Test
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15.11.2018

Expressive E Touché SE Kurztest

Multidimensionaler Controller

Abgespeckt und doch nicht schlank

Mit dem Touché SE stellen Expressive E eine abgespeckte und somit auch preisgünstigere Version ihres sehr schönen und neuartigen Controllers Touché vor. Zur Erinnerung: Der Expressive E Touché ist ein Controller, der im Grunde durch eine multidimensionale Edelholzplatte gesteuert wird, die man in vier Richtungen neigen kann. So ist er also eine Mischung aus XY-Pad und Touchpads, allerdings mit bis zu drei gleichzeitig kontrollierbaren Parametern. Was sich zunächst sehr simpel anhört. Der Expressive E Touché ist in der Tat ein sehr ausdrucksstarker Controller, mit dem sich Klangveränderungen im Zweifel musikalischer spielen lassen als durch das Drehen an einem Drehknopf. 

Bei uns im Kurztest, befindet sich die die neue Version Touché SE, welche für die Verwendung mit Software-Instrumenten entwickelt wurde.

Details

Unterschiede zwischen Urprungs- und SE-Version

Abgespeckt wurde an der richtigen Stelle, was vor allem bedeutet, dass nicht an den falschen Stellen gespart worden ist: Und so ist das Gerät immer noch genauso groß wie vorher und es fühlt sich auch so an wie die Ursprungsversion. Außerdem hat es immer noch die gleichen Bedienelemente, wie den Drehknopf und die beiden Taster, und es steht auch immer noch sehr solide auf dem Tisch.

Gespart wurde also vor allem an den Anschlüssen und so besitzt der Touché SE jetzt nur noch einen USB Anschluss zum Anschluss an Windows (ab Version 10) und Mac Rechner (ab Version 10.10). Die MIDI-Anschlüsse und vor allem die CV-Ausgänge zur direkten Kontrolle modularer Synthesizer sind beim Touché SE also nicht mehr vorhanden.

Und noch etwas Anderes ist nicht mehr vorhanden: Die schicke braune Edelholzpatte wurde durch eine schlichte schwarze Polycarbonatplatte ersetzt. Die fühlt sich allerdings auch sehr schön an, und die Wenigsten werden den Unterschied zwischen dem Polycarbonat und dem sehr glatten Holz spüren.

Mitgelieferte Software

Gespart wurde auch nicht an der Software, die mit dem Controller kommt. Und seit unserem Test des Original-Touché hat sich da ganz schön etwas getan. So gibt es inzwischen mehr Presets für viele der beliebtesten Softsynthesizer, sei es Diva von U-He, Massive, Monark, Prism und Razor von Native Instruments, Mini V, Sem V2 und Arp 2600 V3 von Arturia und noch einige andere. Zu bemerken ist dabei allerdings, dass es oft nicht ganz neue Sounds sind, sondern Factory-Presets der Hersteller, die für das Spiel mit dem Expressive E Touché SE überarbeitet wurden.

Und auch die Steuersoftware Lié, die zum einen als Editor fungiert, zum anderen aber auch noch eine ganze Reihe Patches von UVI bereitstellt, ist inzwischen bei Version 1.2.8 angekommen. Ohne gleichzeitiges Installieren der UVI Workstation lassen sich die Patches von UVI allerdings nicht spielen.

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