Hersteller_Roland
Test
3
25.05.2009

Roland Fantom G6 Test

Meister der Illusion?

Alle Traditions-Hersteller von elektronischen Tasteninstrumenten haben Workstations im Programm, die nicht selten annähernd die Ausmaße eines Schlachtschiffs erreichen. Oftmals kann der Kunde Modelle mit unterschiedlichen Tastenzahlen (und somit unterschiedlichen Gewichten und Preisen) wählen. Alleine mit der Größe einer solchen "Kiste" lässt sich heute natürlich niemand mehr beeindrucken: Der Kampf um Sounds, Funktionsumfang, neue Technologien und Bedienbarkeit ist in vollem Gange. Den Konkurrenten Yamaha, Korg, Kurzweil und Wie-sie-nicht-alle-heißen hat Roland auf der NAMM Show 2008 mit der Neuauflage seines Klassikers Fantom einen ordentlichen Schuss vor den Bug versetzt.

 

Die G-Serie punktet vor allem mit ausgefuchsten Verbesserungen für den Live-Einsatz und einem Gesamtkonzept, das es möglich macht, den Studiorechner überhaupt nicht mehr einschalten zu müssen: Ein vollwertiger MIDI-/Audio-Sequencer ist genauso an Bord wie ein Mikrofonvorverstärker mit Phantomspeisung, USB-Maus-Editierung und ein Sampler. Ob der Fantom G - wie sein Name verheißt - nur ein Trugbild oder den durchaus realen Anforderungen des Studio- und Live-Alltags gewachsen ist, habe ich in bonedo-Manier genauer untersucht.

1 / 5
.

Verwandte Artikel

User Kommentare