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Yamaha präsentiert das EAD20 Drum-Modul

Yamaha erweitert seine Riege der Electronic Acoustic Drum Modules um das EAD20. Damit füllt diese Neuerscheinung die Lücke zwischen dem schon länger erhältlichen EAD10 und dem erst in diesem Jahr vorgestellten Spitzenmodell EAD50. Das Hauptmerkmal des EAD20 ist die Möglichkeit, ein komplettes Drumset auf einfachste Weise per Mikrofon abzunehmen und klanglich in die verschiedensten Richtungen zu formen, ohne dafür einen Berg an Equipment einsetzen zu müssen.

Yamaha EAD20 Drum Modul an einem akustischen Schlagzeug
Yamaha EAD20 Electronic Acoustic Drum Module (Foto: Yamaha Corp.)

Drums aufnehmen leicht gemacht

Wie auch seine Geschwister, besteht das EAD20 aus einem Soundmodul und einem separaten Stereomikrofon, das am Spannreifen der Bassdrum befestigt wird. In dieser Position ist das Mikrofon in der Lage, das komplette Schlagzeug einzufangen sowie die Signale der Bassdrum zu triggern.  

Stereomikrofon des Yamaha EAD20 zur Anbringung am Bassdrum-Spannreifen
Stereo-Kondensatormikrofon des Yamaha EAD20 Drum-Moduls (Foto: Yamaha Corp.)

Sound Engine vom EAD50

Das Modul verfügt über 51 Preset- und 200 User Kits, welche die akustischen Drumsounds mit Effekten und Samples anreichern, um die unterschiedlichsten Sound-Szenarien zu verwirklichen. Zur Ergänzung des Akustik-Kits um weitere Sounds können bis zu neun externe Trigger angeschlossen werden. Hierbei sind selbstverständlich auch zahlreiche Fabrikate anderer Hersteller kompatibel. Für diese Klänge kann aus einem Pool von 2203 Sounds geschöpft werden, wobei die SWX100 Sound Engine vom Topmodell EAD50 – zu hören im folgenden Video – stammt.

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Komplettlösung mit leistungsfähigem interface

Insgesamt stehen 252 Effekte zur Klangbearbeitung zur Verfügung. Mit seinen Looping- und Samplingfunktionen – eigene Samples können via USB importiert werden – wird das EAD20 zum kompletten Aufnahmesystem.

Das eingebaute USB-Audio-Interface mit acht Eingängen und zehn Ausgängen ermöglicht Mehrspuraufnahmen auf einem angeschlossenen Computer. Von den Yamaha DTX E-Drumsets stammen die drei Regler, mit denen man direkten Zugriff auf Reverb, Kompressor und Bassdrumtrigger-Lautstärke oder auch beliebig zuweisbare Parameter hat.

Oberseite des Yamaha EAD20 Drummoduls
Bedienoberfläche des Yamaha EAD20 Drum-Moduls (Foto: Yamaha Corp.)

Aufnehmen und editieren über App

Die Rec`n`Share App ermöglicht es, direkt über USB auf das Smartphone aufzunehmen, um die Sessions sofort teilen zu können. Den Rechner kann man also getrost zu Hause lassen. Zur bequemen Editierung und Soundverwaltung gibt es die EAD Touch App für iOS und Android.

Das EAD20 ist ab sofort zum Preis von knapp 900 Euro zu haben.

Weitere Infos unter yamaha.com

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