Mit dem Cornerstone Gladio MKIII lässt das sympathische Familienunternehmen vom Ufer des Lago Maggiore einen Klassiker der Firmengeschichte neu aufleben. Das Cornerstone Gladio kam 2019 als Dumble-Style-Pedal auf den Markt und wird seit 2022 nicht mehr produziert. Aufgrund der großen Nachfrage hat sich Mastermind Emilio Massari für eine Neuauflage des Dual-Overdrives entschieden und sich dabei am Kundenfeedback orientiert.


Dumble ist nicht gleich Dumble
Das Gladio MKI wurde als zweikanaliges Overdrive- bzw. Preamp-Pedal konzipiert, das dem legendären Dumble-Sound nacheifern sollte. Davon abgesehen, dass die meisten Normalsterblichen nie in den unmittelbaren Genuss dieser Amps gekommen sind, hat Alexander Dumble seine Verstärker stets auf Anfrage für bestimmte Künstler gebaut. So verhält es sich auch mit den zwei bisherigen Versionen des Gladio. Während Emilio Massari bei seiner Ursprungsversion die Sounds von Robben Ford und Sonny Landreth im Hinterkopf hatte, tendierte das 2021 erschienene Gladio SC eher in Richtung Stevie Ray Vaughan. Mit dem neuen Gladio MKIII geht Cornerstone den Schritt zurück zur Ursprungsversion und erweitert sie um einige spannende Features.
Cornerstone Gladio MKIII – Das ist geblieben!
Nach wie vor verfügt das Gladio MKIII über zwei unabhängige Kanäle, von denen Channel 1 einen etwas weicheren und komprimierteren Ton erzeugt, während Channel 2 auf ein aggressiveres Hard-Clipping setzt. Beiden Kanälen wohnt laut Hersteller die einzigartige Dynamik und Sättigung des Dumble-Sounds inne, der über drei Potis (Volume, Gain, Tone) verfeinert werden kann.

Poti statt Switch und flexibles Routing
Während das Gladio MKI mit einem Comp- (zwei Kompressionsstufen) und einem Jazz/Rock-Switch (zwei Gain-Voicings) ausgestattet war, zeigt sich die MKIII-Version nun etwas variabler. Die Kompression lässt sich hier für beide Seiten separat regeln, während zur weiteren Klanganpassung ein Deep- und ein Ratio-Poti bereitstehen. Darüber hinaus lassen sich die beiden Pedalseiten nun in beide Richtungen hintereinanderschalten. Dafür entfällt der Single-Modus der MKI-Version, bei dem ein Tritt auf einen der beiden Kanäle den jeweils anderen ausgeschaltet hat.
Einschleifweg zwischen den Pedalhälften
Darüber hinaus wurde jede Seite des Gladio MKIII mit separaten Inputs und Outputs an der Stirnseite versehen. So ist es möglich, andere Pedale zwischen den beiden Pedalhälften einzuschleifen oder die beiden Kanäle innerhalb eines Switching-Systems als separate Pedale zu nutzen.
Preis und Verfügbarkeit
Das Cornerstone Gladio MKIII wird in wenigen Wochen bei Thomann für 379 Euro als Standardversion und in einer Limited Edition erhältlich sein und ist bis dahin am Stand 173 auf Ebene 0 beim Guitar Summit zu finden.
Herstellerseite: https://www.cornerstonemusicgear.com/























