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Korg Prologue Test

Fazit

Hut ab! Mit dem Prologue erschafft Korg eine unfassbar vielseitige Arbeitsmaschine, die mit ihrem ausgeklügelten Hybrid-Konzept in Zukunft neue Maßstäbe in der Entwicklung synthetischer Klangerzeuger setzen könnte!
Man hat den Eindruck, Korg habe die besten Zutaten aus Analog und Digital erfolgreich vermischt und dabei die jeweiligen Nachteile der beiden Techniken außen vorgelassen. Der analoge Grundklang des Prologue ist sehr überzeugend und wird durch die digitalen Effekte und Klangerzeugungen nicht zerstört, sondern viel mehr sinnvoll erweitert. Dieses Prinzip macht den Prologue zu einem Allround-Talent, der erfolgreich klassische Sounds anbietet und gleichzeitig Wege zu neuen Ufern aufzeigt.
Leider mussten essentielle Elemente wie mehrere LFO‘s oder auch ein Sequencer dem Hybrid-Konzept weichen. Das viel gebrauchte Display ist außerdem im Gegensatz zur insgesamt großzügig gestalteten Bedienoberfläche leider ein wenig zu klein geraten. Wer diese Wehrmutstropfen verkraften kann und sich beispielsweise mit einem externen Sequencer versorgt, den erwartet ein brachiales Sound-Universum, aus dem man so schnell nicht wieder austreten möchte.

PRO
Vielseitige Multi Engine
Fetter Grundsound
Sinnvoll umgesetztes Hybrid-Konzept
Vielseitige Modulations-Möglichkeiten trotz nur eines LFO‘s
Vielseitige, sehr gut klingende Effekt-Sektion
CONTRA
Kein Sequencer
Nur ein wirklicher LFO
Keine Time Division für den Arpeggiator
Kleines Display
Kein Aftertouch
Mit Prologue erschafft Korg eine unfassbar vielseitige Arbeitsmaschine, die mit ihrem ausgeklügelten Hybrid-Konzept in Zukunft neue Maßstäbe in der Entwicklung synthetischer Klangerzeuger setzen könnte. (Foto: Bonedo)
Mit Prologue erschafft Korg eine unfassbar vielseitige Arbeitsmaschine, die mit ihrem ausgeklügelten Hybrid-Konzept in Zukunft neue Maßstäbe in der Entwicklung synthetischer Klangerzeuger setzen könnte. (Foto: Bonedo)

FEATURES
16-fach polyphoner Analogsynthesizer (Prologue-16)
8-fach polyphoner Analogsynthesizer (Prologue-8)
49/61 Tasten in Standard-Größe
3 Oszillatoren (2 mal analog + digitale Multi-Engine mit Noise, VPM und benutzerdefinierten Oszillatoren)
Low Pass Filter mit Resonance, Drive- und Low-Cut-Schaltungen
L. F. Compressor mit analogem VU-Meter
2 Hüllkurven (ADSR)
4 Voice Modi
Arpeggiator
Integrierte Digital-Effekte
Layer- / Split-Funktion
500 Soundspeicherplätze
Erstellung eigener Oszillatoren und Effekte möglich (über externe SDK-Software)
Aluminium-Gehäuse mit Echtholz-Seitenteilen
Maße BxTxH: 709 mm x 348 mm x 118 mm
Gewicht: 9 kg / 7,5 kg

PREIS
Korg Prologue-16: 1.999 € (Straßenpreis, Stand: 23.03.2018)
Korg Prologue-8: 1.499 € (Straßenpreis, Stand: 23.03.2018)

Weitere Informationen zu Korg Prologue findet ihr auf der Webseite des Herstellers.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • Vielseitige Multi Engine
  • Fetter Grundsound
  • Sinnvoll umgesetztes Hybrid-Konzept
  • Vielseitige Modulations-Möglichkeiten trotz nur eines LFO‘s
  • Vielseitige, sehr gut klingende Effekt-Sektion
Contra
  • Kein Sequencer
  • Nur ein wirklicher LFO
  • Keine Time Division für den Arpeggiator
  • Kleines Display
  • Kein Aftertouch
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Korg Prologue Test
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Korg Prologue Test. (Foto: Bonedo)

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von Tom Gatza

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