Mit dem Peavey Rock Master Preamp-Pedal findet erneut ein Klassiker im kompakten Pedalformat zurück ins Programm. Vorbild ist der Rock Master, ein dreikanaliger Röhren-Preamp im 19″-Rackformat, der unter anderem von Andy Timmons während seiner Danger Danger-Zeit und von Dallas Toler-Wade (Nile) genutzt wurde. Besonders bekannt wurde die ursprüngliche Version durch ihren „Ultra“-Kanal, der bereits damals neue Maßstäbe im High-Gain-Bereich setzte und als Inspiration für zahlreiche Peavey Metal-Amps diente.

- eigenständiger Klangcharakter
- überzeugende Mid- bis High-Gain-Zerrsounds
- sehr effektiver EQ und Mid-Shift-Button
- arbeitet hervorragend als Preamp vor einer Endstufe
- (keins)
Gehäuse und Bedienung des Peavey Rock Master Preamp-Pedals
Das Peavey Rock Master Preamp-Pedal steckt in einem robusten schwarzen Metallgehäuse mit den Maßen 122 × 93 × 60 mm (L × B × H). Alle Regler versammeln sich auf der Oberseite: Pre-Gain bestimmt die Eingangslautstärke und damit den Grad der Vorstufenverzerrung, während Post-Gain als Master-Volume die Gesamtlautstärke regelt. In der Dreiband-Klangregelung finden sich die Parameter Bottom (Bässe), Body (Mitten) und Edge (Höhen). Ein zusätzlicher Shift-Regler erlaubt es, das Mittenband zu verschieben. Hinter den Potis sitzt ein Fußschalter, der das Pedal aktiviert oder in den Hard-Bypass schaltet. Ein zweiter bietet einen Gain-Boost für mehr Zerre beim Solo. Diese beiden Funktionen gab es übrigens schon beim legendären 19″-Rock-Master aus den frühen 90ern – damals allerdings als Push/Pull-Poti. An der Stirnseite finden sich der 6,3-mm-Klinken-Ein- und -Ausgang sowie der Anschluss für ein optionales 9-V-Netzteil. Alternativ lässt sich das Pedal auch mit Batterie betreiben. Angaben zum Stromverbrauch macht Peavey jedoch nicht.


