Anzeige
ANZEIGE

Korg volca kick Test

Fazit

Korg hat mit dem volca kick eine gelungene und sinnvolle Erweiterung der erfolgreichen volca-Serie präsentiert. Die analoge Klangerzeugung basiert auf einem selbst oszillierenden MS20 Filter. Vor allem durch den vielseitigen Sequencer mit Motion Sequencing ist der volca kick für verschiedenste Einsatzgebiete gewappnet. Von analogen Bass Drums über Electro-Beats bis hin zur Bassline macht er einen soliden Job und bietet viel Platz für Kreativität und Wahnsinn, ohne dabei dem Geldbeutel allzu sehr zu schaden. Die einfachen, aber wirkungsvollen Möglichkeiten der Klangbearbeitung lassen schnell vergessen, dass er soundmäßig nicht endgültig an die Kicks eines ausgewachsenen MS20 herankommt. Wer also einen portablen, soliden und eigenständigen Kick-Synthesizer sucht, der bei Bedarf auch noch weitere Qualitäten anbieten kann, fährt mit dem volca kick einen ziemlich guten Kurs.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • eigenständiger Charakter durch MS20 Resonator
  • vielseitiger Sequencer mit Motion Sequencing
  • intuitive Bedienung
  • effektive Möglichkeiten der Klangbearbeitung
  • hoher Spaßfaktor
Contra
  • Low-End Sound (im Vergleich zum MS20)
  • deutliches Grundrauschen
  • kein Trigger In
Artikelbild
Korg volca kick Test
Für 139,00€ bei
Korg_volca_Kick_schraeg
Der Korg volca kick ist ein analoger Kick Drum und Bass Synthesizer.
  • Klangerzeugung: analoger VCF (MS-20 Rev1 Filter ohne Eingang als Resonator)
  • Impuls-Generator
  • VCA mit AD-Hüllkurve
  • analoger Verzerrer, analoger Tone-Regler
  • Sequencer: 16 Step Sequencer mit Motion Sequence und Active Step
  • Swing, Accent, Slide
  • 16 Pattern-Speicherplätze
  • Touch Panel Tastatur
  • Anschlüsse: Kopfhörer/Stereo-Ausgang (Stereo-Miniklinkenbuchse), SYNC IN/OUT, MIDI IN
  • Stromversorgung: 6 AA Batterien oder optionales Netzteil (9V DC)
  • Batterielaufzeit: ca. 10 Stunden
  • Abmessungen (B x T x H): 193 × 115 × 46 mm
  • Gewicht: 370 g (ohne Batterien)
Hot or Not
?
Der Korg volca kick ist ein analoger Kick Drum und Bass Synthesizer.

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Tom Gatza

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
Korg Modwave Test
Keyboard / Test

Korg bringt mit dem Modwave frischen Wind in die Wavetable-Szene und strebt in puncto Konzept, Features und Sound das Siegertreppchen an. Wie gut der Wavetable-Synth tatsächlich ist, klären wir in unserem Test.

Korg Modwave Test Artikelbild

Das Triumvirat der kompakten digitalen Tastatur-Synthesizer mit erstaunlich gutem Preis-Leistungs-Faktor scheint bei Korg jetzt perfekt zu werden. Nach Korg Wavestate (Wave Sequencing 2.0 und Vectorsynthese) und Korg Opsix (FM-Synthese) erscheint der schon länger angekündigte Korg modwave mit einer aktuellen und sehr ausgeklügelten Interpretation der klassischen Wavetable-Synthese. Eigentlich soll der „moDWave“ an den hybriden Klassiker DW-8000 anknüpfen oder dessen Entwicklung zumindest durch diesen 80er-Synth inspiriert worden sein. Eigentlich ein netter Scherz, denn soviel sei schon verraten: Diese beiden Synthesizer haben etwa so viel gemeinsam wie ein uraltes Bonanza-Fahrrad und ein neuwertiger E-Scooter. Viel näher am DW-8000 sind heute neben dem microKorg die Logue-Synthesizer bei entsprechender Oszillator-Expansion. Mit dem Korg Modwave kommt man bedeutend schneller in Fahrt, wenn es in Richtung elektronische Musik mit modulierbaren Soundphrasen gehen soll. Man entdeckt bei ihm weniger offensichtliche Retro-Anleihen als bei Korg Wavestate und Opsix.

Steady State Fate Entity Ultra-Kick: Dual-Core-Percussion-Synthesizer-Modul für Eurorack
Keyboard / News

Entity Ultra-Kick von Steady State Fate ist ein Percussion-Synthesizer für Eurorack mit zwei klanglich vielseitigen Resonatorkernen für den ultimativen Kick-Sound.

Steady State Fate Entity Ultra-Kick: Dual-Core-Percussion-Synthesizer-Modul für Eurorack Artikelbild

Entity Ultra-Kick von Steady State Fate ist ein Percussion-Synthesizer für Eurorack mit zwei klanglich vielseitigen Resonatorkernen für den ultimativen Kick-Sound. Drumsounds im Eurorack sind ein großes Thema im Bereich Eurorack bereits während der letzten Superbooth 21, weshalb auch Steady State Fate jetzt mit dem Entity Ultra-Kick Modul diesen Bereich beherzt angeht. Entity Ultra Kick (14HP) ist ein Percussion-Modul, das aus dem Entity Bass Drum hervorgegangen ist, aber eine höhere Flexibilität bietet, nebst intuitiver Steuerung und klanglicher Vielseitigkeit. Dazu bietet es ein Dual-Core-Resonatordesign, bei dem der erste die Grundtonhöhe bietet, während der zweite zur Charakterformung durch Filterung und Resonanzen dient. Der erste Resonator verfügt über Regler für Frequenzen (Bereich 8 bis 80 Hz), einen V/Oct-Eingang und eine Pitch-Hüllkurve. Der Grundgedanke ist, den ersten Kern mit einem Trigger zu pingen, der Kicks und komplexe Transienten erzeugt. Dieses Signal dient dann als Anregungssignal für den zweiten Resonator. In diesem Schritt kann es via Character geformt werden. Dieser Abschnitt ist in erster Linie für Filter, Transientenformung, Unisono-Effekte und mehr nützlich. Beide Kerne haben noch mehr zu bieten. Geboten werden drei zusätzliche Shaping-Regler: Resonate, Ripple und Punch, die eine weitere Ebene der Klangformung liefern. Beginnend mit Resonate, der das Signal des ersten Resonators in Selbstoszillation bringt. Ripple führt eine Frequenzmodulation zwischen dem ersten und zweiten Resonator für komplexere Sounds. Punch hingegen ist eine Soft-Clipping- und Sättigungsschaltung, die zwischen den beiden Resonatorkernen platziert ist und ändert das Exciter-Verhalten des ersten Resonators für einen schmutzigeren Sound. Zu guter Letzt gibt es noch eine Dynamiksektion

Momo Müller veröffentlicht Editor/Controller für Korg Volca Sample
Keyboard / News

Entwickler Momo Müller veröffentlicht Editor für Korg Volca Sample der als VST und Standalone verwendet werden kann.

Momo Müller veröffentlicht Editor/Controller für Korg Volca Sample Artikelbild

Entwickler Momo Müller veröffentlicht einen MIDI-Editor und -Controller für Korg Volca Sample der als VST und Standalone verwendet werden kann. Mit dem Volca Sample Editor hat man direkten Zugriff auf alle Parameter eines Korg Volca Sample (Version 1 und 2) und kann diese als Preset Data File speichern und jederzeit wieder in das Volca Sample laden. Mit der Plugin-Version lassen sich auch Controller-Bewegungen in der DAW aufnehmen. Die wichtigsten Features im Kurzüberblick

Bonedo YouTube
  • Gibson G-Bird | Generation Collection - Sound Demo (no talking)
  • Best Cyberweek DEALS for Guitarists! - 2022
  • DSM & Humboldt ClearComp - Sound Demo (no talking)