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Microdexed: Multi-Sampler und DX-7 im Nanobox-Miniformat


Ähnlich wie die 1010Music Nanobox kommt nun auch der bekannte FM-Synthese Softsynth “Dexed” in Form dieser kleinen Boxen. Ein recht großer Screen 

Microdexed

Das kleine Gerät basiert auf einem Teensy als Recheneinheit. Sie liefert die Kraft für zwei unabhängige Dexed-FM-Instanzen, zwei MicroSynth-Einheiten mit klassischer substraktiver Struktur und ein Rampler/Sampler mit Multisampling-Fähigkeit. Es reicht also, um komplette Songs zu spielen. Außerdem ist noch ein Synthesizer mit Mutable Braids als 8-stimmiger Synthesizer mit 25 Syntheseformen im Einsatz und wird durch ein “MDA e-Piano” abgerundet.

Alle zusammen werden von einem Step-Sequencer angetrieben, der 16 Patterns speichern kann mit je 16 Steps in 8 Spuren. Er erlaubt auch die Integration von polyphonen Akkorden (7 Stimmen). Außerdem wartet ein Arpeggiator und ein Euklidischer Sequencer auf seinen Einsatz. Somit ist der Microdexed insgesamt weit mehr als “Dexed als Hardware” oder ein DX-7 mit Gehäuse. Diese Multitimbralität und Vielfalt ist selbst viel größeren Synthesizern nicht gegeben.

Natürlich gibt es für jede Software passende Screens mit Mischer, Sequencer-Tabellen die an Tracker erinnern, Aufteilungen von Multisamples in Zonen mit Grafik und schön bunt. Der Editor für den Microsynth ist einfach eine simple Auflistung der Parameter, die man einfach antippt und verändert. Es ist zudem noch ein MultiBandEqualizer geplant. Er gehört zu den neueren Entwicklungen, so wie auch das Piano und der Sampler.
Übrigens wird alles mittels der geschilderten Methode der simplen Parameterliste editiert. Das ist für Synthese-Kenner leicht zu verstehen. Viele Screenshots kann man auf der Website ansehen und sich selbst ein Bild davon machen.

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Das Projekt ist Open Source und als Selbstbau-Idee angelegt. Nun gibt es die ersten echten Geräte und basieren auf diversen offenen Software-Projekten, darunter Dexed, der DX-7 “Emulator”. Den Teensy 4,1 mit PCM5102 Audio-Board und dem 320×240 Pixel großen Touchscreen bekommt man quasi “überall”. Man kann sich also das Basis-Gerät besorgen und ein Gehäuse drucken und das Gerät nicht nur nachbauen, sondern auch selbst erweitern.

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von Gearnews

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