Anzeige

Dingwall NG3 Adam “Nolly” Getgood 5-String Test

Fazit

Manch einer wird sich über den Preis wundern, den Dingwall für den in China gefertigten NG3 Adam “Nolly” Getgood 5-String aufruft, denn wirklich günstig ist er nicht. Für seine hart erarbeitenden Euros bekommt man von der kanadischen Company allerdings auch einen eigenständigen und sehr gut durchdachten E-Bass, der mehr zu bieten hat als so mancher Konkurrent in dieser Preisklasse. Klanglich überzeugt der NG3 mit straffen Power-Sounds, die bevorzugt in Rock- oder Metal-Genres zu Hause sind und sich mühelos in dichten Bandmixes durchsetzen. Dank der Ausstattung mit drei Tonabnehmern und dem hervorragend abgestimmten Darkglass-Preamp liefert der NG3 aber durchaus auch Sounds für andere Musikrichtungen und überrascht mit einer großen Flexibilität. In der Handhabung zeigt sich der Multiscale-Bass erstaunlich komfortabel und erfordert wirklich nur minimale Anpassungen an die Spieltechnik. Wer hauptsächlich in härteren Musikrichtungen unterwegs und einen hochwertigen und erstklassig klingenden 5-Saiter sucht, sollte den Dingwall NG3 Adam “Nolly” Getgood 5-String deshalb auf jeden Fall ausgiebig probefahren!

Unser Fazit:

Sternbewertung 5,0 / 5

Pro

  • eigenständiges, durchdachtes Konzept
  • kraftvolle, klare Sounds
  • große Flexibilität
  • hoher Spielkomfort
  • erstklassige Verarbeitung

Contra

  • -/-
Artikelbild
Dingwall NG3 Adam “Nolly” Getgood 5-String Test
Für 2.549,00€ bei
Dingwall_NG3_Nolly_Signature_003_FIN
… zwar in Fernost, die Endkontrolle der Instrumente …
Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Dingwall
  • Modell: Dingwall NG3 Adam “Nolly” Getgood 5-String
  • Herstellungsland: China
  • Korpus: Erle, schwarze Metallic-Lackierung, Kohlefaser-Pickguard
  • Hals: geschraubt, Ahorn vierstreifig, Ahorn Griffbrett, 24 Medium-Bünde
  • Mensur: 37“-34“, 938 – 864 mm
  • Hardware: Hipshot licensed Tuner, Mono Rail Bridge
  • Tonabnehmer: 3 x FD-3N Humbucker, passiv
  • Elektronik: Darkglass Tone-Capsule, aktiv, 3-Band EQ, 18 Volt
  • Regler/Schalter: Volume, PU-Wahlschalter, Bässe, Mitten, Höhen, aktiv/passiv
  • Zubehör: Gigbag, Werzeug-Box mit Einstellschlüsseln
  • Gewicht: ca. 4,1 kg
  • Preis: 2.349,- Euro (Ladenpreis im Juni 2020)
Hot or Not
?
Dingwall_NG3_Nolly_Signature_006_FIN Bild

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Rainer Wind

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Dingwall D-Roc Standard Test

Test

Für den Dingwall D-Roc stand der Thunderbird aus dem Hause Gibson Pate. Bei unserem heutigen Testkandidaten handelt es sich um die in China hergestelle Standard-Version, die sich allerdings als Volltreffer entpuppt.

Dingwall D-Roc Standard Test Artikelbild

Sheldon Dingwall, seines Zeichens Gründer und Chef der kanadischen Bassschmiede gleichen Namens, stattet seit 1993 alle Bassmodelle mit dem sogenannten "Fanned Fret"-System aus und kann deshalb getrost als Pionier in Sachen Multiscale-Bässe bezeichnet werden. Auch der jüngste Spross des umtriebigen Kanadiers kommt selbstredend mit den markanten schrägen Bünden; davon abgesehen beruht das Modell allerdings auf einem optisch extrem markanten Klassiker: Richtig, für den D-Roc stand offensichtlich der Thunderbird aus dem ehrwürdigen Hause Gibson Pate. Bei unserem heutigen Testkandidaten handelt es sich um die preisgünstigere Standard-Version, die in China hergestellt und vor der Auslieferung im kanadischen Workshop auf Herz und Nieren geprüft wird.

Darkglass Electronics ADAM Test

Bass / Test

Kompressor, EQ, Preamp, Audio-Interface, Zerre, Cabsim, DI-Box ... gibt es eigentlich irgendein Feld, was dieser Spross aus dem Hause Darkglass nicht bedienen kann? Alle Infos im Test!

Darkglass Electronics ADAM Test Artikelbild

"ADAM" steht für "Aggressively Distorting Advanced Machine" und ist die neueste Kreation der finnischen Effekt- und Ampschmiede Darkglass Electronics. Entwickelt wurde das Pedal in Zusammenarbeit mit keinem Geringeren als Adam "Nolly" Getgood, der von 2012 bis 2017 die dicken Saiten bei der Progressive-Metal-Band Periphery malträtierte und mittlerweile wohl zu den populärsten Musikern dieses Genres zählt. Das Pedal umfasst laut Darkglass die gesamte Palette von Nollys über die Jahre entwickelten und verfeinerten Sounds und bietet darüber hinaus jede Menge Features - mit an Bord sind zum Beispiel sämtliche Anschlussmöglichkeiten, die man für den flexiblen Einsatz auf der Bühne, im Studio oder zu Hause benötigt, und das Pedal kann sogar als Audio-Interface eingesetzt werden. Wir haben uns den jüngsten Preamp von Darkglass natürlich sofort geordert und werden in diesem Test alle Features auf Herz und Nieren prüfen!

Perfekter Motown Sound – String Muting Tools im Direktvergleich

Feature

Saitendämpfer für Bass versprechen „Vintage-Sound to go“. Doch was sind die besten String Muting Tools für den perfekten Motown- oder Neo-Soul-Sound? Vier Produkte im Direktvergleich!

Perfekter Motown Sound – String Muting Tools im Direktvergleich Artikelbild

Perfekten Motown- bzw. Vintage-Basssound versprechen Saitendämpfer bzw. Muting Tools für E-Bass. Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte, die allesamt dieselbe Zielsetzung zu haben: die Basssaiten während des Spiels abzudämpfen. Da sich innerhalb der erhältlichen Muting Tools vier konzeptionelle Grundrichtungen abzeichnen, haben wir uns jeweils für einen Vertreter einer bestimmten Methode entschieden.

Pimp My B String: Wie man eine H-Saite besser klingen lassen kann

Feature

Mit wenigen Schritten lässt sich die schlaff klingende H-Saite eines Fünfsaiters zu mehr Leben erwecken. Wir haben für euch die gängigen Wege ausprobiert: dicke Saiten, dünne Saiten, verlängerte Saiten, tapered, non-tapered ...

Pimp My B String: Wie man eine H-Saite besser klingen lassen kann Artikelbild

Die Qualität eines Fünfsaiters steht und fällt mit der tiefen H-Saite (Im Englischen spricht man von der "B String", da das englische "B" dem deutschen "H" entspricht). Diese sollte hinsichtliche ihres im Klangcharakters möglichst nicht gegenüber den anderen Basssaiten abfallen und einen ebenso stabilen und transparenten Ton liefern. Doch das ist leichter gesagt als getan - selbst einige hochwertige Boutique-Instrumente kommen mit lasch klingenden H-Saiten daher. Die Dicke der H-Saite passt nämlich physikalisch gesehen nicht so recht zu der standardisierten Mensur von 34 Zoll (86,4 cm) eines E-Basses. Fünfsaiter-BenutzerInnen kennen das: Mitunter hat man das Gefühl, die H-Saite könnte einfach mehr Punch und Klarheit vertragen. Die naheliegende Lösung ist natürlich, sich gleich einen neuen Fünfsaiter zu kaufen! Das freut zwar den Einzelhandel, ist aber vielleicht gar nicht zwingend nötig. Mit einigen wenigen Schritten lässt sich unter Umständen eine schlaff klingende H-Saite zu mehr Leben erwecken, ohne dass man dafür tief in die Tasche greifen muss. Wir haben für euch die gängigen Wege ausprobiert: dicke Saiten, dünne Saiten, verlängerte Saiten, tapered, non-tapered ... Hier könnt ihr alle Ergebnisse hören und direkt vergleichen!

Bonedo YouTube
  • Gretsch G2220 Electromatic Junior Jet Bass II - Sound Demo (no talking)
  • Darkglass Microtubes B1K - Sound Demo (no talking)
  • Franz Bassguitars Wega 5 Fanned Fret - Sound Demo (no talking)