Test: Neural DSP Quad Cortex Mini – Wer braucht jetzt noch den Großen?

Mit dem Quad Cortex Mini schickt Neural DSP seinen erfolgreichen Amp-Modeler auf Schrumpfkurs. Trotz der kompakteren Abmessungen bietet der Neuzugang die komplette Rechenleistung, sämtliche Amp-Modelle und Effekte sowie die Neural-Capture-Technologie der großen Quad-Cortex-Version. Selbst das 7-Zoll-große Touchdisplay bleibt erhalten. Einschränkungen gibt es primär bei den Fußschaltern und teilweise bei den Anschlüssen. Darüber hinaus hat sich seit unserem Review des großen Quad Cortex im Jahr 2021 hinsichtlich der Firmware so einiges getan. 

Neural DSP Quad Cortex Mini bonedo Test
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • erstklassiger Sound
  • tadellose Verarbeitung
  • identische Rechenleistung und Klangqualität wie beim großen Quad Cortex
  • kompakte Abmessungen
  • umfangreiche Plug-in-Kompatibilität
  • flexible Signalführung und Konnektivität
Contra
  • Fußschalter eng angeordnet

Neural DSP Quad Cortex Mini – Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist das Neural DSP Quad Cortex Mini? Das Quad Cortex Mini ist ein kompakter Amp-Modeler, Capturer und Multieffektprozessor für Gitarre und Bass. 
  • Was unterscheidet das Quad Cortex Mini vom großen Modell? Das Quad Cortex Mini kommt in einem kleineren Gehäuse und die Anzahl der Fußschalter und Anschlüsse ist reduziert. Klanglich und hinsichtlich der verfügbaren Algorithmen sind beide Geräte identisch.
  • Welche Features bietet das Quad Cortex Mini? Neben der aktuellen Amp- und Effektbibliothek unterstützt das Quad Cortex Mini Neural Capture V2, kompatible Neural-DSP-Plug-ins, die Desktop-Software Cortex Control sowie neue Funktionen wie Parameter Focus, Footswitch Pages und Device Presets.
  • Was sagt der Test? Das Neural DSP Quad Cortex Mini überzeugt mit erstklassigen Amp-Sounds, authentischen Captures und einer riesigen Effektsektion. Trotz kompakter Abmessungen bietet es nahezu den vollen Funktionsumfang des großen Quad Cortex, lediglich die eng angeordneten und reduzierten Fußschalter erfordern im Live-Einsatz einige Kompromisse. Wer damit leben kann, erhält einen hervorragend klingenden und vielseitigen Amp-Modeler im pedalboardfreundlichen Format.

Gehäuse und Bedienung – das Quad Cortex auf Diät

Das Quad Cortex Mini präsentiert sich in einem Aluminiumgehäuse, misst schlanke 228 × 118 × 65 mm und bringt 1,3 kg auf die Waage. Damit nimmt die Mini-Variante weniger als die Hälfte der Stellfläche des ursprünglichen Quad Cortex ein und findet somit auf kleineren Pedalboards bequem Platz. Erfreulicherweise hat Neural DSP das 7-Zoll-große Touchdisplay unverändert übernommen, das weiterhin das Herzstück der Bedienung bildet und quasi die komplette Oberfläche einnimmt. 

Vier Fußschalter sitzen in den Gehäuseecken und fungieren gleichzeitig als Drehregler. Auch der separate Master-Volume-Regler musste weichen und wurde durch zwei kleine Taster ersetzt. Wie schon beim großen Quad Cortex sehe ich auch beim Mini die Anordnung der Fußschalter im Live-Betrieb etwas kritisch. Die Schalter liegen für meinen Geschmack recht eng beieinander und gerade bei hektischeren Schaltaktionen ist Treffsicherheit gefragt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bedienoberfläche des Mini im Gegensatz zum abgeschrägten Gehäuse des großen Quad Cortex auf einer Ebene liegt und die Fußschalter direkt auf der durchgehenden Glasoberfläche sitzen.

Quad Cortex Mini – wie viele Anschlüsse passen ins Mini-Format?

Bei den stirnseitigen Anschlüssen musste Neural DSP aufgrund der Pedalgröße ebenfalls Kompromisse eingehen. Neben einem regulären Klinkeneingang steht eine XLR/Klinke-Kombibuchse mit zuschaltbarer Phantomspeisung bereit, die gleichzeitig als Capture-Input dient. Ausgangsseitig gibt es zwei symmetrische XLR- sowie zwei zusätzliche Klinkenausgänge. Auch zwei separate Effekt-Loops sind weiterhin an Bord, die sich allerdings eine gemeinsame TRS-Send- und eine TRS-Return-Buchse teilen. 

Hinzu kommen ein Capture-Ausgang, ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss sowie eine Buchse für ein Expression-Pedal. MIDI In und Thru/Out sind ebenfalls vorhanden, allerdings im TRS-Format. Über die USB-C-Buchse lässt sich das Gerät mit einem Rechner verbinden, wodurch neben dem Zugriff auf den Cortex Control Editor auch der Betrieb als Audiointerface möglich ist. Die Stromversorgung übernimmt ein mitgeliefertes 12-V-Netzteil mit 1,2 A.

Weniger Fußschalter, gleicher Funktionsumfang?

Da unser Kollege Thomas Dill den Aufbau, die Bedienung und die grundlegenden Funktionen bereits in seinem ausführlichen Neural DSP Quad Cortex Test beschrieben hat, wollen wir uns an dieser Stelle auf die Besonderheiten der Mini-Version konzentrieren. 

Trotz der geschrumpften Hardware bleibt das übersichtliche Bedienkonzept erhalten, bei dem sich Verstärker, Boxen und Effekte auf einem Grid mit vier Reihen flexibel kombinieren lassen. Im Vergleich zum großen Quad Cortex mit elf Fußschaltern muss sich der Mini jedoch mit nur vier begnügen. Das neue Footswitch-Pages-System verteilt daher acht Scene- oder Stomp-Zuweisungen auf zwei Ebenen, zwischen denen per B-Fußschalter oder Touchscreen gewechselt wird. Die Opposite-Page-Preview zeigt dabei die Belegung der anderen Ebene an. Auch der Hybrid-Modus bleibt erhalten. 

Das Konzept ist durchdacht, erfordert live jedoch zusätzliche Bedienschritte. Momentary-Effektaktivierungen sind mit den integrierten Fußschaltern nicht möglich. Bei der Parameterbearbeitung ersetzt das neue Parameter-Focus-System die elf Encoder des großen Modells: Regler C wählt den Parameter, Regler D verändert dessen Wert. Alternativ steht weiterhin der Touchscreen zur Verfügung.

Was bietet die Amp-, Effekt- und Capture-Sektion des Neural DSP Quad Cortex Mini?

Um es kurz zu machen: Das Gleiche wie die große Quad-Cortex-Version. Das Mini arbeitet mit denselben Algorithmen und verfügt über die gleiche Rechenleistung, weshalb klangliche Unterschiede zwischen beiden Modellen nicht zu erwarten sind. Wie beim großen Bruder steht eine umfangreiche Auswahl an virtuellen Verstärkermodellen bereit sowie zahlreiche Effekte und Lautsprechersimulationen. Alternativ können Amp-Captures im hauseigenen Neural-Capture-Format geladen oder eigene Verstärker und Pedale digital eingefangen werden. 

Eine wesentliche Neuerung gegenüber den Anfangstagen des Quad Cortex ist die inzwischen umfangreiche Plug-in-Kompatibilität. Mittlerweile lassen sich sämtliche verfügbaren X-Versionen der hauseigenen Neural-DSP-Plug-ins auch auf der Quad-Cortex-Plattform nutzen, sofern die entsprechenden Lizenzen erworben wurden. Gerade für Musiker, die bereits mit Neural-DSP-Plug-ins im Studio arbeiten, ist das natürlich ein willkommener Bonus. 

Was bietet das Neural DSP Quad Cortex Mini bei den Effekten und Cab-Simulationen?

Auch bei den Effekten schöpft das Quad Cortex Mini aus dem Vollen und bietet die gleiche Auswahl wie sein großer Bruder. Das Angebot reicht von klassischen Overdrive-, Distortion- und Fuzz-Pedalen über Kompressoren, Modulationseffekte, Delays und Reverbs bis hin zu Pitch-Shiftern, Filtern und Synth-Effekten. Hinzu kommen Equalizer, Wah-Pedale und ein Looper. Seit der Einführung des ursprünglichen Quad Cortex hat Neural DSP die Effektbibliothek kontinuierlich erweitert und insbesondere durch die Plug-in-Kompatibilität zahlreiche zusätzliche Amp-, Cab- und Effektmodelle verfügbar gemacht. Neben einer umfangreichen Auswahl virtueller Gitarren- und Bassboxen stehen verschiedene Mikrofontypen zur Verfügung, deren Positionierung sich individuell anpassen lässt. Alternativ können über den integrierten IR-Loader eigene oder von Drittanbietern erworbene Impulsantworten geladen werden. Bis zu 2.048 IRs finden auf dem Gerät Platz.

Fotostrecke: 5 Bilder Neural DSP schickt seinen erfolgreichen Amp-Modeler auf Schrumpfkurs.

Cortex Control und Device Presets – mehr Komfort beim Editieren

Mit Cortex Control steht ein kostenloser Desktop-Editor für Windows und macOS bereit. Darüber lassen sich Presets bearbeiten, Signalwege erstellen und Parameter verändern, ohne ständig auf das Touchdisplay zurückgreifen zu müssen.

Mit CorOS 4.1 hat Neural DSP zudem die sogenannten Device Presets eingeführt. Damit können die Settings einzelner Amp-, Cab- oder Effektblöcke unabhängig von einem vollständigen Preset gespeichert und jederzeit am Gerät oder im Editor wieder abgerufen werden. 

So wird das Neural DSP Quad Cortex Mini in der Praxis getestet

Für die Audiofiles spiele ich das Quad Cortex Mini direkt in mein Audio-Interface, ein RME Fireface UFX. Um den Sound über einen echten Gitarrenamp zu überprüfen, verbinde ich das Gerät mit der Endstufe eines Peavey 5150. Die jeweils verwendeten Gitarren werden angegeben.

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Mehr Informationen

Wie klingen die Factory-Presets des Neural DSP Quad Cortex Mini?

Zum Einstieg steppe ich durch einige Factory-Presets, um mir einen ersten Klangeindruck zu verschaffen. Die Auswahl ist riesig und demonstriert sehr gut das Potenzial des Quad Cortex Mini. Grundsätzlich fällt ein gewisser Schwerpunkt auf moderne Rock- und Metal-Sounds auf, auch wenn klassische Amp-Sounds und Ambient-Effektorgien keineswegs zu kurz kommen. Die meisten Presets sind praxisnah aufgebaut und wirken selten überladen. Das Spielgefühl ist sehr direkt und punktet mit einer hervorragenden Ansprache.  

Audio Samples
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1A Brit 2203 – Les Paul 9B Strat Ambience – Stratocaster 18A Straight to Chorus – Stratocaster

So klingen die Amp-Modelle des Neural DSP Quad Cortex Mini

Die Amp-Sektion ist extrem vielseitig aufgestellt und bietet eine breite Palette klassischer Verstärkertypen samt passender Cabinets. Die digitalen Nachbildungen treffen den Charakter ihrer analogen Vorbilder ausgesprochen gut und bewegen sich klanglich auf absolutem Topniveau. Knackige Cleans werden genauso überzeugend abgeliefert wie Break-Up-Sounds oder wuchtige High-Gain-Bretter. Allenfalls eine leichte Härte in den oberen Mitten könnte man den Amp-Modellen im direkten Vergleich zu Fractal Audio oder den Captures und Profilen von Neural DSP und Kemper attestieren. Allerdings bewegen wir uns hier auf einem derart hohen Level, dass solche Unterschiede schon fast Erbsenzählerei sind.

Audio Samples
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US TWN Vibrato – Stratocaster UK C30 Top Boost – Stratocaster EV101 III S Red – Les Paul

Neural Capture V2 – die nächste Generation des Profilings

Mit Neural Capture V2 hat der Hersteller seinem Profiling-Verfahren Ende 2025 ein ordentliches Update spendiert. Laut Neural DSP sollen davon insbesondere Geräte profitieren, die sensibel auf Anschlagsdynamik und unterschiedliche Eingangspegel reagieren. Um dem auf den Zahn zu fühlen, höre ich mir drei eigens erstellte Captures an, die mit der neuen V2-Technologie angefertigt wurden. Verglichen mit den Originalsounds ist das Ergebnis sehr gut und auch dynamische Nuancen werden astrein umgesetzt. 

Hier hat Neural DSP gegenüber der ursprünglichen Capture-Technologie noch einmal eine Schippe draufgelegt. Anders als bei der ersten Generation erfolgt die Berechnung beim Erstellen der Captures nun über die Cortex Cloud, wofür ein Rechner mit Cortex Control und eine Internetverbindung erforderlich sind. Die einmal erstellten Captures lassen sich danach selbstverständlich komplett offline auf dem Gerät nutzen.

Audio Samples
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Neural Capture V2: Sovtek MIG-50 – Stratocaster Neural Capture V2: Marshall SLP100 – Les Paul Neural Capture V2: Peavey 6505 – Les Paul

Das Neural DSP Quad Cortex Mini trumpft mit umfangreicher Effektsektion

Kam die Effektsektion beim Erscheinen des großen Quad Cortex im Jahr 2021 noch relativ spärlich bestückt daher, so hat sich im Laufe der Jahre einiges getan. Mittlerweile ist die Auswahl enorm und deckt vom klassischen Brot-und-Butter-Sound bis hin zu abgefahrenen Ambient-Soundscapes nahezu alles auf sehr hohem Niveau ab. Klassische Overdrives, Modulationseffekte und Delays sind ebenso vertreten wie ausgefallene Pitch-Effekte und eine üppige Auswahl an Reverbs. Die Pitch-Effekte überzeugen vor allem monophon oder bei Powerchords, sodass Octaver-Sounds oder moderate Downtunings bei verzerrten Riffs gut umgesetzt werden. Bei größeren Intervallen und mehrstimmigem Akkordspiel können sich allerdings leichte Artefakte und Tracking-Ungenauigkeiten einschleichen. 

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Tube Screamer + Spring Reverb – Stratocaster Tremolo + Tape Delay – Stratocaster Pitch Shift (Transpose -3) – Les Paul

Wie klingt das Neural DSP Quad Cortex Mini über einen Amp?

Auch an einer echten Röhrenendstufe macht das Quad Cortex Mini eine exzellente Figur. Die Amp-Modelle und Captures harmonieren bestens mit der Endstufe meines Peavey 5150 und gewinnen für meinen Geschmack sogar noch etwas an Tiefe und Druck. Der Cab-Block muss für diesen Einsatz natürlich deaktiviert werden.

Audio Samples
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Amp Return: US DLX 64 Vintage – Stratocaster Amp Return: Brit Plexi 100 Patch – Les Paul

Fazit 

Mit dem Quad Cortex Mini zeigt Neural DSP, dass kleinere Abmessungen nicht zwangsläufig mit klanglichen Abstrichen einhergehen müssen. Trotz der kompakten Hardware bietet der Neuzugang dieselbe Rechenleistung und nahezu denselben Funktionsumfang wie sein großer Bruder. Die Amp-Modelle bewegen sich klanglich auf Benchmark-Niveau und überzeugen mit direkter Ansprache und hervorragender Dynamik. Auch Neural Capture V2 liefert authentische Ergebnisse und bildet dynamische Nuancen der analogen Vorbilder noch überzeugender ab. Hinzu kommt eine Effektsektion, die seit den Anfangstagen des Quad Cortex stark erweitert wurde.

Auch in puncto Bedienung und Ausstattung gibt es kaum Kritik: Das große Touchdisplay, die flexiblen Routing-Möglichkeiten, der Cortex Control Editor und die umfangreiche Plug-in-Kompatibilität machen das Gerät gleichermaßen für Studio, Proberaum und Bühne interessant. 

Ein paar Kompromisse muss man dennoch in Kauf nehmen: Die vier Fußschalter liegen für meinen Geschmack zu eng beieinander und sind aufgrund der flachen Gehäusekonstruktion nicht so komfortabel erreichbar wie beim großen Quad Cortex. Außerdem bringt die Reduktion auf nur vier Footswitches baubedingt ebenfalls leichte Einschränkungen mit sich. Wer häufig zwischen zahlreichen Scenes und Effekten wechselt, dürfte deshalb mit der Vollversion besser bedient sein. 

Unterm Strich liefert das Quad Cortex Mini jedoch ein ausgesprochen stimmiges Gesamtpaket. Wer auf die zusätzlichen Fußschalter und Anschlüsse verzichten kann, erhält hier ein vollwertiges Quad Cortex im Pedalboard-freundlichen Format – und das zu einem etwas günstigeren Preis. 

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Quad Cortex Mini
Für 1.299,00€ bei
  • Hersteller: Neural DSP
  • Modell: Quad Cortex Mini
  • Typ: Amp-Modeler und Multieffektprozessor
  • Display: 7-Zoll-Touchscreen
  • Fußschalter: 4 mit integrierter Drehreglerfunktion
  • Anschlüsse: 2 × Input (1 × 6,3-mm-Klinke, 1 × XLR/TRS-Kombi), 4 × Output (2 × XLR, 2 × 6,3 mm Klinke), Send 1/2 & Return 1/2 (über gemeinsame TRS-Buchsen), Capture Out, Expression, MIDI In/Out (TRS), Kopfhörer (3,5 mm), USB-C.
  • Stromversorgung: 12 V DC, 1,2 A
  • Abmessungen: 228 × 118 × 65 mm
  • Gewicht: 1,3 kg
  • Preis: 1.299,00 Euro (Oktober 2026)

Herstellerseite: https://neuraldsp.com/quad-cortex-mini

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