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Test
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10.11.2017

Praxis

Harley Benton Hawaii Koa Soprano

Wie bei allen Modellen aus der Harley Benton Hawaiian Koa Serie besteht der Korpus aus laminiertem Koa. Der Hals-Korpus Übergang ist wie gewohnt am 12. Bund und der etwas breitere Hals sorgt für ein angenehmes Spielgefühl. Besonders interessant ist an diesem Modell die Brückenkonstruktion, bei der die Saite lediglich durch einen Knoten in einer Verengung gehalten wird. Bei der Wiederbesaitung kann man deshalb auch auf die aufwendigen Schlaufen verzichten. Nettes Detail.

Der Klang ist für eine Sopran-Ukulele typisch: Hell und klar, und so schnell der Ton erscheint, so schnell ist er auch wieder weg. Ideal für entspanntes Akkordspiel im Uke-typischen Sound in den unteren Lagen zum eigenen Gesang. Für ein laminiertes Modell klingt die Harley Benton Hawaii Koa Soprano sehr ausgewogen und voll. Auch das Picking von einzelnen Tönen macht Spaß und es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Zwerg wieder aus der Hand legen konnte.

Harley Benton Hawaii Koa Concert

Nicht nur für erwachsene Anfänger bietet sich die Konzertgröße an, die mit einer Mensur von 378 mm und dem etwas breiteren Sattel von 38 mm sehr bequem und einfach zu spielen ist. Zudem bietet sie mit ihrer Größe zwischen Sopran- und Tenor-Ukulele Zugang zu beiden Welten, die das Umgewöhnen auf eine der beiden anderen Instrumentengrößen zur Minutensache macht.

Der Klang unserer Testkandidatin ist schön voll und kommt mit reichlich Biss. Der Ton ist auf den Punkt und man erfreut sich an einem recht ausgewogenen Verhältnis zwischen einem dunklem Bassfundament und spritzigen Höhen, wobei Transparenz und der Anteil der Obertöne überwiegen.

Harley Benton Hawaiian Koa Tenor

Wer eher einen volleren Klang und größere Abmessungen bevorzugt, entscheidet sich für eine Tenor-Ukulele. Das Modell der Harley Benton Hawaii Koa Serie verfügt über 18 Bünde und eine Mensur von 432 mm bei der gleichen Sattelbreite von 38 mm. Auch alle anderen Ausstattungsmerkmale entsprechen denen der Serienkollegen.

Für ein Tenor-Modell typisch dauert die Tonentfaltung etwas länger, was auf das Spielen keinen wirklich relevanten Einfluss hat. Wir profitieren von einem langen Sustain, viel Fundament im Klang und einem weichen Grundcharakter.

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