Der Empirical Labs Distressor hat sich in den 30 Jahren seit Veröffentlichung völlig zurecht zu einem der meistverkauften und legendärsten Studiogeräte aller Zeiten entwickelt. Zum Jubiläum bringt Mastermind Dave Derr nun eine limited Edition auf den Markt. Und natürlich ist nicht einfach nur die Optik anders…

- bewährtes Bedienkonzept und Features wie der EL8-X
- der wohl immer noch vielseitigste analoge Kompressor und Klangfärber
- noch besserer Sound durch Triad Eingangsübertrager
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The Hit of ELI
Der Distressor (Wortspiel aus Distortion und Compressor) aus dem Hause Empirical Labs, kurz ELI, bedarf sicher keiner großen Einführung. Jeder Tonschaffende kennt das markante Teil mit den ikonischen weißen Knöppen, das so ziemlich alles kann, wenn es um Kompression und Sättigungseffekte geht. Dave Derr hat da auf nur einer Höheneinheit einfach ein rundum geniales Prozessor-Paket geschnürt. Was auch für seine anderen Geräte wie den FATSO oder den DerrEsser gilt, aber der Distressor ist zweifelsohne sein „Masterpiece“.

Der Ferrari unter den Kompressoren?
Wenn es um Prominenz und Farbe der Limited Edition geht: auf jeden Fall. Tatsächlich zeichnet sich der Distressor aber seit jeher durch ein äußerst faires Preis-Leistungsverhältnis aus. Die rote Variante macht da keine Ausnahme, kommt aber etwas teurer als das Serienmodell. Auf die grundsätzliche Funktionsweise des Distressors werde ich hier nicht groß eingehen und verweise gerne an das umfassende Review von Hannes Bieger. Nur so viel: Der Distressor kann sanft, will er aber nicht. Die Grundausstattung des Jubiläumsgeräts ist identisch mit dem EL8-X – also mit British Mode und Stereo Link, sogar das altbekannte Manual ist gleich geblieben.



Manche Kompressoren, wie den LA-3A, den 1176 oder einen API 2500 findet man in der Mehrzahl der Studios – oder Varianten davon. Wieso bloß?
Endlich Eisen!
So weit so gut, aber zahlen wir jetzt mehr nur für eine rote Front? Natürlich nicht! Bislang kam der Distressor, dessen rein analoge Schaltkreise digital gesteuert werden, ohne Übertrager aus. Hannes Bieger attestierte ihm daher auch eine gewisse „Op-Ampigkeit“ im Klang. Zum Jubiläum hat Dave Derr ihm (also dem Distressor, nicht Hannes) einen Triad HS-56 Eingangsübertrager spendiert. Dieses gesuchte Eisen ist dafür bekannt, Signale groß und satt zu machen, zudem senkt der Triad die Eingangsimpedanz auf gerade einmal 600 Ohm. Außerdem hat Derr verschiedene, nicht näher spezifizierte diskrete Komponenten getauscht, die den EL8-XXX noch eher in die Sättigung fahren lassen sollen.





























