Sabian hat die Stratus Dry Becken im Juni 2026 neu vorgestellt. Jetzt war es auch für uns soweit, die komplette Serie hat sich zum Test eingefunden. Die Geschwister zur 2023 eingeführten Stratus-Serie sollen besonders die Freunde von trockenen, organischen Beckensounds begeistern. Ob das gelingt? Wir checken sie auf Herz und Nieren.

- gute Verarbeitung
- direkte Ansprache
- organische, trockene Sounds
- hohe Preise
- zum Teil nicht ganz stringentes Soundkonzept
Trockene Beckensounds sind für den kanadischen Hersteller alles andere als Neuland, sie haben eher eine lange Tradition. Man denke zum Beispiel an das erste JoJo Mayer Fierce Ride, die XSR Monarch Becken oder die AA Raw Rides… und nicht zu vergessen, die Jack DeJohnette Signature Cymbals.

Erdig aussehende Oberseiten in Kombination mit abgedrehten Unterseiten
Bislang besteht die Stratus Dry Serie aus drei Crashbecken in 18“, 19“ und 20“, zwei Rides in 22“ und 24“ sowie drei Hi-Hats in 14“, 15“ und 16“.
Bei den Becken aus B20-Bronze kombiniert der kanadische Hersteller eine patinierte Oberseite mit einer – bis auf die Glocke – vollflächig abgedrehten Unterseite im Traditional Finish. Das verleiht den Becken einen sehr eigenständigen und besonders auf den Oberseiten eher rohen Look. Durch das Patina-Finish sind die Becken auch nicht anfällig für Fingerabdrücke.
Wie die regulären Stratus Becken sind auch die Dry-Modelle beidseitig mit maschineller Unterstützung gehämmert. Nur die Glocken der zwei Ridebecken sehen für mich sehr stark nach Handhämmerung aus. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Abdrehpattern auf der Oberseite nicht ganz bis zum Rand hin verläuft.
Gewichtstechnisch bewegen sich alle Modelle im Medium-Thin- bis Medium-Bereich. Die genauen Gewichte findet ihr am Ende des Tests, ich habe sie auch im Video eingeblendet. Die Verarbeitung aller Becken ist makellos.



























