Wee Noise Makers präsentiert Punch, Feed, Play. Es handelt sich um ein Musikinstrument, dass einen Lochkarten-Sequenzer und digitale Musikproduktion vereint.

Was ist Punch, Feed, Play
Wee Noise Makers präsentiert mit „Punch, Feed, Play“ ein außergewöhnliches Musikinstrument, das Mechanik mit digitaler Musikproduktion verbindet. Das Unternehmen ist bekannt für unkonventionelle Konzepte und hatte bereits zuvor mit der scheckkartengroßen Groovebox PGB-1 Aufmerksamkeit erregt. Auch „Punch, Feed, Play“ bleibt dieser Linie treu.
Wozu dienen die Lochkarten und die Kurbel von Punch, Feed, Play?
Es handelt sich um eine Box mit zwei Reglern und einem kleinen Display. Soweit nichts Besonderes, aber „Punch, Feed, Play“ verfügt über ein paar Besonderheiten. Das Instrument verfügt über eine Kurbel sowie Lochkarten-Sequenzer.
Lochkarten wurden in der frühen Computertechnik und für mechanische Musikinstrumente verwendet. Die Funktionsweise orientiert sich an historischen Vorbildern wie mechanischen Klavieren oder Jahrmarkt-Orchestrien. Im Prinzip handelt es sich um einen Sequenzer. Das Einführen der Lochkarten und das Drehen der Kurbel steuern den internen Sequencer.

Bei den Löchern in der Karte handelt es sich um die Noteninformationen. Dieses Prinzip erinnert an die Piano Roll, die bis heute in DAWs verwendet wird und als alternative Darstellung der klassischen Notation dient.
Die Kurbel weckt Erinerungen an klassische Spieluhren, bei denen die musikalischen Informationen auf einer Walze verewigt wurden, die jedoch nur ein Lied abspielen konnten. Die Lochkarten haben den Vorteil, dass jeder sie mit Löchern versehen kann. Dadurch lassen sich nicht nur Kompositionen abspielen, sondern auch experimentelle und unvorhersehbare Ergebnisse erzeugen.
Hat Punch, Feed, Play eine Klangerzeugung?
„Punch, Feed, Play“ verfügt über eine eigene Klangerzeugung, leider ist in diesem frühen Stadium darüber nichts bekannt.
Spekulation über Punch, Feed, Play
Es wäre schön, wenn die erzeugten Noten- und Tempoinformationen digital erfasst werden und als MIDI-Daten ausgegeben werden können. So könnte man zum Beispiel Klangerzeuger in einer DAW oder andere MIDI-fähige Instrumente mechanisch steuern. Besonders die Temposchwankungen, die durch das Kurbeln entstehen, könnten interessant sein.
Preis und Verfügbarkeit
Konkrete technische Details hat Wee Noise Makers bislang nicht veröffentlicht. Das Projekt soll in Kürze über Kickstarter finanziert werden. Weitere Informationen werden voraussichtlich mit dem Start der Kampagne folgen. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Links
Wee Noise Makers „Punch, Feed, Play“ auf Kickstarter
Wee Noise Makers PGB-1 Groovebox jetzt im Handel erhältlich























