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Ladies & Gentlemen: Der unglaubliche Brian Bromberg am Bass!

Es gibt sie noch, die hochkarätigen Virtuosen am E-Bass! Neben seit den 1970er-Jahren weltbekannten Playern wie Marcus Miller, Stanley Clarke oder Jeff Berlin darf auch der Name Brian Bromberg nicht fehlen. In diesem Live-Video mit einer erstklassigen Band beweist Bromberg, dass er nicht nur schnell spielen, sondern auch höchst musikalisch agieren kann!

Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=xw21ZkdxPOk)
Screenshot aus dem unten verlinkten Video (Bildquelle: www.youtube.com/watch?v=xw21ZkdxPOk)

Brian Bromberg wurde 1960 in Tuxon, Arizona geboren und war – wie die BassgrößenJaco Pastorius oder Mark King – zunächst Drummer, ehe er den E-Bass für sich entdeckte. Schon als Teenager war er derart besessen von dem Instrument, dass er einer strengen täglichen Überoutine folgte und alsbald fünf bis sieben Abende pro Woche als E- und Kontrabassist mit verschiedenen Bands auftrat.
Auf diese Weise erarbeitet sich Bromberg einen ausgezeichneten Ruf und trat schon im zarten Alter von nur 19 Jahren der Band der Jazzlegende Stan Getz bei. Bromberg tourte weltweit mit Stan Getz und steigerte sein Renommée dadurch abermals, was wiederum weitere Folgegigs mit anderen Künstlern nach sich zog.
Ab Mitte der 1980er-Jahre arbeitete Bromberg auch als Solokünstler sowie als Produzent mit regelmäßigen Releases. Nicht weniger als zwei Duzend Soloalben gehen mittlerweile auf das Konto des 62jährigen Virtuosen. Anfangs noch überwiegend im Smooth-Jazz-Genre beheimatet, überrascht Brombergs heutzutag mit einer enormen stilistischen Bandbreite.

Brombergs Personalstil beeindruckt durch beispiellose Virtuosität und extreme Wandelbarkeit hinsichtlich der verwendeten Spieltechniken. Fingerspiel, Slapping und Tapping stehen hier einträchtig nebeneinander, und Wechsel zwischen den einzelnen Techniken gehen so fließend vonstatten, dass man mitunter nur mit dem Kopf schütteln kann.
Witzig: Wie Fretless-Virtuose Steve Bailey benutzt Bromberg gelegentlich auch auf dem E-Bass das vom Kontrabass entliehene Spiel mit der Daumenlagen-Technik – und das, obwohl der vom ihm selbst entworfene Carvin B2 4-Bass (die Firma heißt seit 2014 Kiesel!) eines der großzügigsten unteren Cutaways der Bassgeschichte sein Eigen nennen dürfte.
Keine Frage: Brian Bromberg ist und bleibt einfach ein Wandler zwischen den Welten!
Viel Spaß mit dem Clip!

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von Lars Lehmann

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