Das Samson 9QU erinnert optisch wohl nicht ganz zufällig an dynamische Sprecher-Standards wie das RE-20 oder das SM7B. Es kostet in etwa rund die Hälfte dieser Tauchspulen-Klassiker und bietet neben dem XLR-Anschluss auch die Möglichkeit eines einfachen Plug-and-Play via USB-C. Lohnt sich der Kauf? Finden wir’s heraus!

- an Vorbilder angelehnter Klang
- gute Sprachverständlichkeit durch Präsenzanhebung
- sowohl USB-C- als auch XLR-Anschluss
- relativ hoher Preis, entsprechend große Konkurrenz in diesem Preissegment
- benötigt hohe Vorverstärkung (XLR)
Radio, Streaming, Podcast
Das sind die Bereiche, für die das Samson Q9U empfohlen wird. Doch auch für Musikproduktionen, Liveauftritte und Voice-Over Jobs eignet es sich laut Hersteller. Mit dem Bügel wird es auf Tischstativen oder kopfunter am Schwenkarm montiert.

Selbst Podcasting zu betreiben ist nicht schwer – hier gibt es alle Infos, um Podcasts aufzunehmen, zu bearbeiten und bereitzustellen.
Samson Q9U wird frontal besprochen
Wie die meisten reinen Sprecher-Mikrofone ist das Samson ein ‚End-Address‘ Mic. Die Kapsel mit Nierencharakteristik ist auf einer internen Stoßdämpferhalterung gelagert. Eine Brummkompensationsspule sorgt dafür, dass Interferenzen nur schwer in’s Signal gelangen.

USB und Mute-Switch
Im Test läuft das Q9U zunächst denkbar einfach über USB und erhöht die Signalqualität gegenüber den in kommerziellen Endgeräten verbauten Mikros: Via USB-C in’s MacBook stöpseln, als Quelle akzeptieren, fertig. Im Samson arbeitet ein A/D-Wandler mit 24 Bit/96 kHz. Der Mute-Knopf am Gehäuse ist praktisch, allerdings leichtgängig und wird schnell unabsichtlich gedrückt. Er schaltet simultan den USB- und den XLR-Ausgang stumm.


























