Hersteller_Korg
Test
3
23.09.2016

Fazit
(4 / 5)

Korg hat mit dem volca kick eine gelungene und sinnvolle Erweiterung der erfolgreichen volca-Serie präsentiert. Die analoge Klangerzeugung basiert auf einem selbst oszillierenden MS20 Filter. Vor allem durch den vielseitigen Sequencer mit Motion Sequencing ist der volca kick für verschiedenste Einsatzgebiete gewappnet. Von analogen Bass Drums über Electro-Beats bis hin zur Bassline macht er einen soliden Job und bietet viel Platz für Kreativität und Wahnsinn, ohne dabei dem Geldbeutel allzu sehr zu schaden. Die einfachen, aber wirkungsvollen Möglichkeiten der Klangbearbeitung lassen schnell vergessen, dass er soundmäßig nicht endgültig an die Kicks eines ausgewachsenen MS20 herankommt. Wer also einen portablen, soliden und eigenständigen Kick-Synthesizer sucht, der bei Bedarf auch noch weitere Qualitäten anbieten kann, fährt mit dem volca kick einen ziemlich guten Kurs.

  • PRO
  • eigenständiger Charakter durch MS20 Resonator
  • vielseitiger Sequencer mit Motion Sequencing
  • intuitive Bedienung
  • effektive Möglichkeiten der Klangbearbeitung
  • hoher Spaßfaktor
  • CONTRA
  • Low-End Sound (im Vergleich zum MS20)
  • deutliches Grundrauschen
  • kein Trigger In
  • FEATURES
  • Klangerzeugung: analoger VCF (MS-20 Rev1 Filter ohne Eingang als Resonator)
  • Impuls-Generator
  • VCA mit AD-Hüllkurve
  • analoger Verzerrer, analoger Tone-Regler
  • Sequencer: 16 Step Sequencer mit Motion Sequence und Active Step
  • Swing, Accent, Slide
  • 16 Pattern-Speicherplätze
  • Touch Panel Tastatur
  • Anschlüsse: Kopfhörer/Stereo-Ausgang (Stereo-Miniklinkenbuchse), SYNC IN/OUT, MIDI IN
  • Stromversorgung: 6 AA Batterien oder optionales Netzteil (9V DC)
  • Batterielaufzeit: ca. 10 Stunden
  • Abmessungen (B x T x H): 193 × 115 × 46 mm
  • Gewicht: 370 g (ohne Batterien)
  • PREIS
  • UVP: 197 Euro
  • Straßenpreis: ca. 165 Euro
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