Qualitätsanmutung des V7-Fünfsaiters ist wirklich erstaunlich hoch! Dieser Eindruck setzt sich auch beim Blick auf die Hardware-Ausstattung des Basses fort: Sire verbaut hier keine günstigen Komponenten anderer Hersteller, sondern fertigt alle Teile in einer eigenen Fabrik in Indonesien.
Die fünf Stimmmechaniken auf der Kopfplatte wirken dementsprechend sehr solide und stabil, sie laufen geschmeidig und halten die Stimmung zuverlässig. Kurz vor dem Knochensattel sitzt außerdem ein 4,5 cm breiter Saitenniederhalter, der alle fünf Saiten auf den Sattel drückt, damit die Schwingung in den Hals transferiert werden kann.

Fotostrecke: 7 Bilder Stilvolle, sauber eingesetzte Block-Inlays
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Am anderen Ende des Basses laufen die Saiten über eine massive Brücke: die sogenannte “Marcus Big-Mass – 1” ist mit einer soliden Grundplatte und großen, quadratischen Saitenreitern ausgestattet, die vertikal für Saitenhöhe und horizontal für die Intonation justiert werden können. Optional ist die Saitenführung durch den Korpus, die im besten Fall für ein längeres Sustain und einen etwas ebenmäßigeren Klang sorgt. Die Saiten können bei der “Marcus Big-Mass – 1” aber auch herkömmlich durch den Rücken der Brücke eingefädelt werden.

Fotostrecke: 5 Bilder Saubere Verarbeitung auch an der Brücke.
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Ein großes und vor allem auch klangprägendes Highlight der Sire-Bässe ist sicherlich der aufwändige Heritage-3 Preamp mit seinen zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Alleine der dreibandige Equalizer mit Reglern für Bässe (20 Hz), Höhen (10 kHz) und einem Doppelpoti für die variable Mittensektion mit einer enorm großen Bandbreite von 200 Hz bis zu 1 kHz sorgt für zahlreiche Klangvariationen und eine große Flexibilät der Sire-Bässe. Zudem ist der hauseigene Preamp mit einer Tonblende ausgestattet, die sowohl im aktiven wie auch im passiven Betrieb des Instrumentes funktioniert. Gespeist wird die Elektronik von zwei handelsüblichen 9V-Blockbatterien, die in gesonderten Fächern auf der Rückseite des Basses Platz finden und bei Bedarf schnell ausgetauscht werden können.
Für die Klangübertragung sorgen zwei Singlecoil-Tonabnehmer mit der Bezeichnung “New Marcus Miller Jazz Type”, die mit einem Abstand von ca. 9,2 cm von Tonabnehmermitte zu Tonabnehmermitte – also wie bei den klassischen Fender-Originalen aus den 1960er-Jahren – montiert wurden.

Fotostrecke: 7 Bilder Das Herz des Sire Marcus Miller-Basses ist …
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Profilbild von Jojo

Jojo sagt:

#1 - 20.05.2015 um 21:32 Uhr

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Ein sehr guter Test und die Audiobeispiele sind der Wahnsinn.

    Profilbild von lars.bonedo

    lars.bonedo sagt:

    #1.1 - 20.05.2015 um 22:05 Uhr

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    Hi Jojo! Herzlichen dank für die Blumen - freut uns sehr, dass du Spaß mit dem Test hattest! Tatsächlich ist das Preis-/Leistungsverhältnis der Marcus Miller-Bässe derzeit sehr weit vorne... wir können dir einen persönlichen Test deshalb sehr empfehlen! Schöne Grüße, Lars (Redaktionsleiter Bass)

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Armin Rink sagt:

#2 - 24.10.2016 um 12:25 Uhr

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Super Test , wenn der Test auch schon mal da war, genau wie von dem Viersaiter neulich !
Testet doch mal die neueren V7 Vintage 4 u. 5 Saiter ,
mit Vintage Brücke und Vintage Pickups.
Jedenfalls sind eure Soundbeispiele so gut, das ich mir die immer runterlade und auschecke, man kann ja immer was lernen :-))
Von dem MArcus Miller V7 hab ich inzwischen zwei 4 und zwei 5 Saiter ,alle absolut so super ,das ich mich manchmal frage ,für was ich eigentlich meine teuren Bässe habe !!
macht weiter so, besten Gruß Armin

    Profilbild von lars.bonedo

    lars.bonedo sagt:

    #2.1 - 24.10.2016 um 15:25 Uhr

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    moin, lieber armin!ja, das hast du richtig beobachtet: wir holen manchmal ältere tests noch einmal "nach vorne", wenn die produkte nach wie vor aktuell sind und eine reges nachfrage nach ihnen besteht. es lesen ja nicht immer alle leute regelmäßig auf bonedo mit, und bei einigen dieser "reanimierten" tests ist das leserinteresse beim zweiten mal genauso oder sogar noch größer als beim ersten mal!super hinweis übrigens mit neuen pickups - ich werde mal meine fühler ausstrecken und schauen, was sich da machen lässt!viele grüße nach burghausen, dein lars

    Antwort auf #2 von Armin Rink

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