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18.02.2016

B.log - Gitarrensounds, die Geschichte schrieben

Ein hoher Wiedererkennungswert ist in der Musikbranche unverzichtbar. Als Sänger hat man es da etwas leichter - eine charaktervolle Stimme erkennt jeder wieder. Doch auch bei Gitarristen kann der Sound ihrer Gitarre mindestens genauso mächtig wie die Stimme eines Sängers sein.

Den Auftakt macht der Gitarren-Sound von Metallica. Die Band lieferte mit "Master of Puppets" eine Blaupause für den Metal-Sound ab, der das Genre nachhaltig prägte.

Es gibt wohl keinen Gitarristen auf dieser Welt, der diesen Sound nicht sofort erkennt. Wer den Namen Jimi Hendrix hört, denkt automatisch an seine kreischende Wah-Wah Gitarre und dessen unverwechselbaren „fuzzigen“ Sound. Da stellt sich schnell die Frage, was an der Musik von Hendrix wichtiger war. Seine Stimme oder der Klang seiner Gitarre?

Auch die zweite "Stimme" von Led Zeppelin darf in dieser Rubrik nicht fehlen: Der Sound von Jimmy Page. Die Kombination aus einer Les Paul und einem Marshall Amp genügt schon, um an den Sound von Page heranzukommen. Aber der Signature-Tone bleibt wohl unerreichbar.

Eric Clapton hat mit seiner Gitarre ganz neue Sounds kreiert und setzte dabei Maßstäbe für die Blues und Rock Musik. Sein berühmter „Woman Tone“ sollte jedem Gitarristen ein Begriff sein. Genau wie Jimi Hendrix kann man Clapton nicht nur am Klang seiner Stimme erkennen.

Der nächste Künstler ist nicht unbedingt für sein Können an der Gitarre bekannt. Aber trotzdem hat Michael Jackson auf seinen Alben den einen oder anderen unvergesslichen Gitarren-Sound hervorgebracht, auch bedingt durch die Zusammenarbeit mit großen Gitarristen wie Eddie Van Halen, Slash oder Steve Stevens. Das beste Beispiel ist wohl der Titel Black & White, aber auch Songs wie Beat It, Thriller oder Billie Jean sind bekannt für ihre unwiderstehlichen Gitarren-Sounds.

Welche Gitarren-Sounds habt ihr im Kopf, wenn ihr an die besten Sounds aller Zeiten denkt?

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