Mit dem Crazy Tube Circuits Triptychon bringt der Pedalspezialist aus Athen eine Kombination aus Overdrive, (Octave-)Fuzz und Treblebooster auf den Markt. Die drei analogen Schaltkreise des Pedals können unabhängig voneinander oder in unterschiedlichen Kombinationen genutzt werden. Bei der Entwicklung des Pedals hatte der griechische Hersteller klassische Vintage-Gitarrensounds im Hinterkopf, die mit Boostern und Fuzz-Pedalen vor bereits verzerrten Amps erzeugt wurden. Mit dem Triptychon soll dieses „Gain-Stacking“ nun auch bei geringer Lautstärke vor einem cleanen Amp gelingen.

- große Bandbreite an hochwertigen Sounds (Overdrive, Fuzz, Treblebooster, Octafuzz)
- cleveres Bedienkonzept
- „Anti-Buffer“-Schaltung erlaubt den Einsatz hinter aktiven Pickups und gepufferten Signalen
- (keins)
Aufbau und Bedienung des Crazy Tube Circuits Triptychon
Das Bedienpaneel des Triptychon gliedert sich in drei grafisch mit gotischen Fenstern illustrierte Bereiche. Im rechten findet sich eine Kombination aus Octave-Fuzz und Treblebooster mit Wahlschalter (Oct/Bst), Gain-Poti (Gain) und einem Alternativ-Voicing für beide Effekte (Mod). Der in der Mitte gelegene Fuzz-Schaltkreis bietet per Voice-Drehschalter vier unterschiedliche Voicings (ff, vtb, 3/2, 2), dazu Potis für den Grad der Verzerrung (Fuzz) und die Ausgangslautstärke (Volume). Die links gelegene Overdrive-Sektion umfasst drei Potis für die Ausgangslautstärke (Master), den Anteil der hohen Frequenzen (Tone) und die Verzerrung (Drive). Außerdem lässt sich hier per Wahlschalter festlegen, ob der Overdrive-Schaltkreis zusammen mit dem linken (Fuzz), dem rechten (OCB) oder einem optionalen externen Fußschalter (XT) aktiviert werden soll. Das Triptychon sitzt in einem (BxHxT) 70 × 60 × 120 mm großen und 373 Gramm schweren Gehäuse und kann per Standard-9V-Netzteil bei einer Stromaufnahme von 80 mA betrieben werden.
So erzeugt das Crazy Tube Circuits Triptychon seine Vintage-Sounds
Das Triptychon orientiert sich an den klassischen 60er-Jahre-Fuzz-Sounds von prominenten Vorbildern wie dem Sola Sound/Vox Tone Bender und dem Dallas Arbiter Fuzz Faze. Unter dem Motto „Silicon Heart, Germanium Soul“ wurde hierfür ein spezielles Design aus Siliziumtransistoren verwendet, das den Klang und das Feeling der damals verwendeten Germaniumtransistoren nachahmen soll. Außerdem wurden der Octafuzz/Booster-Sektion und der Fuzz-Abteilung ein schaltbarer (Anti-)Buffer spendiert, mit dem sich die Eingangsimpedanz für aktive Pickups oder gepufferte Signale angleichen lässt. So kann das Triptychon ohne Sound-Einbußen an jeder Position in der Signalkette integriert werden.



