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Test
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03.02.2011

Yamaha ARIUS YDP-161 Test

E-Piano

Your Piano needs you

Yamaha teilt seine neuesten digitalen Klaviere, die „Personal Pianos“ in drei Kategorien ein: vielseitig, klassisch und transportabel. Das von uns getestete YDP-161 aus der ARIUS-Serie findet man dabei unter „klassisch“. „Klassisch“ ist in der Welt der Musik und der Musikinstrumente ein viel strapazierter Begriff, der gerne als Synonym für Qualität, Zuverlässigkeit und Tradition bemüht wird. Stellt sich die Frage: Ist das Yamaha YDP-161 tatsächlich ein „Klassiker“, bzw. hat es das Zeug dazu, einer zu werden? Wird es der „klassischen“ Musik und dem „klassischen“ Musiker gerecht? Oder ist das alles nur ein Verkaufs-Gag, um ein weiteres Digital Piano am überfüllt scheinenden Markt dieser Produktgruppe zu platzieren? Wenn du dich also für ein solches Instrument interessierst, sei dir bewusst, dass du ein umkämpfter, ein umworbener Kunde bist: Your Piano needs you!

Vollmundig kündigt Yamaha weiter an: „Die Entwicklung fantastischer Musikinstrumente ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern genauso eine Kunst. Yamaha Personal Pianos entstehen auf der Grundlage von mehr als 100 Jahren Erfahrung im traditionellen Klavierbau in Kombination mit unserer weltweit führenden Fachkompetenz in Sachen Musiktechnologie. Jedes Modell hat seine eigene Persönlichkeit, aber alle lassen sich spielen wie ein hochwertiges Klavier. Für welches Modell Sie sich auch entscheiden, jedes bietet Ihnen einen außergewöhnlich natürlichen Klavierklang, 88 voll gewichtete Tasten, ein ausgezeichnetes Lautsprechersystem und praktische Zusatzfunktionen wie einen Anschluss für Kopfhörer, um so lautlos üben zu können.“

Nun gut, Digital Piano Bewerbungen dieser Art scheinen mir nichts wirklich Neues zu sein, 88 gewichtete Tasten, entsprechende Lautsprecher und Kopfhörer-Buchsen kann man beim Preis von 1069 Euro (UVP) erwarten und stellen keine Revolution dar. Der außergewöhnlich natürliche Klavierklang interessiert mich schon eher, auf der Suche nach einer Antwort auf die ewige Digital Piano Frage: Ist ein ansatzweise „originaler“ Flügelklang und das damit verbundene Spielgefühl bei einem elektronischen Instrument überhaupt möglich?

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