Moog Model 112 und Model 210: flexible Instrumentenverstärker

Moog ist eigentlich eine traditionelle Synthesizermarke, doch nun präsentieren sie die zwei Instrumentenverstärker Model 112 und Model 210.

Model 112 und Model 210 (Bildquelle: Moog)

Moog Model 112 und Model 210

Moog ist eigentlich eine traditionelle Synthesizermarke, doch nun präsentieren sie zwei Instrumentenverstärker. Das ist ungewöhnlich? Eigentlich nicht: Wir erinnern uns an die eine Moog E-Gitarre und Gitarrenpedale. InMusic ist der neue Besitzer von Moog und vielleicht möchte man ausprobieren, welche Produkte man noch unter dem Namen vermarkten kann?

Laut Moog eignen sich die zwei Instrumentenverstärker Model 112 und Model 210 für den Einsatz mit Tasteninstrumenten, Drumcomputern und Gitarren.

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Was kann Model 112?

Das Modell 112 wurde mit einer Leistung von 440 Watt ausgestattet, die sich aus einem 400-Watt-Tieftöner und einem 40-Watt-Hochtöner ergeben. Diese Konfiguration kann einen Frequenzbereich von 40 Hertz bis 20 Kilohertz abbilden. Mit dem 12”-Tieftöner wird der Bassbereich abgedeckt. Für den Transport wurde der Verstärker mit einem Tragegriff ausgestattet, wie man ihn von Gitarrenverstärkern kennt.

 Model 112 (Bildquelle: Moog)
Model 112 (Bildquelle: Moog)

Was kann Model 210?

Wer mehr Leistung braucht, greift zum Modell 210. Die 550 Watt setzen sich aus einem 510-Watt-Tieftöner und einem 40-Watt-Hochtöner zusammen. Der Frequenzbereich reicht mit 35 Hertz etwas tiefer, denn statt eines großen Lautsprechers arbeiten hier zwei 10”-Tieftöner zusammen. Die 2,5-Wege-Abstimmung sorgt laut Moog für eine ausgewogene Frequenzverteilung. Üblicherweise heißt das, dass einer der beiden Tieftöner nur den Bassbereich übernimmt, während der andere höhere Frequenzen abdeckt.

Das Model 210 bringt mehr Gewicht auf die Waage und deshalb verfügt es nicht nur über einen Tragegriff, sondern auch über seitliche Griffe und abnehmbare Rollen. Wer schon einmal einen Amp durch halb Europa geschleppt hat, wird es zu schätzen wissen.

Model 210 (Bildquelle: Moog)

Die Gemeinsamkeiten von Model 210 und Model 112

Beide Gehäuse wurden mit Tolex und Vintage-Bespannstoff überzogen, wie man es von Gitarrenverstärkern der alten Schule kennt.

Model 112 und Model 220 verwenden das gleiche technische Konzept. Es handelt sich um analoge Bi-Amp-Systeme und deshalb verfügen Tief- und Hochtöner über eine eigene Endstufe. Für die Höhen ist ein 1”-Kompressionstreiber mit 90°-Horn zuständig, womit der Sound gezielt in den Raum abgestrahlt wird.

Model 112 und Model 210 Tolex und Vintagestoff Details  (Bildquelle: Moog)
Model 112 und Model 210 Tolex und Vintagestoff Details (Bildquelle: Moog)

Stereo-Mixer (Model 210 & Model 112)

Die beiden Moog-Amps sind keine reinen Verstärker, denn sie wurden mit einem 4-Kanal Stereo-Mixer ausgestattet, mit dem man z.B. eine kleine Band Abmischen kann. Auf dem ersten Kanal findet sich ein Mikrofonvorverstärker, über den sich die singende Zunft freuen wird. Ausserdem wurde ein Vorverstärker für Bässe eingebaut. 

Model 112 und Model 210 Stereo-Mixer (Bildquelle: Moog)

3-Band Master-EQ Baxandall (Model 210 & Model 112)

Gewünschte und unerwünschte Frequenzen lassen sich mit dem 3-Band Master-EQ Baxandall anpassen. Der Name geht auf den britischen Ingenieur Peter Baxandall zurück, der diese Klangregelung in den 1950er-Jahren entwickelte. 

Model 112 und Model 210 (Bildquelle: Moog)

Bluetooth (Model 210 & Model 112)

Auch Bluetooth unterstützt das System und damit macht der Verstärker auch auf Partys oder als Zuspieler eine gute Figur.

Model 112 und Model 210 Regler und Schalter (Bildquelle: Moog)

Anschlüsse (Model 210 & Model 112)

Über den Stereo Link lassen sich zwei Moog-Amps miteinander verbinden und so als Stereo-Setup nutzen. Die Geräte verfügen über Combi-Buchsen und Stereo-Ausgänge. Wer leise arbeiten muss, nutzt den Kopfhörerausgang.

Beide Gehäuse wurden mit Tolex und Vintage-Bespannstoff überzogen, wie man es von Gitarrenverstärkern der alten Schule kennt.

Model 112 und Model 210 Anschlüsse (Bildquelle: Moog)

Preis und Verfügbarkeit

Der Moog Model 112 ist für 769,00 Euro erhältlich und der Model 220 kann für 969,00 Euro erworben werden. 

Moog Model 112 und Model 210: Features

Model 112

  • 440 Watt RMS Leistung (400W Tieftöner + 40W Hochtöner)
  • Frequenzbereich: 40Hz – 20kHz
  • 12″ Tieftöner
  • Tragegriff
  • Abmessungen (BxHxT): 535 x 500 x 292 mm
  • Gewicht: 21,7 kg

Model 210

  • 550 Watt RMS Leistung (510W Tieftöner + 40W Hochtöner)
  • Frequenzbereich: 35Hz – 20kHz
  • 2x 10″ Tieftöner
  • 2,5-Wege Abstimmung für ausgewogene Frequenzverteilung
  • Tragegriff auf der Oberseite, seitliche Transportgriffe und abnehmbare Rollen
  • Abmessungen (BxHxT): 605 x 564 x 332 mm
  • Gewicht: 31,7 kg

Gemeinsamkeiten von Model 112 und Model 210

  • Instrumentenverstärker
  • Full-Range Verstärker für Synthesizer, Keyboards, Drumcomputer, Gitarren- und Bass-Preamps
  • vollständig analoger Signalweg und latenzfreie Signalverarbeitung
  • Bi-Amp-System
  • 40 W Hochtöner
  • 1″ Kompressionstreiber mit 90° Horn
  • integrierter 4-Kanal Stereo-Mixer mit Mikrofonvorverstärker auf Kanal 1
  • 3-Band Baxandall Master-EQ
  • Bluetooth 6.0 Audio-Streaming
  • Stereo Link für den Betrieb eines zweiten Verstärkers
  • Stereo-Ausgänge (XLR und 6,3mm Klinke)
  • stereo Kopfhörerausgang (6,3mm Klinke) mit separatem Lautstärkeregler
  • Gehäuse mit Tolex-Bezug und Vintage-Bespannstoff

Die Moog Amplifier Website

Teenage Engineering EP-35 K.O. Amp: Verstärker für alle Zwecke

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