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08.03.2019

Kaufberatung: Welche Volca ist die Beste?

Korg Volca-Serie im Überblick

Synthesizer - Grooveboxen - Mixer

Während der Musikmesse 2013 in Frankfurt enthüllt Korg drei kleine analoge Synthesizer, die, jeder für sich, einen Spezialbereich abdecken: Die Volca-Serie. In der physischen Größenordnung einer Zigarillo-Kiste sind sie so kompakt, dass auch mehrere problemlos in einen Rucksack passen.

Ihr äußeres Erscheinungsbild -  schon wegen der kompakten Abmessungen - ließ sie für Viele zunächst als Gimmick erscheinen, wobei Kritiker schnell eines Besseren belehrt wurden. Die kleinen Volcas klingen nämlich absolut amtlich und lassen sich nicht nur in Kombination mit anderen Volca-Modellen betreiben, sondern auch mit jedem andern Tool betreiben, das über Sync In, Sync OUT oder MIDI verfügt.

Mit der Volca-Serie ist zudem ist der Einstieg in die analoge Welt ziemlich preisgünstig. Für relativ wenig Geld kann man sich einen Analog-Fuhrpark im Mini-Format zulegen, der grundsätzlich alles bietet, um elektronische Musik zu machen.

Obendrein sind die Volcas mit einem Lautsprecher ausgestattet und können für den mobilen Gebrauch auch mit Batterien betrieben werden. Ein Anschluss für ein Netzteil ist aber ebenfalls vorhanden. Dem Puls der Zeit folgend, hat Korg früh erkannt, dass der Trend zu analogen Synthesizern und den Möglichkeiten der heutigen Zeit, unaufhaltsam nach vorne prescht und bis zum heute unaufhaltsam scheint.

So erscheinen in 2013 zunächst die drei analogen Volca ‚keys‘, ‚bass‘ und ‚beats‘, die jeweils eigenständige Synthesizer sind und jeweils eine besondere Aufgabe erfüllen. In den folgenden Jahren wird die Serie stetig erweitert und umfasst heute insgesamt neun Modelle, die autonom verwendet werden können. Durch musikalische Trends und Vorlieben innerhalb der unterschiedlichen Musik-Genres entwickeln sich seit 2013 bis heute neue Volca-Typen, die im Trend der Marktnachfrage liegen und einen großen Spaßfaktor bieten.

Welche Volca aber soll man nehmen?  Welche ist die Richtige? Oder gar die Beste?

In unserer Übersicht findet ihr alle erhältlichen Volcas im Überblick mit einer Kurzbeschreibung nebst aussagekräftigen Testberichten.

Quick Facts Korg Volca-Serie

Was ist die Volca-Serie?

Die Korg volca Serie ist ein Baukasten aus inzwischen neun spezialisierten Maschinen. Alle Vocas bieten einen integrierten Sequenzer und lassen sich über Sync-Kabel unkompliziert synchronisieren. Die Serie begann mit dem Bass-Synthesizer Volca bass, der Drummachine Volca beats und dem 3-stimmig paraphonen Synthesizer Volca keys und wurde seitdem um den Sampler Volca sample, den FM-Synth Volca FM, den Kick- und Bass-Synth Volca kick, das spezialisierte 4-Kanal-Mischpult Volca mix, das einige Effekte bietet und auch die Master-Synchronisation übernehmen kann sowie um den digiitalen Percussion Synth Volca drum und den semimodularen Analogsynth Volca modular erweitert.

Wie sind die Volcas ausgestattet?

Alle Volcas bieten einen integrierten Sequenzer sowie Lautsprecher und lassen sich durch Batterien oder ein optional erhältliches Netzteil betreiben. Für die Synchronisation bieten alle Volcas Sync IN/OUT Verbindungen sowie einen MIDI-Eingang.

In welchem Preisbereich werden die Volcas angeboten?

Preislich liegen die Volcas zwischen 109 € und 200 € (je nach Typ unterschiedlich).

Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Korg Volca-Serie

Korg Volca Modular

Jeder der bisher erschienenen Korg Volcas war eigenständig und trotzdem ein eindeutiges Familienmitglied. Der Korg Volca Modular hingegen ist ein Exot und sticht heraus, aufgrund vieler Besonderheiten. Volca Modular ist ein semimodularer Analogsynth mit „West Coast Style“ Synthese, die von traditionellen Normen abweicht. Während den Meisten das subtraktive Synthesizer-Konzept inkl. ADSR und Filtern bekannt ist, dürften Buchla und West-Coast Konzepte eher den Wenigsten etwas sagen, wahre Nerds und Modular-Begeisterten einmal außen ausgeschlossen.

Der semimodulare volca modular Synthesizer besteht aus acht unabhängigen analogen Synthmodulen sowie Digitaleffekten und einem Sequenzer. Jedes der gebotenen Module ist eigenständig und in sich komplett. Die Module sind intern miteinander verdrahtet, damit man auch Sounds erzeugen kann, ohne die mitgelieferten Patchkabel anzuschließen. Das voreingestellte Routing wird auf dem Bedienfeld in weißen Linien angezeigt. Modulverbindungen via Patchkabel haben Priorität gegenüber den internen Verbindungen und umgehen diese. Ein 16-Step-Sequenzer mit Parameter-Automatisierung bietet eine Fülle an Funktionen, die sogar bei eigenständigem Betrieb eine automatisierte Performance erlauben. Unter Nutzung der Motion-Sequence-Funktion lassen sich Reglerbewegungen aufzeichnen und den Sound im Zeitverlauf verändern.

Man kann Loops erzeugen oder in Live-Situationen spektakuläre Performances abrufen. Bis zu 16 Sequence-Pattern und Sounds sind im Gerät speicherbar. Ergänzend bietet Vpca Modular eine Randomize-Funktion, Zwei neue Modi der Sequenz-Wiedergabe (Bounce und Stochastic) sowie komplexe Skalen, Tonarten und Micro Tuning. Wie alle Volcas verfügt auch der Volca Modular über die zur Synchronisation nötigen SYNC IN/OUT- Anschlüsse sowie einen MIDI-IN im klassischen 5-Pol DIN-Format. Zum Kennenlernen der „West Coast Style“ Synthese ist der Volca Modular ein klares Muss.

Preis

Korg Volca Modular: 199 €

Korg Volca Modular Test    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Volca Drum

Volca Drum ist ein digitaler Percussion-Synthesizer mit Sequenzer im Mini-Format. Die kleine Drum-Machine reiht sich perfekt in den Mini-Kosmos der gesamten Volca-Reihe ein. Volca Drum bietet sechs Drum Parts mit „Analog Modeling Synthese“, also DSP-basierte digitale Algorithmen. Jeder Part verfügt über zwei Layer und jeder Layer kennt die Grundwellenform Sinus, Sägezahn sowie High-Pass-, Low-Pass- und Band-Pass-Filtered-Noise. Modifiziert wird mit einem Pitch-Modulator der Rise-Fall-Ramp, Oscillate und Random kennt, wobei letztere für metallische Sounds und ersterer für Trommel/Membran-Sounds sorgen.

Ein Amp-Envelope-Generator (EG) darf nicht fehlen und dieser kennt wahlweise lineares, exponentielles und multi-peak Verhalten. Der Pitch-Modulator verfügt über die beiden Parameter Amount und Rate, der EG wiederum über Attack und Release. Die verschiedenen Grundwellenformen, der EG-Typ und auch der Pitch-Mod-Typ werden indes mit dem Select/Parameter Encoder gemeinsam sequenziell modifiziert. Hinzukommt die Regelung von Volume und Pitch pro Layer sowie ein Send und Panorama pro Part. Es lassen sich außerdem beide Layer „linken“ und damit gleichzeitig bedienen. Geboten werden auch Effekte, wie Bit-Reduction, Wave-Folder-Amount, Overdrive sowie Panorama.

Zusätzlich gibt es noch einen Resonator - Waveguide- der die Modelle Tube sowie String bietet und im Falle kurzer Tune-Werte wie eine Art Delay klingen kann. Dieser kennt die Parameter Decay, Body und Tune. Und das kann man alles automatisieren wie generell jeden anderen der transparenten Volca Drum Regler. Für alle Aufzeichnungen dient ein 16-Step-Sequenzer, der ausgefuchster ist als als bei manch anderem in Full-Size-Gerät und der macht mit dem Motion-Recording ordentlich Spaß. 

Preis

Korg Volca Drum: 169 €

Korg Volca Drum Test    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Volca Kick

Volca kick ist ein Analogsynthesizer mit Schwerpunkt in der Erzeugung von Kick- und Sub Bass-Sounds. Während der Synthesizer optisch seinen Geschwistern sehr ähnelt und wie diese einen Sequenzer an Bord hat, bringt Volca kick durch Features, wie etwa seine originelle Klangerzeugung auf Basis eines selbst oszillierendem MS20-Filters eine weitere klangliche Spezialität in die Familie.

Konzeptionell und klanglich knüpft der preiswerte Miniatur-Synth an Geräte wie die Jomox MBase oder den Vermona Kick Lancet an, die sich auf eines der wichtigsten Elemente zeitgenössischer elektronischer Musik konzentrieren: Die Kick-Drum. Vor allem durch den vielseitigen Sequenzer mit Motion Sequencing Funktion ist der Volca kick für verschiedenste Einsatzgebiete gewappnet. Von analogen Bass Drums über Electro-Beats bis hin zur Bassline macht er einen soliden Job und bietet viel Platz für Kreativität und Wahnsinn, ohne dabei dem Geldbeutel allzu sehr zu schaden.

Die einfachen, aber wirkungsvollen Möglichkeiten der Klangbearbeitung lassen schnell vergessen, dass er soundmäßig nicht endgültig an die Kicks eines ausgewachsenen MS-20 oder MS-20 mini herankommt. Wer also einen portablen, soliden und eigenständigen Kick-Synthesizer sucht, der bei Bedarf auch noch weitere Qualitäten liefert, ist mit dem Volca kick sehr gut bedient.

Preis

Korg Volca Kick: 119 €

Korg Volca Kick Test    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Volca Bass

Als Spezialist für die tiefen Töne gesellt sich der Volca bass zu seinen Kollegen, um im Set für die tiefen Frequenzen zu sorgen. Der Korg Volca bass ist ein analoger Bass-Synthesizer mit Charakter zu einem äußerst attraktiven Preis. Dank seiner drei VCOs und dem analogen Filter kann er sehr fett klingen und überzeugt dabei mit einem erfrischend rauen, „ungewaschenen“ Sound.

Der Sequencer ist sehr leicht zu bedienen und steigert mit der „Active Step“-Funktion die Kreativität. Leider gibt es keine Swing- und Accent-Parameter, dafür aber die Möglichkeit, die drei VCOs bei Bedarf mit unterschiedlichen Sequenzen zu versorgen. Die Synchronisation mit den anderen Volcas funktioniert völlig problemlos.

Am meisten Spaß macht der Volca bass im Verbund mit den anderen Volcas, aber auch allein ist er eine echte Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einem Pattern-basierten Bass-Synth sind. Mit Sicherheit ist der Volca bass keine neue TB-303. Aber er macht ordentlich Dampf und kostet nur einen Bruchteil. 

Preis

Korg Volca Bass: 135 €

Korg Volca Bass Test

Korg Volca Beats

Volca beats ist ein Drumcomputer der über zehn Sounds verfügt, die sich über den internen Lauflicht-Sequencer mit 16 Steps zu Patterns kombinieren lassen. Acht Speicherplätze stehen für das Abspeichern von Grooves zur Verfügung.Die sechs wichtigsten und prominentesten Sounds Kick, Snare, zwei Toms sowie offene und geschlossene Hi-Hat werden analog erzeugt und lassen sich mit Drehpotis jeweils in einigen Klangparametern verändern.

Hinzu kommen vier weitere Klänge, die über PCM-Samples realisiert wurden und abgesehen vom Tuning nicht weiter bearbeitet werden können (Clap, Claves, Agogo, Crash).Integrierte Effekte bietet der volca beats nicht, dafür aber eine Stutter-Funktion, die für allerhand spontane Klangverbiegungen und Breaks nützlich ist. Sie kann nicht nur rhythmische Wiederholungen und Verdichtungen liefern, sondern auch drastische, Flanger-artige Klangänderungen erzeugen. Dahinter verbirgt sich eine Art Delay (in Wirklichkeit werden die Sounds aber erneut getriggert), das entweder auf ein Einzelinstrument oder auf den kompletten Beat wirken kann und sich mit zwei Potis dynamisch steuern lässt. 

Volca beats ist eine kleine Drummachine mit Charme und überraschend vielen Möglichkeiten. Die sechs analogen Sounds klingen schön im Stil der frühen 1980er Jahre und lassen sich durch einige Parameter verändern. Die Synchronisation zu den anderen Volcas und zu einer MIDI-Clock funktioniert völlig problemlos. Wie bei allen Volcas steht beim Volca beats die Spontaneität im Vordergrund – das Instrument lädt einfach wunderbar zum Herumspielen ein und fördert die Kreativität. Volca beats ist eine tolle Erweiterung für jedes Studio, auch wenn der kleine Drummer sicherlich nicht die einzige Drummachine ist, die man verwenden wird. 

Preis

Korg Volca Beats: 135 €

Korg Volca Beats Test

   (Produktseite auf thomann.de)

Korg Volca Sample

Der Korg Volca sample ist ein Sampler mit integriertem Stepsequencer. Besonders nahe liegt daher der Einsatz als Sampling-Drummachine, die sich mit eigenen Sounds bestücken lässt. Der volca wäre jedoch kein Sampler, wenn er sich nicht prinzipiell mit jedem Geräusch befüttern ließe, das in ein WAV-File passt – der Kreativität sind also kaum Grenzen gesetzt.

Der Samplespeicher kann bis zu 100 Einzelsamples verwalten und ist ganze 4 MB groß bzw. klein. Bei einer Sample Rate von 31,25 kHz und 16 Bit Auflösung entspricht das ca. 65 Sekunden mono bzw. 32,5 Sekunden stereo.  Dazu klingt er gut, schön direkt mit der richtigen Portion LoFi-Charme. Das Laden eigener Samples über die dazugehörige iOS-App oder eine Drittanbieter-Software ist möglich, und lässt den volca sample auch mit den eigenen Sounds im volca-Format grooven.

Samples lassen sich auf vielfältige Weisen spontan bearbeiten und die Bewegungen der entsprechenden Regler können im Sequencer aufgezeichnet werden, was sehr abwechslungsreiche Patterns erlaubt. Der Sequencer entspricht funktional weitestgehend denen der anderen volcas, wurde aber um eine Swing-Funktion und einen Song-Modus ergänzt. Der kleine Sampler macht genauso viel Spaß wie seine Geschwister und lässt sich dank Analog-Sync und MIDI-In problemlos in bestehende Setups integrieren.

Preis

Korg Volca Sample: 135 €

Korg Volca Sample Test    

Korg Volca FM

Der Korg volca FM ist ein dreistimmiger FM-Synthesizer mit sechs Operatoren und obendrein auch vollständig kompatibel zum legendären Yamaha DX7. Das bedeutet, dass via SysEx Patches übertragen werden können (genau wie bei Native Instrumentes FM8). Wie alle Korg volcas ist auch der Korg volca FM in einem äußerst kompakten, dennoch soliden Kunstoffgehäuse (193 x 115 x 40 mm) untergebracht und bei einem Gewicht von 0,36 kg (ohne Batterien) äußerst reisefreundlich. 

Mit 32 Klang-Presets ist der volca FM zwar nicht üppig bestückt, es reicht aber um die 1980er Jahre klanglich fast vollständig abzubilden. Wie bei allen Volcas ist die Limitierung auf einen klar abgegrenzten Klangraum festgelegt und somit eine echte Bereicherung im Zeitalter GB-schwerer Sample-Libraries.

Mit dem volca FM schägt Korg einen Weg ein, das Parameter-intensive Thema FM benutzerfreundlich abzubilden. Auch ist der Volca FM mit einem Step-Sequenzer mit 16 Schritten ausgestattet, der dank „Motion Sequence“ auch Parameter-Änderungen aufzeichnen kann. Hinzu kommen ein Chorus-Effekt sowie die Voice Modes Mono, Poly und Unison, für fettes Mono- bzw. Akkord-Spiel. Als Spielhilfe steht ferner ein extrem umfangreicher Arpeggiator zur Verfügung. 

Preis

Korg Volca FM: 135 €

Korg Volca FM Test    

Korg Volca Keys

Der Korg Volca keys ist ein dreistimmig polyphoner, analoger Mini-Synthesizer mit Step-Sequencer und eingebautem Delay. Damit ist er innerhalb der volca-Serie für Pads, Leads und Effekte zuständig. Mit seinen beiden Geschwistern volca beats und volca bass bildet er ein mobiles, fast vollständig analoges Groove-Kollektiv. Anders als der volca bass, der unter bestimmten Bedingungen ebenfalls dreistimmige Akkorde erzeugen kann, ist der volca keys echt polyphon – man kann ihn über die eingebaute Mini-Tastatur und über MIDI dreistimmig spielen.

Zunächst fällt der Wahlschalter für verschiedene Oszillator-Konfigurationen ins Auge: Neben „Poly“ und „Unison“ werden auch „Poly Ring“ und „Unison Ring“ geboten. Spannend – vielleicht steckt ja mehr Sound in dem kleinen Synth, als man zunächst vermutet! Die drei gebotenen VCOs sind zwar auf Sägezähne beschränkt, können dank der sechs unterschiedlichen Konfigurationen aber trotzdem eine Menge Klangmaterial liefern und mit dem Detune-Parameter auch mal richtig fett klingen.

Auch das Filter klingt anständig. Der einfach zu bedienende Sequencer beherrscht dank Flux-Funktion auch unquantisierte Patterns und kann die Bewegungen fast aller Potis aufzeichnen. Auch wird ein integrierter Delay-Effekt geboten.Im Verbund mit den anderen Volcas synchronisiert sich der keys problemlos und kann durch die 1/2- und 1/4-Tempo-Optionen auch mehrtaktige Patterns spielen. Der Volca keys ist eine sinnvolle Ergänzung zu Korgs anderen Mini-Groove-Synths.

Preis

Korg Volca keys: 135 €

Korg Volca Keys Test

Korg Volca Mix

Volca mix ist ein 4-Kanal Analogmixer. Zwei Mono-Eingänge und ein Stereo-Eingang sind auf den Anschluss von drei volca-Geräten ausgelegt. Die Minibuchsen lassen sich zudem über einzelne Stereo-Minikabel mit den Kopfhörerausgängen externer volca-Geräte verbinden. Die vertikalen Fader gestatten die Steuerung der Kanallautstärken. Regelbares Gain zum Einstellen der Mix-Balance und Mute-Tasten gibt es ebenfalls. Mit den LO/HI CUT-Filtern der Kanäle lassen sich die tiefen und hohen Frequenzbereiche mit nur einem Regler anpassen.

Die Ausgangssektion sorgt mit Stereo-Cinchbuchsen für stabile Signalverbindungen. Ein Master Volume-Regler mit LED VU-Anzeige zum Einstellen des Ausgangspegels und ein parallel zum Line-Ausgang nutzbarer Kopfhörer-Ausgang ermöglichen auf der Bühne eine zuverlässige Monitoring-Umgebung. Die integrierten Stereo-Lautsprecher dienen dem Monitoring und sind auf beiden Seiten des Bedienfelds angeordnet. Sie bieten eine Lautstärke, welche die anderer volca-Geräte deutlich übertrifft. Die Master-Effekte des volca mix basieren auf analogen Schaltungen.

Zusätzlich zu einem Expander, der Mono-Quellen zu einem Stereo-Klangbild erweitert, gibt es einen Dynamic Range Compressor, der den Höhenbereich relativ zu Pegeländerungen im Bassbereich komprimiert, sowie einen für Dance Music unverzichtbaren Side Chain-Effekt. Volca mix hat pro Kanal auch Stereo Send Out-Minibuchsen und AUX In-Buchsen sowie Send Level-Regler. Dies erlaubt den Einsatz externer Effektgeräte in einer Send/Return-Verbindung. Die AUX In-Buchse ist auch als Stereo-Eingangskanal für ein viertes volca-Modell, ein Smartphone oder jedes andere Instrument oder jede andere Audioquelle nutzbar.

Preis

Korg Volca Mix: 109 €

Korg Volca mix Test    (Produktseite auf thomann.de)

Schlusswort

Die Korg Volca-Serie bietet mit deren mittlerweile neun unterschiedlichen Modellen kleine Spezialisten rund um das Thema elektronische Musik, die sich problemlos miteinander kombinieren und synchronisieren lassen. Dank Sync IN/OUT und durch den MIDI-Eingang, lassen sich die Volcas auch mit anderen Tools verbinden. Sie lassen sich dank Batteriebetrieb und integrierten Lautsprechern mobil betreiben und bieten einen großen Spaßfaktor. Der ist garantiert!

Welchen Volca wählst du?

Viel Spaß bei der Suche nach den passenden Volcas!

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