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Native Instruments Super*Saw Software Synthesizer ist draußen

Der Super*Saw Software Synthesizer von Native Instruments und dem Musik-Produzent A.G. Cook, erzeugt seinen Sound durch das Schichten und Verstimmen von Sawtooth-Waves.

Super*Saw und A.G. Cook (Bildquelle: Native Instruments)
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Die Idee für Super*Saw

A. G. Cook ist ein preisgekrönter Musikproduzent und bekannt für den gelayerten, leicht gegeneinander verstimmten Saw-Sound, der in Stücken von Charli xcx, Beyoncé, Caroline Polachek und Oklou zum Einsatz kommt. Diese Sounds herzustellen war vor SuperSaw eine sehr aufwändige Arbeit, da mehrere Synthesizer-Instanzen miteinander gelayert werden mussten. Diesen Prozess hat A. G. Cook im Laufe der Zeit perfektioniert, und sein Wissen sowie seine Erfahrung waren der Ausgangspunkt für das SuperSaw-Plug-in.

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Wie spricht man Super*Saw aus?

Bei dem * in Super*Saw handelt es sich um die symbolhafte Darstellung des englischen Wortes Star. Der Synthesizer wird also „Super Star Saw“ ausgesprochen.

Wie funktioniert Super*Saw?

Der Super*Saw Synthesizer schichtet mehrere Sawtooth-Waves, die leicht gegeneinander verstimmt werden können. Genauer gesagt verfügt der Synthesizer über zwei 16-Saw Oszillatorbänke. Er kann polyphon und monophon betrieben werden, was für das Design von Bässen oder Pads entscheidend sein kann.

Wichtig für das Sounddesign ist auch der 4-Corner-X/Y-Morpher, der in der Lage ist, zwischen vier unterschiedlichen Patches auf der X/Y-Achse zu modulieren.

Wie schon erwähnt, spielen die leicht zueinander verstimmten Instanzen eine wichtige Rolle beim Sounddesign. Das ist übrigens kein neuer Trick. Durch die leichte Verstimmung entsteht ein fetter Sound, weil die Schwingungsformen nicht exakt übereinanderliegen, wenn sie perfekt aufeinander abgestimmt wären. Probiert es gerne selbst mit jedem x-beliebigen Synthesizer aus. 

Super*Saw (Bildquelle: Native Instruments)
Super*Saw (Bildquelle: Native Instruments)

Verstimmungen 

Selbstverständlich hat Super*Saw alle Werkzeuge an Bord, um diese Abweichungen und Dissonanzen einfach herzustellen und zu beseitigen. Dazu gehören Werkzeuge wie Chord-Modus, Scale-Modus und Quantize-Modus, mit denen auch ohne tonale Abweichungen schnell und unkompliziert musikalische Ergebnisse erzeugt werden können.

Stereo-Panorama 

Wichtig war A. G. Cook nicht nur, einen fetten Synthesizer-Sound zu erzeugen, sondern auch, den Sound im Stereo-Panorama zu bewegen, wozu Per-Voice-Glide- und Offset-Regler genutzt werden.

A. G. Cook (Bildquelle: Native Instruments)
A. G. Cook (Bildquelle: Native Instruments)

Filter

Der Software-Synthesizer verfügt über LP-, BP- und HP-Filter mit 2-Pol- und 4-Pol-Einstellungen.

Effekte

Selbstverständlich dürfen Effekte nicht fehlen. Super*Saw wurde mit Chorus, Delay und Reverb ausgestattet.

Preis und Verfügbarkeit

Der Super*Saw Software Synthesizer von Native Instruments und dem Musik-Produzent A.G. Cook ist für 99,00 Euro erhältlich.

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Native Instruments Super*Saw: Features

  • Zwei unabhängige 16-Saw Oszillatorbänke
  • Mehrfach gelayerte und gegeneinander verstimmbare Sawtooth-Oszillatoren
  • 4-Corner-X/Y-Morpher zur stufenlosen Überblendung zwischen vier Patches
  • Chord-Funktion
  • Scale-Modus
  • Quantize
  • Kontrollierte tonale Abweichungen für gezielte Dissonanzen
  • Per-Voice-Glide für individuelles Portamento pro Stimme
  • Per-Voice-Offset zur räumlichen Stereo-Verteilung der Stimmen
  • Mono- und Polyphon-Modus
  • LP-, BP- und HP-Filter mit 2-Pol- und 4-Pol Charakteristik
  • Chorus-, Delay- und Reverb-Effekte
  • Preset-Bibliothek mit Pads, Leads, Dissonanzen und Glide-Sounds
  • Kompatibel mit Komplete Kontrol-Keyboards
  • Kompatibel mit Maschine

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