Test: Vincent Akkurat 4 – Precision-Bass neu gedacht

Klassische Precision-Bässe gibt es wie Sand am Meer – vom günstigen Einsteigermodell bis zur sündhaft teuren Custom-Shop-Variante. Doch nur wenige Hersteller nehmen sich das ikonische Konzept wirklich vor, um es konstruktiv weiterzudenken. Genau hier setzt Johannes Pöhlmann mit seiner Marke Vincent an. In seiner Werkstatt nordöstlich von Nürnberg entstehen in Handarbeit Instrumente, die sich klar an den großen Klassikern orientieren und zugleich mit den hauseigenen „True Tone-Features weiterentwickelt werden. Ziel ist eine spürbare Optimierung von Gewicht, Spielkomfort und klanglicher Präzision. Der Vincent Akkurat 4 interpretiert den Precision-Bass genau auf diese Weise neu: vertraute Form und die Ausstattung mit einem Split-Coil-Pickup – kombiniert mit modernen Konstruktionsdetails unter der Oberfläche. Ob dieser Ansatz aufgeht und wie sich der Akkurat 4 im Praxisalltag schlägt, klären wir im folgenden Test.

Test: Vincent Akkurat 4
Unser Fazit:
5 / 5
Pro
  • ausgewogener, detailreicher Preci-Sound
  • hervorragender Spielkomfort
  • tadellose Verarbeitung: Holzarbeiten, Lackierung und Bundierung auf Top-Niveau
  • hochwertige Hardware
  • durchdachte „True Tone“-Features zur Gewichts- und Resonanzoptimierung
Contra
  • keins

Vincent Akkurat 4 – das Wichtigste in Kürze

  • Boutique-Precision-Bass aus deutscher Fertigung
  • 34,4“-Longscale-Mensur
  • Erlekorpus mit „True Tone“-Hohlkammerkonstruktion
  • „Celeste“ – Hochglanzlackierung mit weißem Pickguard
  • verschraubter, einteiliger  Ahornhals mit Öl-Finish
  • dünnes Griffbrett aus Katalox mit 21 Edelstahlbünden (+ Nullbund) im Vintage-Format
  • Häussel P-Bass Split-Coil-Pickup
  • passive Elektronik (Volume, Tone)
  • Vincent „Vintage True Tone“-Bridge und Hipshot Ultralite Mechaniken
  • Inklusive Canto-Gigbag

Was macht die Konstruktion des Akkurat 4 so besonders?

Der Vincent Akkurat 4 macht keinen Hehl daraus, dass er sich am klassischen Precision-Bass orientiert. Die rundliche, symmetrische Korpusform und der Split-Coil in typischer Position lassen daran keinen Zweifel. Gleichzeitig fallen sofort Details ins Auge, die dem Boutique-Preci eine individuelle Note verleihen: eine für Precis eher ungewöhnliche Metall-Reglerplatte, das Fehlen eines klassischen Sattels und eine eigenständig konstruierte Brücke.

Unter der Lackierung verbirgt sich nämlich eine spezielle Hohlkammerstruktur, die das Gewicht reduziert und laut Vincent für eine schnellere Ansprache sowie ein satteres Fundament sorgen soll.
Unter der Lackierung verbirgt sich nämlich eine spezielle Hohlkammerstruktur, die das Gewicht reduziert und laut Vincent für eine schnellere Ansprache sowie ein satteres Fundament sorgen soll.

Das zentrale „True Tone“-Feature verbirgt sich allerdings unter der Haube. Nicht die Holzauswahl – Vincent setzt ganz traditionell auf Erle –, sondern die Konstruktion unterscheidet den Akkurat vom Original. Unter der Lackierung verbirgt sich nämlich eine spezielle Hohlkammerstruktur, die das Gewicht reduziert und laut Vincent für eine schnellere Ansprache sowie ein satteres Fundament sorgen soll. Johannes Pöhlmann fräst dabei nicht lediglich eine größere Kammer in einen Teil des Bodys, sondern versieht die gesamte Korpusoberseite mit vielen kleineren Ausfräsungen. Offiziell nennt sich das Verfahren „Vincent True Tone Comb-Chambered Process“. Anschließend wird das Ganze mit einer Decke verschlossen und der Korpus deckend lackiert, sodass von der aufwendigen Spezialbehandlung äußerlich nichts mehr zu erkennen ist. 

Ahornhals mit Katalox-Griffbrett

Unser Testbass trägt ein Hochglanz-Finish im türkisfarbenen Ton „Celeste“, der dem Akkurat einen frischen und edlen Look verleiht. Farben sind bei Vincent ohnehin ein Thema: Der Akkurat ist aktuell in 20 unterschiedlichen Lackierungen erhältlich, die alle sehr schön sind – mir würde die Wahl wirklich sehr schwer fallen. Komplettiert wird der Look durch ein dreilagiges Pickguard in schlichtem Weiß. Auch hier bleibt man flexibel – derzeit stehen sieben Varianten zur Auswahl.

Der mit vier Schrauben fest am Korpus verschraubte Hals besteht aus einem Stück Ahorn und trägt ein sehr dünnes Griffbrett aus Katalox. Darin sitzen 22 schmale Bünde (inklusive Nullbund) im Vintage-Format sowie runde, schwarze Positionsmarker auf dem Griffbrett und an der Flanke.

Der fest am Korpus verschraubte Hals besteht aus einem Stück Ahorn und trägt ein sehr dünnes Griffbrett aus Katalox.
Der fest am Korpus verschraubte Hals besteht aus einem Stück Ahorn und trägt ein sehr dünnes Griffbrett aus Katalox.

Auf der Rückseite fällt der dunklere Holzstreifen ins Auge, mit dem der Kanal des von hinten eingesetzten Zweiwege-Halsspannstabs verschlossen wurde – der gute alte „Skunk Stripe“. Für eine natürliche Haptik wurde der Hals lediglich mit einem dezenten Öl-Finish behandelt, das die Holzstruktur wunderbar zur Geltung bringt. Der Halswinkel wird bei den Bässen von Vincent übrigens mit einem praktischen Einstellrad am Halsende justiert. Das passende Tool liefert Vincent erfreulicherweise gleich mit, wobei man sicherlich auch mit einem x-beliebigen stumpfen Werkzeug gut klarkommen sollte. 

“True Tone“-Features zur Klangverbesserung

Eine weitere „True Tone“-Maßnahme findet sich direkt hinter dem Nullbund am Übergang zur Kopfplatte. Dort sitzt ein Saitenniederhalter aus leichtem Carbon, der zugleich die Führung der Saiten übernimmt – ein klassischer Sattel kommt daher nicht zum Einsatz. Von hier aus verlaufen die Saiten geradlinig zur traditionell gehaltenen Kopfplatte im Fender-Stil.

Bestückt ist sie mit vier Hipshot Ultralite-Mechaniken aus amerikanischer Fertigung. Die Tuner sind bestens bekannt und bewährt – sie  arbeiten präzise und helfen durch ihr geringes Gewicht, die Balance des Instruments zu verbessern. Am Korpus werden die Saiten von der hauseigenen „Vintage True Tone“-Bridge aufgenommen. Sie orientiert sich grundsätzlich an einer klassischen Winkelkonstruktion, bietet jedoch einige spezielle Features. Die äußeren Reiter laufen in gefrästen Rillen, damit sie sicher in Position bleiben.

Fotostrecke: 6 Bilder Ein stabiles Softcase von Canto gehört zum Lieferumfang.

Alternativ zur herkömmlichen Saitenführung lassen sich die Saiten auch in Öffnungen an der Bodenplatte einhängen. Diese führen etwa 2,5 Zentimeter tief in einen unter der Brücke sitzenden Tonblock aus Ahorn – nicht vollständig durch den Body wie beim String-Through-Prinzip, jedoch mit vergleichbarer Wirkung: Der steilere Saitenwinkel erhöht den Druck auf die Reiter und verbessert so die Schwingungsübertragung in den Korpus.

Split-Coil Pickup aus deutscher Fertigung

Damit sind wir bei der Klangabnahme des Boutique-Precis aus dem Hause Vincent angekommen. Wie es sich für einen klassischen Vertreter dieser Gattung gehört, übernimmt ein Split-Coil-Pickup die Tonabnahme – gefertigt vom deutschen Spezialisten Harry Häussel. Die Elektronik ist rein passiv ausgelegt und beschränkt sich ganz traditionell auf einen Lautstärkeregler sowie eine Tonblende zur Absenkung der Höhen.

Der Split-Coil-Pickup, gefertigt vom deutschen Spezialisten Harry Häussel.
Der Split-Coil-Pickup, gefertigt vom deutschen Spezialisten Harry Häussel.

Geliefert wird der Akkurat 4 – wie alle Vincent-Instrumente – in einem hochwertigen und stabilen Softcase von Canto, das den Bass auf dem Weg zur Probe oder zum Gig zuverlässig schützt und ausreichend Stauraum für Zubehör bietet. Im Gigbag befindet sich zudem ein kleines Stoffsäckchen mit einem Kombiwerkzeug für Einstellarbeiten an Brücke und Halsspannstab sowie ein Fläschchen Öl und ein Stück Vlies zur Pflege des geölten Halses.


Perfekte Balance, angenehmes Halsprofil

Ein wichtiger Grund, sich einen kostspieligen Preci in Boutique-Qualität zuzulegen, ist für viele der versprochene Zugewinn an Spielkomfort und Ergonomie. Genau hier kann der Akkurat 4 überzeugend punkten. Mit einem Gewicht von 3,5 kg liegt er in einem sehr angenehmen Bereich und lässt sich entsprechend leicht handhaben.

Angesichts des gewichtsoptimierten, True-Tone-behandelten Korpus könnte man zunächst vermuten, dass der Bass zur Kopflastigkeit neigt – davon kann jedoch keine Rede sein. Mein Testbass hängt perfekt ausbalanciert am Gurt und steht auch im Sitzen stabil auf dem Oberschenkel. Lästiges Zurechtrücken des Halses oder ähnliche Maßnahmen sind hier nicht nötig – so muss es sein. Auch der Hals trägt natürlich einen erheblichen Teil dazu bei, dass sich der Akkurat so kinderleicht spielen lässt. Er fühlt sich angenehm robust an, wirkt dabei aber keineswegs klobig. Am Sattel misst er 40 mm, und das C-Profil bewegt sich für Preci-Verhältnisse eher im schlankeren Bereich – absolut gelungen und wirklich sehr angenehm zu spielen.

Wie gut ist die Bespielbarkeit des Akkurat 4?

Ich persönlich mag das Spielgefühl der schmalen Vintage-Bünde in Kombination mit dem dünnen Griffbrett sehr, weil ich das Gefühl habe, mehr Kontakt mit dem Instrument zu haben – auch wenn das natürlich ein rein persönlicher Eindruck sein mag. Die Bundierung ist erwartungsgemäß absolut perfekt abgerichtet, sodass man mit dem Akkurat problemlos auch eine sehr niedrige Saitenlage ohne Scheppern fahren kann.

Die Mensur beträgt übrigens 875 mm beziehungsweise 34,4″ und ist damit minimal länger als bei vielen „normalen“ Longscale-Bässen. Aber keine Sorge – davon merkt man in der Praxis rein gar nichts. Alles fühlt sich vertraut an und sämtliche Töne auf dem Griffbrett sind mühelos erreichbar.

Die natürliche Haptik des Öl-Finishs und ein absolut tadelloses Setup ab Werk tragen schließlich ebenfalls ihren Teil dazu bei, dass der Akkurat zu den angenehmsten und am leichtesten spielbaren Precis gehört, die ich bisher in der Hand hatte. Wie wir sehen, wirken sich die Modernisierungsmaßnahmen sehr positiv auf den Spielkomfort des Akkurat 4 aus. Ob das auch auf den Sound zutrifft, klären wir im nächsten Abschnitt. 

Ausgewogener, detailreicher Sound

Rein akustisch gespielt, spürt man jedenfalls sofort, dass die Konstruktion sehr resonant ist und kräftig schwingt. Der Viersaiter spricht blitzschnell an und reagiert sehr sensibel auf die Spieldynamik. Außerdem ist er erstaunlich laut und verfügt über sattes Sustain in allen Lagen. Lediglich das D auf der G-Saite klingt einen Hauch schneller ab als die übrigen Töne, von einem echten Deadspot sind wir aber Lichtjahre entfernt. Wie sich der vielversprechende Akustiksound des Akkurat 4 am Verstärker macht, hören wir uns jetzt anhand einiger Audiobeispiele an.

Audio Samples
0:00
Tone: geschlossen

Kaum verwunderlich klingt der Akkurat wie ein Preci und liefert den typischen holzigen und punchigen Sound, den man auf Millionen von Songs hören kann. Neben einer wunderbaren Ausgewogenheit hört man beim Akkurat allerdings auch deutlich mehr Details im Klang als bei einem Preci von der Stange, was dem Ton mehr Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Darüber hinaus bleibt der Sound auch dann voll und ausgewogen, wenn man die Saiten nur leicht anschlägt – eine Qualität, über die eben nur wirklich resonante Instrumente verfügen.

Variable Klänge auf Top-Niveau 

Precision-Bässe sind logischerweise keine Soundchamäleons, mit der Tonblende lassen sich aber zumindest die Höhen absenken und einige Variationen erzeugen. Das funktioniert beim Akkurat 4 prächtig, wie ihr in den nächsten beiden Clips hören könnt. Mit halb geöffneter Blende klingt der Akkurat einfach eine Spur wärmer und runder, und komplett geschlossen liefert er einen herrlichen Vintage-Sound mit viel Mittenpunch.

Audio Samples
0:00
Tone: 50% Tone: geschlossen

Auch perkussive Spieltechniken setzt der Boutique-Preci souverän um. Durch das hervorragende Schwingungsverhalten reagiert der Bass sehr direkt und blitzschnell auf Anschläge mit dem Daumen oder dem Plektrum und produziert in der Ausklangphase einen satten Ton. In beiden Beispielen war die Tonblende vollständig geöffnet. 

Audio Samples
0:00
Tone: offen, Slapping Tone: offen, Plektrum

Zum Abschluss habe ich den Akkurat noch durch die Zerre gejagt. Keine Frage: Der edle Preci von Vincent kann auch Metal!

Audio Samples
0:00
verzerrt

Was sind die Alternativen zum Vincent Akkurat 4?

Features Vincent Akkurat 4 Sandberg California II VS 4 FR MHCA Suhr Classic P OWT RW
Mensur 34″ 34″ 34″
Elektronik Passiv, Volume/Tone Passiv, Volume/Tone Passiv, Volume/Tone
Tonabnehmer Häussel P-Bass Split-Coil Sandberg P-Style Split-Coil Classic P Vintage Black Split-Coil
Korpus Erle,
gekammert (Vincent TRUE TONE Comb-Chambered Process)
Erle (Thermo- und Vibration Treatment) Erle
Hals Geschraubter, einteiliger Hals aus leicht geröstetem Ahorn,
Katalox-Griffbrett
Geschraubter Ahornhals,
Palisandergriffbrett
Geschraubter Hals aus geröstetem Ahorn,
Palisandergriffbrett
inklusive Gigbag Canto-Gigbag Ja Ja, Deluxe-Gigbag
Preis ab 3.150,- € 3.149,- € 3.999,- €

Fazit

Mit dem Akkurat 4 zeigt Johannes Pöhlmann, wie man einen klassischen Precision-Bass mit durchdachten Details sinnvoll weiterentwickeln kann. Optisch bleibt der Vincent klar in der Tradition des Originals, unter der Oberfläche sorgen die True-Tone-Maßnahmen jedoch für spürbare Verbesserungen bei Gewicht, Resonanz und Spielkomfort. Klanglich liefert der Akkurat genau das, was man von einem guten Preci erwartet: einen druckvollen, ausgewogenen Ton mit viel Punch und einer erstaunlichen Portion Detail und Lebendigkeit.

Auch handwerklich bewegt sich der Boutique-Bass auf höchstem Niveau. Die Holzarbeiten sind erstklassig, die Lackierung makellos und die Bundierung perfekt ausgeführt – hier merkt man sofort, dass der Akkurat in sorgfältiger Handarbeit gefertigt wurde.

Mit seinem geringen Gewicht, der hervorragenden Balance und dem äußerst komfortablen Hals spielt sich der Akkurat zudem ausgesprochen angenehm. Der Grundpreis von 3.150,- Euro ist sicherlich kein Pappenstiel, angesichts der gebotenen Qualität, der innovativen Features und der Fertigung in Deutschland aber absolut nachvollziehbar. Wer einen Precision-Bass sucht, der das klassische Konzept mit moderner Konstruktion und Boutique-Qualität verbindet, sollte den Vincent Akkurat 4 unbedingt antesten.

Der Vincent Akkurat 4 verbindet klassischen Precision-Charakter mit innovativen True-Tone-Features und erstklassiger Boutique-Verarbeitung.
Der Vincent Akkurat 4 verbindet klassischen Precision-Charakter mit innovativen True-Tone-Features und erstklassiger Boutique-Verarbeitung.
  • Technische Spezifikationen:
  • Hersteller: Vincent Bassguitars
  • Modell: Akkurat 4
  • Herstellungsland: Deutschland
  • Besonderheit: Jeder Bass ist ein Einzelstück
  • Mensur: 34,45 Zoll, 875 mm
  • Korpus: Erle, gekammert (Vincent TRUE TONE Comb-Chambered Process), Celeste-Hochglanzlackierung, weißes Pickguard
  • Hals: vierfach verschraubt, einteilig Ahorn, 21 Bünde + Nullbund, Katalox-Griffbrett
  • Hardware: Vincent True Tone Brücke, Hipshot Ultralite-Mechaniken, chrom, Carbon Saitenniederhalter mit integrierter Saitenführung
  • Tonabnehmer: Häussel P-Bass Split-Coil
  • Regler: Volume, Tone
  • Gewicht: ca. 3,5 kg
  • Zubehör: Canto Gigbag, Werkzeug, Halsöl
  • Preis: Grundpreis ab 3.150,- Euro
  • Unser Testbass mit Katalox-Griffbrett: 3.250,- Euro

Herstellerseite: https://vincent-bassguitars.info/product/akkurat

Hot or Not
?
Test: Vincent Akkurat 4 – Precision-Bass neu gedacht

Wie heiß findest Du dieses Produkt?

Kommentieren
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bonedo YouTube
  • Killer Sound: Cort Space 4 Star Dust Green #cortbass #cortspacebass #bass #headlessbass
  • Cort Space 4 Star Dust Green - Sound Demo (no talking)
  • Sadowsky Bass Strings Shootout