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Schlagzeug Aufbau-Workshop: So stellst du dein Drumset richtig auf

Ein Drumset so aufzubauen, dass alles am richtigen Platz steht und gut erreichbar ist, stellt gerade für Einsteiger oftmals eine schwierige Aufgabe dar. Detaillierte Aufbauanleitungen gehören meistens auch nicht zum Lieferumfang neuer, geschweige denn gebrauchter Drumsets. In diesem Video-Workshop erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du den richtigen Schlagzeugaufbau für dich finden kannst. 

Bild: © Shutterstock / Paul Laoone
Bild: © Shutterstock / Paul Laoone

Inhalte

  1. Wie heißen die Bestandteile und Instrumente von einem Schlagzeug?
  2. Die Grundlage für jedes Schlagzeug: der Drum-Teppich samt Drum-Hocker
  3. Der Aufbau von Snaredrum, Bassdrum und Hi-Hat-Maschine
  4. Der Aufbau von Toms und Becken
  5. Fazit

Bevor es mit dem Aufbau losgehen kann, müssen wir noch klären, welche Teile es am Schlagzeug gibt und wie du sie zuordnen kannst.

Wie heißen die Einzelteile eines akustischen Schlagzeugs?

Wie heißen die Bestandteile und Instrumente von einem Schlagzeug?

Ein akustisches Drumset lässt sich in drei Kategorien unterteilen: Trommeln, Becken und Hardware.

Die Trommeln in einem fünfteiligen Standard-Kesselsatz bestehen aus:

1. Bassdrum

2. Snaredrum

3. Tom 1 (oder Hänge-Tom 1)

4. Tom 2 (oder Hänge-Tom 2)

5. Floortom (oder Standtom)

Die Becken / Cymbals nennt man:

6. Hi-Hat-Becken

7. Crashbecken

8. Ridebecken

Die Hardware heißt:

9. Fußmaschine

10. Hi-Hat-Maschine

11. Snareständer

12. Beckenständer (2x)

Dazu benötigt wird noch ein Drummersitz sowie ein Teppich als Unterlage, auf dem das Schlagzeug aufgebaut wird.

Die Grundlage für jedes Schlagzeug: der Drum-Teppich samt Drum-Hocker

Ein Teppich sollte immer die Grundlage deines Aufbaus sein, denn er sorgt dafür, dass Bassdrum oder Hi-Hat nicht verrutschen können. Diese beiden sollten also unbedingt darauf Platz finden. Noch besser ist es, wenn als zusätzliche Sicherung auch der Hocker mit mindestens einem Bein darauf steht.
Der Hocker ist das erste, was du einstellen solltest. Welche Sitzhöhe dir zusagt, ist natürlich Geschmacksache. Als Daumenregel lässt sich jedoch festhalten, dass die Oberschenkel leicht nach vorne abfallen und der Rücken gerade sein sollte. Wenn du dich vorne an die Kante des Hockers setzt, haben deine Beine so mehr Bewegungsfreiheit.
In unserem Video kannst du dir den Aufbau Schritt für Schritt ansehen:

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Der Aufbau von Snaredrum, Bassdrum und Hi-Hat-Maschine

Die wichtigste Trommel an deinem Set ist die Snaredrum. Der Abstand sollte so gewählt sein, dass sich die Stockspitzen über der Mitte des Fells befinden, wenn deine Ellenbogen locker neben dem Körper hängen. Dabei sollten die Sticks möglichst flach auftreffen, ohne jedoch den Spannreifen zu berühren. Das erreichst du durch das Einstellen von Höhe und Neigung der Snare. Beachte dabei, dass sich auch Rimshots und -clicks noch bequem spielen lassen.

Der richtige Abstand der Snare ist erreicht, wenn die Stockspitzen über der Fellmitte sind.

Beachte beim Aufstellen von Bassdrum und Hi-Hat, dass deine Füße auf den Pedalen in einer geraden Linie zum Oberschenkel stehen. Auch sollten deine Füße etwas vor dem Knie stehen, damit Du das Sprunggelenk optimal bewegen kannst. In unserem Video kannst du genau beim Zusammenbau der Hi-Hat genau sehen, wie die beiden Becken auf der Hi-Hat Clutch (der Schraube) richtig befestigt werden. Die Höhe der Hi-Hat Becken ist optimal, wenn du sowohl mit Stockspitze als auch Stockschulter bequem darauf spielen kannst, ohne dass sich die rechte und die linke Hand dabei in die Quere kommen. 

Deine Füße sollten auf den Pedalen eine gerade Linie zu den Oberschenkeln bilden. Damit du dein Sprunggelenk optimal bewegen kannst, sollten die Füße etwas vor den Knien stehen.

Der Aufbau von Toms und Becken

Wenn du die Tom-Toms aufbaust, musst du, wie bei der Snaredrum, auf einen möglichst flachen Anspielwinkel achten, damit du die Schlagenergie auch optimal ausnutzen kannst. Zu steil auftreffende Sticks können sich auch leicht in das Fell „bohren“ und Dellen hinterlassen.

Auch die Toms sollten möglichst flach angespielt werden. Triffst du sie zu steil, riskierst du Dellen im Fell.

Nun fehlen nur noch Ride- und Crashbecken. Das Ridebecken hängst du so auf, dass du sowohl auf dem Profil als auch auf der Glocke gut spielen kannst, ohne den Arm zu weit ausstrecken zu müssen. Beim Crashbecken gilt es, einen flachen Anschlagswinkel zu erreichen, damit es dem Schlag nachgeben und seinen Klang gut entfalten kann. 

Die Becken müssen unbedingt frei schwingen können und mit Filzen und einer Plastik- oder Gummitülle geschützt werden.

Fazit

Am Ende sollte dein Aufbau so kompakt sein, dass alle Trommeln und Becken ohne große Umwege erreichbar sind, so dass du auch längere Übesessions, Gigs oder Bandproben ohne allzu große Ermüdung durchstehen kannst.
Lasse dich aber auch von anderen Setups dazu inspirieren, mit deinem Aufbau zu experimentieren, denn es gibt keine goldene Regel. Was für den einen Drummer gut funktioniert, liegt einer anderen Trommlerin vielleicht überhaupt nicht. Viel Spaß beim Aufbauen, Justieren, Ausprobieren, Optimieren und Kreativsein! 

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Schlagzeug Aufbau - so geht's

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von Sven von Samson

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Andy sagt:

#1 - 15.11.2017 um 11:42 Uhr

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