Das Cornerstone Centurio ist eine Hommage an den legendären Klon Centaur Overdrive und vereint zwei Schaltkreise in einem Gehäuse. Mit unabhängigen Gain- und Volume-Potis soll das in Italien hergestellte Pedal besonders flexibel einsetzbar sein, ganz so, als hätte man zwei Klon-Style-Pedale auf dem Board. Zusätzlich hat Cornerstone-Mastermind Emilio Massari dem Centurio zwei stufenlos blendbare Clipping-Optionen spendiert, mit denen die verschiedenen „Dioden-Epochen“ des berühmten Originals eingefangen werden sollen.

- vielschichtige Sounds aus dem Klon-Universum
- flexible Gain- und Clipping-Optionen
- erweiterter Bassbereich
- keine komplett unabhängigen Kanäle (Gain des Normal-Kanals immer aktiv)
Wie wird das Centurio bedient?
Das Centurio sitzt in einem 334 Gramm schweren Gehäuse mit den Maßen (B × H × T) 65 × 60 × 125 mm und kann mit einem Standard-9V-Netzteil bei einer Stromaufnahme von 120 mA betrieben werden. Für die Verwaltung der beiden Schaltkreise stehen zwei Fußschalter bereit, von denen jeder einen der beiden Modi (Normal, Hot) separat an- und ausschaltet. Der direkte Wechsel zwischen den Modi kann außerdem über einen externen Fußschalter gesteuert werden (EXT-Switch-Buchse). Als Bedienelemente für den Normal-Modus stehen Potis für den Höhenanteil (Tone), die Ausgangslautstärke (Volume) und den Grad der Verzerrung (Gain) bereit, während sich der Hot-Mode mit den beiden Potis für Volume und Gain begnügt. Zusätzlich gibt es hier zwei feste Settings für den Anteil der Höhen, die per Schalter (Bright) angewählt werden können.
Mit dem Clip-Poti durch die Klon-Historie
Das Clip-Poti arbeitet global für beide Pedalhälften und bietet zwei unterschiedliche Clipping-Optionen, die sich stufenlos miteinander blenden lassen. In der Minimalstellung haben wir es hier mit einem asymmetrischen Clipping für mehr Headroom und Definition zu tun, während die Maximalstellung ein symmetrisches Clipping mit mehr Kompression erzeugt. Chef-Entwickler Emilio Massari hatte bei diesem Feature laut eigenen Aussagen das Spektrum der unterschiedlichen Bauteile im Hinterkopf, die über die Jahre in den verschiedenen Klon-Versionen verwendet wurden. Wie man weiß, spielen dabei für echte Klon-Nerds die Clipping-Dioden eine entscheidende Rolle, wenn es um den sagenumwobenen Sound der Originalschaltung geht.



