Mit der Larry Carlton T7 FM New Gen schickt Sire eine überarbeitete Version seines beliebten T-Style-Modells ins Rennen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen Edelstahlbünde, ein Compound-Radius, ein GraphTech-TUSQ-Sattel sowie neue Finish-Optionen. Dem Grundgedanken bleibt die Marke dabei treu und präsentiert eine moderne, erschwingliche Interpretation des klassischen Telecaster-Konzepts. Das Ergebnis ist eine Gitarre, die die vertraute T-Style-Optik mit einer zeitgemäßen Ausstattung verbindet.

- moderne Rock-Sounds
- solide Verarbeitung
- sehr gute Bespielbarkeit
- Flexibilität durch 5 Schaltpositionen
- Werks-Setup (Saitenlage und Oktavreinheit)
- hohes Gewicht
Ausstattung und Design der Sire Larry Carlton T7 FM New Gen
Die Sire Larry Carlton T7 FM New Gen zeigt sich in einem matten Natur-Finish und liegt mit 4 kg eher im oberen Gewichtsbereich typischer Telecaster-Modelle. Der Korpus aus nordamerikanischer Erle wird durch ein geflammtes Ahornfurnier optisch aufgewertet, während der Hals aus geröstetem Ahorn besteht. Auf dem Palisandergriffbrett sitzen 22 Medium-Jumbo-Bünde aus Edelstahl. Die Kombination aus dem angenehm geformten C-Halsprofil und dem 9,5 bis 14 Zoll Compound-Radius sorgt für eine durchweg komfortable Bespielbarkeit. Hinzu kommen ergonomische Shapings am Cutaway, am Halsfuß und am oberen rückseitigen Korpusrand, die sowohl den Zugang zu den hohen Lagen als auch das allgemeine Handling spürbar verbessern.
Mit ihrer 25,5-Zoll-Mensur (648 mm) und einer Sattelbreite von 42 mm bleibt die T7 dem klassischen Fender-Format treu. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Sire Modern 2-Punkt-Tremolo und hauseigene Premium-Locking-Tuner. Diese erledigen ihren Job zuverlässig und tragen zu einer soliden Stimmstabilität bei, während das Tremolo angenehm organische Modulationen in beide Richtungen ermöglicht.
Wie schlägt sich die Sire Larry Carlton bei Verarbeitung und Setup?
Mit einem aktuellen Straßenpreis von rund 700 Euro bewegt sich die Sire Larry Carlton T7 FM New Gen im gehobenen Budget-Segment. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt ordentlich, auch wenn es im Detail kleinere Schwächen gibt: Die Bünde dürften etwas besser poliert sein und an wenigen Stellen machen sich leicht scharfe Kanten an den Bundenden bemerkbar. Sehr positiv fällt dagegen auf, dass alle Bünde perfekt abgerichtet sind und die gleiche Höhe aufweisen, ohne Ausreißer nach oben oder unten. Eine Tatsache, die sogar bei wesentlich teureren Instrumenten ab Werk nicht unbedingt immer gewährleistet ist. Auch das Werks-Setup hätte etwas sorgfältiger ausfallen können: Die Oktavreinheit der Basssaiten war leicht ungenau, und durch die zu niedrige Saitenlage schnarrten die hohen Saiten. Mit ein paar Handgriffen ließen sich diese Probleme jedoch schnell beheben.


