Flamma FF03 Looper & Drums Test

Die Firma Flamma aus der chinesischen Metropole Shenzhen hat sich mittlerweile ein erstaunlich breites Portfolio aus Effektpedalen, Modeling-Lösungen und digitalen Helferlein aufgebaut und wendet sich mit ihren Angeboten klar an preisbewusste Musikschaffende. Das Motto scheint dabei meistens zu lauten: „Viele Features, möglichst unkompliziert bedienbar, und bitte deutlich unterhalb der magischen 100-Euro-Grenze.“ Genau in diese Kategorie fällt auch der neueste Wurf der Chinesen, der auf den Namen „Flamma FF03 Loop & Drum“ hört. Das kompakte Pedal kombiniert einen Stereo-Looper mit einer Drum Machine und richtet sich damit an alle, die unkompliziert jammen und sowie Songideen festhalten möchten. Zur Ausstattung gehören unter anderem 40 Speicherplätze mit insgesamt bis zu 160 Minuten Aufnahmezeit und 121 Drumgrooves aus verschiedenen Stilrichtungen. Über USB-C lassen sich außerdem WAV-Dateien bequem mit Mac oder PC austauschen, und sogar auch ein Kopfhörerausgang, zum Beispiel für nächtliche Sessions, ist mit an Bord. Klingt also erstmal nach einem ziemlich vielseitigen Übungs- und Jam-Tool zum kleinen Preis. Schauen wir uns das Flamma FF03 Looper & Drums also mal genauer an.

Flamma FF03 Loop & Drum
Das Flamma FF03 Loop & Drum im ausgiebigen Test
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • großes und übersichtliches Display
  • intuitive Bedienung
  • 121 Drum-Grooves und Metronom-Funktion
  • Sync-Modus und Fade-Out
  • USB-Datenaustausch mit Mac und PC
  • ordentliche Verarbeitungsqualität
  • attraktiver Preis
Contra
  • Drum-Grooves wirken teilweise etwas mechanisch

Flamma FF03 Looper & Drum – das Wichtigste in Kürze

  • kompakter Stereo-Looper mit integrierter Drum-Maschine
  • A/D Konverter: 44.1 kHz, 16 Bit
  • 40 Speicherplätze mit insgesamt 160 Minuten Aufnahmezeit
  • bis zu 4 Minuten Loop-Zeit pro Slot
  • 121 Drumgrooves aus 11 Musikstilen
  • zusätzliche Metronom-Funktion
  • Sync-Mode für saubere Synchronisation von Loop und Drums
  • Tap-Tempo- und Count-In-Funktion
  • Undo/Redo sowie Fade-Out-Funktion
  • USB-C-Anschluss für WAV-Import und Backup am Mac/PC
  • Stereo-Ein- und Ausgänge
  • Kopfhörerausgang für lautloses Üben
  • Betrieb mit 9 Volt (200mA), Netzteil im Lieferumfang

Wie ist die Verarbeitungsqualität des Flamma FF03 Loop & Drum?

Zunächst fällt das sehr geringe Gewicht auf, wenn man das Flamma FF03 Looper & Drums aus dem Karton nimmt. Kein Wunder, das Pedal ist sehr kompakt gebaut und besteht komplett aus Kunststoff. Qualitativ macht das Gehäuse allerdings einen guten Eindruck – es knarzt wirklich gar nichts, wenn man darauf herumdrückt. Auch das Design mit seinem schicken Rot und dem aufgeräumten Layout gefällt mir sehr.

Die Anschlüsse befinden sich an den Seitenflächen. Rechts liegen sich die beiden 6,3-mm-Klinkeneingänge, und auf der gegenüberliegenden Seite die beiden Klinkenausgänge – das Flamma FF03 Looper & Drums unterstützt also auch den Stereobetrieb!

Auf der Rückseite gibt es drei weitere Anschlüsse: eine Miniklinke für Kopfhörer, den USB-C-Port zum Übertragen und Sichern von Loops, sowie last but not least den Netzteilanschluss. Auch ein passendes Netzteil mit 9 Volt und innenliegendem Minuspol liefert Flamma gleich mit – sehr schön!

Flamma FF03 Loop & Drum
Fotostrecke: 8 Bilder Obwohl das Gehäuse des FF03 aus …

Wie wurde das Cockpit des Flamma FF03 Looper & Drums  gestaltet?

Auf der Oberseite sitzen ein etwa 3,5 x 4 cm großes LED-Display sowie sämtliche Bedienelemente des Pedals. Davon gibt es erfreulich wenige – das Stichwort lautet hier ganz klar „einfache Bedienung“. Direkt unter dem Display befinden sich zwei Regler, die gleichzeitig auch als Taster fungieren und mit denen die wichtigsten Parameter der beiden Module „Looper“ und „Drum“ eingestellt werden.

Im normalen Betriebsmodus wählt man mit dem linken Regler „Looper“ durch Drehen einen der 40 Speicherplätze aus, in denen die aufgenommenen Loops abgelegt werden. Ein Druck auf den Regler öffnet das Looper-Menü, in dem sich weitere Parameter einstellen lassen. Hier kann man unter anderem den gewählten Speicherplatz verwalten, die Fade-Out-Funktion aktivieren und deren Dauer zwischen einer und fünf Sekunden festlegen sowie die Lautstärke der Loops anpassen. Die Bedienung erfolgt durch Drehen zum Auswählen und Drücken zum Bestätigen der jeweiligen Funktion.

Der Drummer-Regler arbeitet ebenfalls als Drehregler und Drucktaster. Ein Druck auf den Regler öffnet das Drum-Menü, in dem sich Stil, Pattern und Lautstärke der Begleitgrooves einstellen lassen. Für jeden der elf Stile stehen wiederum elf verschiedene Varianten zur Verfügung, sodass man schnell passende Beats für unterschiedliche Musikrichtungen findet. Die Bedienung erfolgt auch hier nach dem bekannten Prinzip: Drehen zum Auswählen, Drücken zum Bestätigen.

Drückt man beide Regler gleichzeitig, so öffnet sich ein kleines Settings-Menü mit drei Unterpunkten. Hier lässt sich zunächst der Sync-Modus aktivieren, der dafür sorgt, dass Looper und Drum Machine stets sauber synchron laufen.

Die Aufnahme wird dabei automatisch anhand des Taktes der Drum-Grooves quantisiert, sodass auch weniger timingfeste User schnell zu sauberen Ergebnissen kommen. Außerdem kann man einen Einzähler von einem oder zwei Takten zuschalten, damit vor der Aufnahme noch etwas Vorbereitungszeit bleibt. Als dritter Parameter lässt sich schließlich das Tempo für die Drum-Grooves beziehungsweise den synchronisierten Looper festlegen.

Flamma FF03 Loop & Drum
Fotostrecke: 6 Bilder Blick auf das Cockpit …

Für welche Funktion sind die beiden Fußschalter des Flamma FF03 Looper & Drums zuständig?

Die eigentliche Bedienung des Loopers erfolgt über die beiden Fußschalter und ist erfreulich unkompliziert gehalten. Mit dem linken Taster startet man die Aufnahme des ersten Loops. Ein weiterer Tritt wechselt direkt in den Overdub-Modus, sodass zusätzliche Spuren aufgenommen werden können. Alternativ lässt sich mit dem rechten Fußschalter nach der ersten Aufnahme sofort die reine Wiedergabe starten, ohne weitere Overdubs anzulegen. Bei bereits vorhandenen Loops dient der linke Schalter anschließend zum Wechsel zwischen Wiedergabe und Overdub.

Der rechte Fußschalter übernimmt die Transportfunktionen. Während der Wiedergabe stoppt er den Loop, wobei auf Wunsch sogar ein Fade-Out genutzt werden kann, um den Loop sauber ausklingen zu lassen. Wer sofort Ruhe haben möchte, tritt einfach zweimal kurz hintereinander auf den Schalter und umgeht den Fade-Out.

Praktisch ist außerdem die Undo/Redo-Funktion: Hält man den rechten Fußschalter während der Wiedergabe etwa eine Sekunde gedrückt, wird der zuletzt aufgenommene Overdub entfernt. Ein weiterer langer Druck stellt ihn wieder her. Auch das Löschen von Loops funktioniert direkt mit dem Fusstaster und erfordert keinen Griff ins Menü. Um einen aufgenommenen Loop dauerhaft im gewählten Speicherplatz abzulegen, muss der Looper zunächst gestoppt werden. Anschließend genügt ein etwa einsekündiger Druck auf den Looper-Regler. Gespeicherte Loops lassen sich später ebenso unkompliziert wieder löschen: Dazu wählt man den entsprechenden Speicherplatz aus und hält den Drummer-Regler für etwa eine Sekunde gedrückt.

Auch eine Tap-Tempo-Funktion hat Flamma integriert. Einfach auf den Drummer-Taster drücken und danach durch schnelles Antippen des linken Fußschalters das Tempo bestimmen. Der aktuell eingestellte BPM-Wert wird dabei im Display angezeigt.

Flamma FF03 Loop & Drum
Fotostrecke: 3 Bilder Auch den beiden Fußschaltern des …

Welche weiteren Features besitzt der Flamma FF03 Looper & Drums?

Über den beiden Fußschaltern sitzt ein schmaler LED-Leuchtstreifen, der den aktuellen Betriebszustand des Pedals anzeigt. Während der Aufnahme, Wiedergabe und beim Overdubben signalisiert er die jeweilige Funktion durch unterschiedliche Farben und Lauflichter.

Auch Tempo und Takt der Drum-Maschine werden über den Leuchtstreifen visualisiert, sodass man selbst aus dem Augenwinkel stets im Bilde ist. Praktisch: Aktionen wie Undo/Redo oder auch das Löschen eines Loops werden ebenfalls optisch quittiert. Ein gutes Features, das die Bedienung in der Praxis wirklich enorm erleichtert!

Wer eigene Loops sichern oder vorhandene Audiodateien auf das Pedal übertragen möchte, kann das Flamma FF03 Looper & Drums auch per USB-C mit Mac oder PC verbinden. Nach dem Anschluss erscheint das Pedal am Rechner als externes Laufwerk, sodass sich WAV-Dateien bequem per Drag-and-drop kopieren, sichern oder löschen lassen. Unterstützt werden Stereo-WAV-Dateien mit 44,1 kHz und 16 Bit.

Flamma FF03 Loop & Drum
Flamma FF03 Loop & Drum

Wie ist die Bedienbarkeit des Flamma FF03 Looper & Drums?

Das Flamma FF03 Looper & Drums besitzt für seine kompakte Bauform ein erfreulich großes Display, und das hilft bei der Bedienung tatsächlich enorm. Im normalen Betrieb werden hier der gewählte Speicherplatz, das Tempo, der aktive Drum-Groove sowie der aktuelle Betriebszustand des Loopers angezeigt – also beispielsweise Aufnahme, Overdub oder Wiedergabe. In den verschiedenen Einstellmenüs hat man zudem alle relevanten Parameter gleichzeitig im Blick und muss nicht durch verschachtelte Untermenüs navigieren. Das ist wirklich toll gelöst!

Hilfreich finde ich außerdem den LED-Leuchtstreifen über den Fußschaltern: Er signalisiert anhand verschiedener Farben und Lauflichter sehr deutlich, was das Pedal gerade macht und an welcher Stelle im Takt man sich befindet. Da man ihn auch dann gut erkennen kann, wenn das FF03 auf dem Boden liegt, erweist sich die Anzeige in der Praxis tatsächlich als nützlicher als die vielfach üblichen kleinen LEDs.

Und auch bei der Bedienung gibt es keine unnötigen Stolpersteine – die meisten Features erschließen sich erfreulich intuitiv. Durch die Mehrfachbelegung von Reglern, Tastern und Fußschaltern kommt man bei einigen Funktionen allerdings nicht ganz ohne Blick ins Handbuch aus. Die beiliegende Quickstart-Anleitung hilft dabei nur bedingt weiter, weil sie sich auf die wichtigsten Grundfunktionen beschränkt. Immerhin stellt Flamma auf seiner Website ein ausführliches (nur englischsprachiges!) Manual zur Verfügung, in dem sämtliche Funktionen verständlich erklärt werden.

Flamma FF03 Loop & Drum
Die meisten Funktionen des Flamma FF03 Loop & Drum sind selbsterklärend.

Wie nimmt man mit dem Flamma FF03 Looper & Drums Loops auf?

Möchte man einen Loop aufnehmen, geht es zunächst an die Auswahl eines der 40 verfügbaren Speicherplätze. Das klingt vielleicht nicht nach einer gigantischen Zahl, für den vorgesehenen Einsatzzweck als Übungs-, Jam- und Songwriting-Tool halte ich die Kapazität aber doch für völlig ausreichend. Und falls der Platz doch einmal knapp werden sollte, lassen sich die Aufnahmen ja auch noch bequem per USB auf dem Rechner sichern.

Anschließend kann man bei Bedarf noch die Lautstärke des Loops sowie die Fade-Out-Zeit einstellen – und schon ist das Flamma FF03 Looper & Drums bereit für die erste Aufnahme. Ein Tritt auf den linken Fußschalter startet – auf Wunsch auch mit Einzähler –  die Aufzeichnung, und schon kann man loslegen und seinen Track aufbauen.

Ohne Frage praktisch ist dabei der Sync-Modus, der sich im Settings-Menü aktivieren lässt. Nutzt man einen der 121 Drum-Grooves, werden Looper und Rhythmusspur automatisch sauber miteinander synchronisiert. Das Ganze funktioniert erfreulich gut und sorgt dafür, dass auch Musikerinnen und Musiker mit eher ausbaufähigem Timing ziemlich schnell zu brauchbaren Ergebnissen kommen – ein sehr hilfreiches Feature also! Auch klasse: Loop und Drums sind natürlich jederzeit getrennt in der Lautstärke regelbar, was zweifellos sehr nützlich ist.

Flamma FF03 Loop & Drum

Wie ist die Klangqualität des Flamma FF03 Looper & Drums?

Nicht weniger wichtig als die Bedienung ist natürlich die Klangqualität, und auch hier gibt sich das FF03 keine Blöße. Das Pedal beeinflusst das Signal in meinen Ohren nicht hörbar und arbeitet erfreulich rauscharm. Auch bei mehreren Overdubs summieren sich keine störenden Nebengeräusche, sodass man seine Loops problemlos Schicht für Schicht aufbauen kann.

Auch die Drum-Sektion hinterlässt einen guten Eindruck. Klanglich darf man bei einem Pedal dieser Preisklasse natürlich keine perfekt klingenden Studio-Drums erwarten; darüber hinaus wirken die Grooves stellenweise etwas mechanisch. Für den gedachten Einsatzzweck als Übungs-, Jam- und Songwriting-Tool geht die Qualität aber völlig in Ordnung.

Zudem ist die Auswahl mit insgesamt 121 Grooves erfreulich umfangreich ausgefallen. Von Standard-Rock- und Pop-Beats über Funk, Blues und Jazz bis hin zu einigen spezielleren Varianten ist hier wirklich reichlich Material vorhanden, sodass man für die meisten musikalischen Situationen schnell etwas Passendes findet. Auch Freunde ungewöhnlicherer Taktarten kommen hier auf ihre Kosten, denn neben den üblichen Verdächtigen sind auch diverse ungerade Metren vertreten. Damit bietet das Flamma FF03 Looper & Drums deutlich mehr als nur die obligatorischen Standard-Beats.

Flamma FF03 Loop & Drum

Können die Loops des Flamma FF03 Looper & Drums extern gespeichert werden?

Sichern kann man seine Tracks – wie bereits erwähnt – problemlos auch auf dem heimischen Rechner. Mit meinem Mac hat das wunderbar funktioniert: Schließt man das Pedal per USB an, erscheint es als externes Laufwerk mit einer übersichtlichen Ordnerstruktur. Die gespeicherten Loops liegen dort als WAV-Dateien und lassen sich bequem auf die Festplatte kopieren oder archivieren.

Umgekehrt können aber auch eigene Audiodateien auf das Flamma FF03 Looper & Drums übertragen werden: Dazu müssen die WAV-Dateien in den entsprechenden Slot-Ordner kopiert und anschließend nach dem von Flamma vorgegebenen Schema umbenannt werden. Erst dann erkennt das Pedal die Daten korrekt und ordnet sie dem gewünschten Speicherplatz zu. Das ist grundsätzlich kein Hexenwerk, erfordert aber einen kurzen Blick ins Handbuch. Im Großen und Ganzen klappt auch hier alles problemlos – wenn auch die Lösung nicht ganz so komfortabel ausfällt wie bei manchen Konkurrenzprodukten, die für solche Aufgaben eine eigene Verwaltungssoftware mitbringen.

Sound: Wie klingt das Flamma FF03 Looper & Drums in der Praxis?

In den beiden folgenden Audiobeispielen könnt ihr einen von mir erstellten Loop mit drei Spuren sowie eine Auswahl aus den Drum-Loops hören.

Audio Samples
0:00
Loop, drei Spuren 11 Drum-Loops

Flamma FF03 Looper & Drum – das sind die Alternativen

FeaturesFlamma FF03 Loop & DrumYuer XS-04 Looper & DrumMooer Groove Loop X2
Speicherplätze404014
Aufnahmezeit160 min, 4 min pro Track160 min, 4 min pro Track140 min, 10 min pro Track
Drum/Metronom121 unterschiedliche Drum Grooves aus 11 unterschiedlichen Stilrichtungen, 11 Metronom-Typen100 unterschiedliche Drum Grooves aus 10 unterschiedlichen Stilrichtungen, 10 Metronom-Typen  121 unterschiedliche Drum Grooves aus 11 unterschiedlichen Stilrichtungen
SonstigesLED-Display, Sync-Funktion für Drum&Looper, Fade-Out-FunktionKleines LED-Display, Fade-Out-FunktionTime Stretch-Funktion, Sync-Funktion für Drum&Looper, Auto-Record-Funktion, Editor-Software
Zubehör9-Volt-Netzteil und USB-C-KabelUSB Typ-C Kabel auf USB Typ-A Kabel9-Volt-Netzteil
Preis79,- Euro91,- Euro99,- Euro
Produkt bei ThomannFlamma FF03 Loop & Drum kaufen (Affiliate) Yuer XS-04 Looper & Drum kaufen (Affiliate)Mooer Groove Loop X2 kaufen (Affiliate)
Flamma FF03 Looper & Drum – Alternativen
Flamma FF03 Loop & Drum
Flamma FF03 Loop & Drum

Flamma FF03 Looper & Drum – Fazit

Mit dem Flamma FF03 Loop & Drum liefert der chinesische Hersteller Flamma ein durchdachtes Looper&Drum-Pedal ab, das für vergleichsweise kleines Geld eine ganze Menge Funktionen bietet. Besonders positiv fallen das für diese Geräteklasse ungewöhnlich große Display und der LED-Leuchtstreifen über den Fußschaltern auf. Beides sorgt im Alltag für deutlich mehr Übersicht und erleichtert die Bedienung spürbar – ein Detail, das man bei vielen günstigen Loopern vergeblich sucht!

Auch sonst hinterlässt das Flamma FF03 Loop & Drum einen guten Eindruck: Die Drum-Sektion bietet mit 121 Grooves reichlich Auswahl, der Sync-Modus funktioniert zuverlässig, und auch klanglich gibt sich das Pedal keine Blöße. Ja, die Drum-Grooves könnten hier und da etwas lebendiger klingen, für Übungs-, Jam- und Songwriting-Zwecke erfüllen sie ihren Job aber absolut überzeugend.

Völlig in Ordnung ist zudem die Verarbeitungsqualität. Zwar besteht das Gehäuse komplett aus Kunststoff, wirkt dabei jedoch keineswegs billig und macht insgesamt einen durchaus robusten Eindruck.

Angesichts des Funktionsumfangs und der gelungenen Umsetzung geht der aufgerufene Preis absolut in Ordnung. Wer auf der Suche nach einem bezahlbaren Looper mit Drum-Begleitung ist, sollte sich das Flamma FF03 Loop & Drum auf jeden Fall einmal genauer anchecken.

Flamma FF03 Loop & Drum
Flamma FF03 Loop & Drum
Artikelbild
FF03 Loop & Drum
Für 79,00€ bei
  • Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Flamma
  • Modell: FF03 Looper & Drum
  • Typ: Stereo Looper und Drumcomputer
  • Herkunftsland: China
  • Anschlüsse: Input R, Input L (Mono), Netzteil, USB-C, Output L (Mono), Output R, Kopfhörer miniklinke
  • Regler/Schalter: Looper, Drummer,  Rhythm, 2 x Fußtaster
  • A/D Konverter: 16 Bit, 44,1 kHz
  • Aufnahmezeit: 160 Minuten, maximal 4 Minuten pro Track
  • Speicherplätze: 40
  • Drummer: 121 Drumgrooves aus 11 Musikstilen und 11 Metronome
  • LED-Bildschirm für Echtzeitanzeige
  • Sonstiges: Fade-Out-Funktion (1-5 Sek) und Sync-Mode
  • Stromversorgung: 9V-Netzteil (im Lieferumfang)
  • Abmessungen: 78 x 125 x 49 mm
  • Gewicht: 215 Gramm
  • Zubehör: Netzteil, USB-C Kabel
  • Preis: 79,- Euro (Ladenpreis im Juni 2026)
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