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Korg Pa900 Test

Fazit

Das Korg Pa900 ist ein rundum gelungenes Keyboard der oberen Mittelklasse mit einer Fülle hochwertiger Sounds und Styles. Es bietet alles, was ein Entertainer normalerweise benötigen wird, um sein Publikum zu begeistern: vielseitige, gut programmierte und klanglich überzeugende Rhythmen, ausdrucksstarke Klänge, einen großen, übersichtlichen Touchscreen, zwei MIDI-/Audio-Player mit Textanzeige und Crossfader und einen Mikrofoneingang mitsamt Vocal-Prozessor. Mit der in dieser Klasse einzigartigen Sampling-Funktionalität kann man das Keyboard mit individuellen Sounds bestücken und sogar eigene Drumloops in User-Styles verwenden. Schade, dass man nicht selbst sampeln kann! Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die verzerrten Gitarrensounds, die manche Rock-Styles etwas unnatürlich wirken lassen. Auch die recht lange Ladezeit beim Einschalten ist noch verbesserungswürdig. Davon einmal abgesehen, hat Korg mit dem Pa900 ein erwachsenes Entertainer-Keyboard entwickelt, das es in seiner Klasse mit der Konkurrenz mühelos aufnehmen kann oder sie – etwa in Sachen Display oder Sampling – sogar hinter sich lässt. 

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • exzellenter Gesamtsound
  • ausdrucksstarke Klänge und Styles
  • Sampling-Funktion mit Loop-Slicing
  • zwei MIDI-/Audio-Player mit Crossfader
  • großes Touchscreen-Display
  • gute Lautsprecher
Contra
  • unnatürlich wirkende Gitarrensounds in einigen Styles
  • lange Ladezeit beim Einschalten
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Korg Pa900 Test
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von Lasse Eilers

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Profilbild von siebenhirter

siebenhirter sagt:

#1 - 03.11.2014 um 23:02 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Plus: Wie gewohnt (seit Triton) gibt es einen vollwertigen Soundeditor und einen voll ausgestatteten Sampler.Minus: Wer ein Vorgängermodell besitzt und vorwiegend mit dem Styleplayer spielt, vermißt den Chord-Recognition-Mode Fingered3, den Fill-Mode und die Fill-In-Taster.Mit dem Fill-Mode war pro STS und Performance einstellbar, zu welcher Variationen die Fill-Ins überleiten sollten, welche man individuell und manuell durch Taster im Direktzugriff hatte.Mit Fingered-3 mußte ein Akkord mindest mit drei Noten gespielt werden, damit er als Akkord erkannt wurde, ein- und zweistimmiges Spielen war damit im Lower-Bereich möglich, ohne daß man die Automatik neu zu triggern.

Profilbild von siebenhirter

siebenhirter sagt:

#2 - 14.10.2015 um 12:19 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Die Kritik am Styleplayer ist unberechtigt, denn Styleplayer anderer Keyboards reagieren nicht gutmütiger - bei diesen kann man den Triggerzeitpunkt nicht definieren und daher erfolgt deren Überleitung immer auf der „1“ des Folgetaktes.Die Korg-Begleitautomatik hat - als einziges Arrangerkeyboard - ein Feature zur Definition des Triggerzeitpunktes von Fill-Ins und Variaton.Stellt man dessen Parameter (Cue-Mode) auf Immediate/first measure oder immediate/next measure, dann passiert genau das, was sie irrtümlich als "zickig" bezeichnen.Diese Parameter sind pro Style einstellbare und hervorragend dazu geeignet, den Zeitpunkt des Einsatzes eines Fill-Ins oder den Übergang von einer Variation in die nächste zu definieren.Möchte man den gewohnten "gutmütigen" Einsatzzeitpunkt auf die "1" eines nachfolgenden Taktes, dann stellt man den Cue-Mode auf Next measure/first measure - sonst wird eben zu jenem Zeitpunkt gewechselt, zu dem man die entsprechenden Knöpfe betätigt. Erfolgt dies beabsichtigt unrhythmisch, dann wirken eben Bläser oder eine Bassnote entsprechend unrhythmisch beabsichtigt.mfg siebenhirter

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Ronny Funk sagt:

#3 - 04.06.2016 um 17:58 Uhr

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Dieses Keyboard macht einfach Spaß, die Styles klingen meist lebendig, die Drums recht akustisch, ich kann Styles problemlos etwas modifizieren und diese am Originalort speichern (wenn ich den Schreibschutz abgeschaltet habe), die Musikant-Software deckt eine Menge Repertoire ab und zwar besser, als das Entertainer-Pack für Yamaha PSR-S Keyboards.
Ich habe es mir als Ergänzung zu meinem Yamaha-Keyboard zugelegt, könnte aber 3/4 meines Repertoires auch ausschließlich mit dem Korg spielen.
Das schöne ist ja, dass sich beide Keyboards ergänzen, bestimmte Klänge bei Korg besser kommen, bestimmte bei Yamaha und das gleiche ist auch bei den Styles der Fall.

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