Neu ist das Konzept der Paiste PSTX Swiss Flanger Becken nicht. Bereits 2015 hatten wir die gesamte Palette der damals neuen Effektserie im Test. Allerdings hat sich seitdem der Bedarf an trashigen, kurzen, knisternden und einzigartigen Effektbecken eher noch vergrößert. Auf der Wunschliste der Fans standen besonders die Swiss Flanger Modelle, denn bisher gibt es die nur in 14“, jeweils als Stack und als Crash. Zum Modelljahr 2026 stehen nun insgesamt sechs neue Instrumente zur Verfügung.

- Flanger Crashes mit guter Abstimmung und hochwertigem Sound
- Flanger Stacks: Hochwertige, vielfältig einsetzbare Stack- und Einzelsounds
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- saubere Verarbeitung
- keins
Jeweils drei neue PSTX-Größen sind hinzu gekommen
Was die Bauweise angeht, hat sich nichts verändert: Alle Testbecken besitzen Bohrungen unterschiedlicher Größe, sind teilweise am Rand gewellt und sollen euer bestehendes Cymbal-Setup um spannende Sounds ergänzen. Speziell Fans von elektronisch inspirierten Beats sollen mit den neuen Größen auf ihre Kosten kommen. Der stilistischen Bandbreite sollen allerdings, so der Hersteller, kaum Grenzen gesetzt sein. Ob die Erweiterung der Modellauswahl eine gute Idee war und wie die Teile klingen, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Identische Modelle bei Crashbecken & Stack-Bottom
Im Versandkarton finde ich drei Swiss Flanger Crashes und drei Swiss Flanger Stacks, jeweils in den Größen 12“, 16“ und 18“. Bei den Crashes sowie den Bottom-Becken der drei Stacks kommt B8-Bronze zum Einsatz, die Top-Becken der Stacks bestehen aus einer Messinglegierung. Nach kurzer Inspektion aller Teile wird klar, dass die Crashes und Stack-Bottoms zwar unterschiedlich beschriftet sind, ansonsten jedoch identisch ausfallen. Ein klassischer Fall von „Dual Use“. Dass das Konzept aufgeht, haben allerdings schon die 14“-Varianten gezeigt. Weiterhin sorgt bei allen Instrumenten ein seidig-matter Look für Aufsehen, dessen Ursprung eine vollflächig geschliffene Oberfläche ist. Zusätzlich ist bei den Messingbecken auch ein leichtes Abdrehmuster erkennbar.

Schlapphut-Style bei den Crashes und den unteren Stack-Becken
Was der Zusatz „Swiss“ bedeutet, dürfte beim Anblick der Becken jedem klar sein, der weiß, was ein Schweizer Käse ist. Gute 25 maschinell gesetzte Bohrungen verteilen sich bei den Stack Top-Becken über das gesamte Profil, bei den Crashes und den Stack Bottoms wird der Rand ausgespart. Der Grund dafür ist dessen wellige Form. Zusammen mit den Löchern führt dieses Design zu einer Destabilisierung der Beckenstruktur und damit zu einem nochmals trashigeren, dunkleren Klang. Und genau den hören wir uns jetzt mal genauer an.























