Mit dem Peavey Session-LTD-400 kehrt die Vorstufe des legendären Peavey-„Session“-Amps aus den Mittsiebzigern im handlichen Pedalformat zurück. Ursprünglich war der Session 400 ein Verstärker für Pedal-Steel-Player, die sich eine bessere Anpassung an ihr Instrument wünschten. Schon bald entdeckten jedoch auch Gitarristen den charakteristischen Sound des Transistor-Amps für sich – bekannt für seinen markanten Cleanton und die angenehm weiche Zerre. Wir haben für euch das Session-LTD-400-Preamp Pedal genauer unter die Lupe genommen.

- eigenständiger Klangcharakter
- überzeugende Clean- und Low- bis Mid-Gain-Zerrsounds
- effektiver EQ
- arbeitet auch hervorragend als Booster oder direkt in eine Endstufe
- High-End kann etwas harsch werden
Gehäuse und Bedienung des Peavey Session LTD-400 Preamp Pedals
Das Peavey Session LTD-400 Preamp Pedal steckt in einem silbernen Metallgehäuse mit den Maßen 122 x 93 x 60 mm (L x B x H). Alle Bedienelemente sind auf der Oberseite angeordnet: Ein Volume-Regler steuert die Eingangslautstärke, während Sens(-itivity) als Master-Volume fungiert. Dazu kommt eine EQ-Sektion mit Bass, Middle, Treble und Presence. Ein zusätzlicher Shift-Regler erlaubt es, die Mittenfrequenz flexibel zu verschieben. Unterhalb der Potis sitzt ein Fußschalter, der das Pedal aktiviert oder in den Hard Bypass schaltet.
Die Anschlüsse befinden sich an der Stirnseite: ein 6,3-mm-Klinken-Input und -Output sowie der Anschluss für ein optionales 9-V-Netzteil, das laut Peavey bestenfalls 1 A, aber mindestens 250 mA liefert. Intern wird die Spannung auf 25 Volt angehoben, weshalb der Betrieb mit einer 9-V-Batterie laut Manual auf etwa eine Stunde beschränkt werden sollte. Zur korrekten Stromaufnahme des Pedals macht Peavey keine Angaben.



