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25.12.2020

++ EURORACK-KOMPLETTSYSTEME ++

ARP 2600 FS

Mit dem ARP 2600 FS bringt - neben Behringer - auch Korg den legendären Arp 2600 in die Gegenwart. Die in limitierter Stückzahl angebotene ARP 2600 Fullsize-Replik ist mit einem USB-Port nebst MIDI-Trio, XLR-Audioausgängen, einer verbesserten Version der zweistimmigen ARP 3620 Tastatur und einem Arpeggiator/Sequenzer ausgestattet, was die Modernisierung für die Gegenwart betrifft. Komplettiert wird die Auflage durch ein professionelles mit Rollen ausgestattetes ARP-Flightcase, das mit zum Lieferumfang gehört. Den ARP 2600 entwickelte Korg zusammen mit David Friend, dem Mitbegründer von ARP Instruments, der schon den Aufbau des replizierten ARP Odyssey von Korg betreute. Optisch in Gestalt des Originals wird der ARP 2600 FS mit der Tastatur 3620 ausgeliefert, die in der modernen Version mit Aftertouch und Portamento ausgestattet ist und duophones Spiel erlaubt. Single- und Multi-Trigger sind ebenfalls möglich.

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Behringer System 55

Neben den Modulen des berühmten Roland System 100 bietet Behringer auch die in das Eurorack-Format gebrachten Module des legendären Moog System 55. Die Behringer System 55 Module sind bereits optisch dem Moog-Vorbild nachempfunden und zeigen sich mit schwarzer Bedienoberfläche und weißer Beschriftung, was sehr authentisch wirkt. Zudem sind die Module gut verarbeitet. Da die Module nun in das Eurorackformat gebracht wurde, sind sie auch ein bisschen kleiner geworden, wobei Behringer beim Replizieren an eine gute Bedienbarkeit gedacht hat. Somit erlaubt der konsequente Nachbau der Module, die legendären Patches eines Moog-Modulsystems authentisch nachzubauen. Neben der Verwendung als eigenständiges System ist auch die Integration einzelner Komponenten in ein bereits bestehendes System dank Eurorackformat möglich. In puncto Klang, Aufbau und Verarbeitung lassen die System 55 Module keine Wünsche übrig, in puncto Preis sind sie unschlagbar.

Behringer System 100

Uli Behringer involviert sich seit einiger Zeit in die Reinkarnation unterschiedlicher  legendärer Modularsynthesizer, so befinden sich in 2020 neben Moog-Modulen auch die Clones des Roland System 100M-System im Handel, mit denen sich ein Aufbau, wie bereits in den Originalsystemen realisieren lässt. Die Module des Behringer System 100 unterscheiden sich vom Original schon in ihrer Größe, denn zu Zeiten des alten Roland Systems hatte man noch keinen Gedanken an eine Eurorack-Norm. So bringt das kleinere Eurorack-Format Veränderungen an Bedieneroberfläche und Schaltung der Behringer-Module. Dabei wurden z. B. an manchen Modulen Schieberegler durch Potis ersetzt, um Platz zu sparen. Behringers Ziel war es, einen Klon des legendären Roland System 100M zu einem für alle erschwinglichen Preis auf den Markt bringen, ein Plan, der aufgegangen ist. Letztendlich unterscheidet sich das Behringer System 100 nur in Nuancen vom Original, aber massiv im Preis, sodass sich heute jeder sein eigenes System 100 leisten und auch -  dank Eurorack-Format- weiter ausbauen kann.

Behringer 2500

Im Sommer 2020 stellt Behringer mit dem Behringer 2500 den Nachbau von elf Modulen des berühmten ARP 2500 Synthesizers vor, die Behringer in Kooperation mit MOS-LAB entwickelt hat. Auch diese Repliken bringen den legendären Synthesizer in das kompaktere Eurorackformat, was unter anderem auch die Nutzung einzelner Module in einem bereits bestehenden System ermöglicht. Dabei handelt es sich um Module, die von Oszillatoren über Filter und Envelopes bis hin zu Sequencern reichen und preislich sehr interessant sind.

Behringer 2600

Neben Korg, die einen detaillierten Nachbau des berühmten ARP 2600 Synthesizer vorstellen, ist auch Behringer wieder am Zug und präsentiert mit dem Behringer 2600 deren Variante, die in optischer Abwandlung des Originals zu einem sehr günstigen Preis zu haben ist. Technisch hat Behringer seinen '2600', der in Zusammenarbeit mit Rob Keeble, dem Chefentwickler von AMSynths entstand, mit SMD-Parts aufgebaut, die kleiner sind als die Originalteile, womit auch mehr Temperatur kompensiert werden kann. Zusätzlich eignet sich dieser Aufbau dazu, die Bauteile näher zusammenzulegen oder miteinander zu verbinden. Auch die OP-Amps wurden verbessert. Beim Behringer 2600 hat man sich, wie es Korg beim Odyssey-Nachbau tat auf den Orange-farben beschrifteten Typen geeinigt, und die  beiden gebotenen Filtertypen umschaltbar gemacht. Das Layout des Nachbaus wurde verändert und ist nicht komplett mit dem Original identisch zudem ist der Behringer 2600 Rack-tauglich.

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