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LINE6 Pocket POD Express Test

Details

Die Größe, oder besser die Winzigkeit der Express-Soundmaschine erfordert ein übersichtliches Bedienfeld, und diese Aufgabe wurde sehr gut gelöst: Vier ausreichend große Plastikpotis zeichnen für die Soundjustage verantwortlich. Als fünftes Bedienelement befindet sich in der unteren Einbuchtung des nierenförmigen Gehäuses ein Plastiktaster mit Doppelbelegung für Tap-Funktion und Tuner. Zwei rote Dioden links und rechts davon dienen der Navigation beim Stimmen und der Anzeige des eingegebenen Tempos.

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Das Plastikgehäuse beherbergt die kompakte Elektronik und ein gehäuseumfassender Plastikclip erlaubt das Befestigen des PODs am Gürtel, wo seine knapp 600 Gramm auch kaum ins Gewicht fallen dürften. Der POD lässt sich sowohl mit einem optionalen Netzteil betreiben, das auf der Rückseite seinen Anschluss findet, als auch mit den beiliegenden vier Batterien vom Typ AAA. Das Fach dafür liegt leicht zugänglich an der Gehäuseseite. Zum Einschalten genügt es, seine Gitarre mit dem POD zu verbinden und zum Ausschalten, das Gitarrenkabel wieder zu entfernen. So spart man einen weiteren Schalter. Ein In- und ein Output sowie eine Kopfhörerbuchse in Miniklinkenausführung und ein CD/MP3-In vervollständigen schließlich die Anschlussfraktion. Auch wenn schon des Öfteren in diesem Test das Wort „Plastik“ auftauchte: Im Test hinterließ das Gerät – wie von Line6 gewohnt – durchweg einen gut verarbeiteten und robusten Gesamteindruck.

Bedienelemente
Wie bereits erwähnt, spielen die vier großen Plastikregler in Chromoptik die Hauptrolle bei der Einstellung der Sounds.   Oben links finden sich die verschiedenen Amp-Modelle. Der Regelbereich ist unterteilt in fünf Abschnitte und lässt sich stufenlos verstellen. Angefangen bei Clean geht es über Twang, Crunch und Rock bis hin zum Metal.   Oben rechts befindet sich der Volume-Regler, der von extrem leise bis ganz schön laut alle Hörgewohnheiten bedient.   Unten links auf der Niere ist die Modulationsabteilung zu Hause. Im Pocket POD Express beschränkt man sich auf die wichtigsten Vertreter Chorus, Tremolo und Flanger. Auch dieser Regler ist somit in drei Regelbereiche unterteilt und verfügt zusätzlich über eine Off-Position bei Linksanschlag des Potis.

PocketPodExpress_front

Rechts gegenüber, ebenfalls dreifach unterteilt mit Off-Position, die Hall- und Echoabteilung. Zu ihren Vertretern zählen hier Delay, Spring und Hall.   Zuguterletzt noch den bereits erwähnten Taster für die Tuner- und Tap-Funktion. Beim Stimmgerät wurde auf eine zusätzliche Anzeige verzichtet, die den jeweils gespielten Ton anzeigt. Es erkennt automatisch das Standard-Tuning (EADGHE), allerdings sollte man die Gitarre schon mal grob nach Gehör vorstimmen, ansonsten könnte ein Tuning-Desaster die Folge sein. Bei erfolgreicher und vollautomatischer Erkennung des Tons zeigen die beiden Dioden Flat oder Sharp an und im Delay-Modus erinnern sie mit rhythmischem Blinken an das voreingestellte Tempo.

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