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Buchtipp: Depeche Mode von Anton Corbijn

Der Fotograf und Regisseur Anton Corbijn ist seit den 1980er Jahren Teil der Ästhetik von Depeche Mode. In seinem Buch ‘Depeche Mode by Anton Corbijn’ begleitet er die Band seit vielen Jahren mit seltenen Fotos, Notizen und einem Interview.

Depeche Mode von Anton Corbijn (Foto: Taschen)
Depeche Mode von Anton Corbijn (Foto: Taschen)
Der visuelle Stil des niederländischen Fotografen und Regisseurs Anton Corbijn ist seit den 1980er Jahren Teil der Ästhetik von Depeche Mode. Martin Gore von Depeche Mode erklärt, dass die Band schon große Fans von Anton Corbijn waren bevor sie mit ihm zusammengearbeitet haben, und nach den erstaunlichen Ergebnissen, die sie bei den ersten Fotosessions und Videos gesehen haben, hatten sie keinen Grund, an seinen Ideen zu zweifeln. Die Ergebnisse haben zu einer wahrhaft visionären Arbeit geführt – einschließlich der Regie des Videos aus 1990 zu Enjoy The Silence, in welchem Sänger Dave Gahan als König dargestellt wird, der mit einem Liegestuhl in der Hand durch das Land reist.

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Das Buch ‘DM’ von Anton Corbijns feiert dessen ikonische Arbeit mit den Electronic-Rock-Legenden aus Essex mit über 500 Bildern aus seinem persönlichen Archiv, von denen einige noch nie zuvor veröffentlicht wurden. Obwohl der Wälzer ursprünglich im Jahr 2020 als limitierte Version veröffentlicht wurde, hat der renommierte Kunstbuchverlag Taschen ‘DM by AC‘ eine breitere Veröffentlichung zu einem günstigeren Preis ermöglicht.

Depeche Mode im August 1981, London

Corbijn und die Band gehen weit zurück ins Jahr 1981, als Gründungsmitglied Vince Clarke noch Teil des Line-Ups war. Der Fotograf hat sie zum ersten Mal live fotografiert, als sie Fad Gadget unterstützten (Bilder davon sind auch im Buch zu sehen), bevor er für eine NME-Titelgeschichte von Paul Morley drehte.

Depeche Mode im August 1981, London. (Foto: Anton Corbijn)
Depeche Mode im August 1981, London. (Foto: Anton Corbijn)

Drehort war das Blackwing-Aufnahmestudio im Südosten Londons, wo Depeche Mode deren Debütalbum Speak And Spell aufnahm. Es wurde in einer alten Kirche erbaut und 2001 als Aufnahmeeinrichtung geschlossen.

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Depeche Mode im Juli 1987, Randers (Dänemark)

Die Band steht kurz davor, mit ihrem sechsten Album ‘Music For The Masses’ eine der größten der Welt zu werden mit einer riesigen Tournee in den USA. Was Depeche Mode für einen augenzwinkernden Titel für die Platte hielt, wurde zu einem Zeichen.

Depeche Mode im Juli 1987, Randers (Dänemark). (Foto: Anton Corbijn)
Depeche Mode im Juli 1987, Randers (Dänemark). (Foto: Anton Corbijn)

Nach seinem Einstieg 1982 war Alan Wilder nun ein fester Bestandteil ihres Sounds. Seine sorgfältige Herangehensweise im Studio förderte den Status der Band als führend in den Bereichen Synthesizer-Sounds und -Produktion, was dazu beitrug, das gleichzeitige Albumtrio von Music For The Masses, Black Celebration (1986) und Violator (19190) zum einflussreichsten Werk der Band zu machen. Corbijn drehte die Videos für die Singles des Albums, Never Let You Down Again, Strangelove und Behind The Wheel – welche in ihren Super-8 Schwarzweiß-Aufnahmen eine ausgeprägte Ästhetik bieten.

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Depeche Mode im Januar 1990, Schweiz

Die Dreharbeiten für das ikonische Enjoy The Silence – wohl der beste Song der Band aus ihrem Klassiker Violator. Corbijns Konzept eines Königs, der durch die Landschaft wandert, traf mit der Band anfangs nicht ins Schwarze.

Depeche Mode im Januar 1990, Schweiz. (Foto: Anton Corbijn)
Depeche Mode im Januar 1990, Schweiz. (Foto: Anton Corbijn)

Da keine der Parteien eine praktikable Alternative bot, wurde das Konzept durchgezogen. Es entstand ein Musikvideo-Klassiker, bei dem alle Farbaufnahmen des Videos auf Super-8 gedreht wurden. Wie Corbijn in dem Buch feststellt, basierte sein Video zu Coldplays Viva la Vida auf dem von Enjoy The Silence, diesmal mit Chris Martin als Königsfigur.

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Depeche Mode im Mai 1992, Madrid

Die Band zieht in eine Villa in Madrid, um 1993 die Songs Of Faith And Devolution aufzunehmen – eine angeblich schwierige Zeit zwischen den Bandmitgliedern und der letzten Platte mit Alan Wilder, der 1995 ging.

Depeche Mode im Mai 1992, Madrid. (Foto: Anton Corbijn)
Depeche Mode im Mai 1992, Madrid. (Foto: Anton Corbijn)

Corbijn beschreibt dies im Buch als “dunkle Zeit” – und das galt insbesondere für Dave Gahan mit seinen viel berichteten substanziellen Problemen in dieser Zeit. Dieses beeindruckende Bild von Dave Gahan mit einer Charvel E-Gitarre – ein ungewöhnlicher Anblick für Fans, den Frontmann mit einer Gitarre zu sehen.

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Depeche Mode in San Francisco, 2008

Mit der Band, die jetzt ein Trio bestehend aus Songwriter Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher ist, umfasst Corbijns Zusammenarbeit mit Depeche Mode fünf Jahrzehnte, darunter Soloalben von Gore und Gahan.

Depeche Mode in San Francisco, 2008. (Foto: Anton Corbijn)
Depeche Mode in San Francisco, 2008. (Foto: Anton Corbijn)

Es ist eine Rolle, die nur wenige bildende Künstler mit einer Band entwickeln. “Vieles lag an mir …”, schreibt Corbijn in dem Buch, “… ich wollte für sie denken … für sie großartig sein.”
Das Buch wurde in voller Zusammenarbeit mit der Band erstellt und enthält neben Corbijns handschriftlichen Notizen auch ein Interview mit Depeche Mode. 
Das Buch ‘Depeche Mode by Anton Corbijn’ ist im Taschen-Verlag zu einem Preis von 100 € erhältlich.

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