Test
3
26.06.2020

Fazit
(4.5 / 5)

Das unkonventionelle, komprimierte Bedienkonzept des Dreadbox Typhon schränkt nicht ein, sondern inspiriert und beflügelt. Obwohl das Rad technisch kaum neu erfunden wird, wirkt der Typhon erfrischend innovativ. Dazu klingt er dann auch noch stets modern und druckvoll. Gepaart mit den wirklich fantastisch klingenden On-Board-Effekten dürfte der Typhon sowohl bei Synth-Neulingen, als auch bei erfahrenen Synth-Nerds große Wellen schlagen. Das Mini-Display wirkt nur phasenweise etwas hakelig im Workflow. Insgesamt ist Dreadbox mit dem Typhon ein erstaunlich guter Spagat aus Vielseitigkeit und Intuitivität gelungen.

  • PRO
  • Satter, moderner Sound
  • Innovatives, intuitives Bedienkonzept
  • Hochwertige On Board-Effekte
  • Vielseitige Modulatoren
  • Gute Verarbeitung
  • Smartes, intuitives (Sub)-Menü-Layout
  • CONTRA
  • Etwas zäher Sequenzer-Workflow
  • Fader etwas wackelig
  • Leichtes Bleeding im Dry-Modus des Delays
  • Features
  • Analoger monophoner Desktop-Synthesizer
  • 128 x 64 Display
  • 2 Dreadbox VCO’s
  • analoge VCA’s
  • 24 db Low Pass Filter
  • 12 digitale DSP Effekte
  • 32 Step Note-Sequencer
  • 3 Modulatoren mit 4 verschiedenen Modi (LFO, EG, Random, Parameter Step-Sequenzer) und 14 Destinations
  • 2 ADSR Hüllkurvengeneratoren für VCF und VCA
  • 256 Presets mit Import/Export Funktion
  • volle Midi- und CC-Implementierung über Standard MIDI-Buchse oder USB
  • Audioeingang: 3,5 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • Stereo-Audioausgang (L/R): 6,3 mm Klinke
  • USB (USB MIDI In/Out)
  • MIDI IN/OUT: 5-Pol DIN
  • Stromversorgung über Standard USB Netzteil (nicht enthalten, min. 500 mA)
  • Abmessungen: 230 x 130 x 60 mm
  • Gewicht: 1 kg
  • inkl. USB A-B Kabel
  • Preis
  • Dreadbox Typhon: Ca. 349 € (Straßenpreis am 26.06.2020)
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