Test
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03.02.2012

FAZIT

Der Eowave Ribbon ist optisch der interessanteste Ribbon Controller auf dem Markt, doch kann er sich in vielen Dingen nicht gegen die Konkurrenten durchsetzen. Durch die fehlende MIDI-Schnittstelle ist der Eowave Ribbon vor allem für den Betrieb mit einem Rechner geeignet; eine direkte Verbindung zu einem MIDI-Synthesizer o.ä. ist nicht möglich. 
In Anbetracht des hohen Preises kann man ihn deshalb nur bedingt empfehlen. Einen weiteren Punktabzug gibt es für das fehlende Manual, und dafür, dass viele interessante Einstellungen erst nach Download von Drittanbieter-Software möglich sind. Darüber hinaus hätte es nicht geschadet, z.B. eine interne Stromversorgung (z.B. Batteriefach) oder einen Schalter für die verschiedenen Wellenformen im Gerät selber unterzubringen, so dass es auch im Standalone-Betrieb möglich wäre, zwischen Sägezahn, Rechteck etc. auszuwählen. 

  • PRO
  • optisch ansprechend
  • CONTRA
  • Preis/Leistung
  • kein MIDI-Out
  • MIDI-Werte werden nicht alle erreicht
  • Manual wird nicht mitgeliefert
  • für erweiterte Funktionen ist eine zusätzliche Software notwendig (Max5 runtime von www.cycling74.com), sowie der Editor von www.eowave.com/members
  • FAKTEN
  • Mini Synth, USB- sowie CV/Gate-Controller
  • interne Klangerzeugung: 1 Oszillator
  • 50cm Ribbon (Positions- und Druckempfindlich)
  • "Tactile-Pad" für Trigger und Modulationseffekte
  • Anschlüsse: Mini-USB-Anschluss, Mini-Klinke als Audioausgang
  • Gewicht: 480 g
  • Maße: 600 x 40 x 15 mm
  • Preis: 239 Euro
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