Anzeige

Drumport Laser Stomp Pro Test

Bei der Drumport Laser Stomp Pro handelt es sich um eine berührungslos arbeitende, lasergesteuerte Stompbox, die sich mit 12 gesampelten Sounds vor allem an Akustikgitarristen wendet, die ihre Performance rhythmisch aufwerten möchten.

Drumport_Laser_Stomp_Pro_LS_02_TEST


Mit den innovativen StompTech-Produkten geht mit Drumport ein Musikinstrumentenvertrieb nun auch unter die Hersteller. Die neuen Drumport – Produkte werden in Deutschland hergestellt und mit dem Laser Stomp Pro steht das Highlight der neuen Produktlinie zum Test an. Wie es sich geschlagen hat, erfahrt ihr hier.

Details

Die Vorteile einer Stomp-Box liegen auf der Hand, oder besser gesagt, auf dem Fuß. Weil Letzterer dem Willen des Musikers unterliegt, kann er den Rhythmus beim Eingeben auch fortlaufend modifizieren und – anders als bei einer Rhythmusmaschine – eigentlich ungeplante Verläufe (Improvisationen) realisieren.
 Bei unserer Laser Stomp Pro werden die Fußbewegungen berührungslos von einem integrierten Rotlichtlaser abgetastet und in ein Triggersignal umgewandelt. Das Gerät verfügt über 12 Sounds auf Real Sample Basis, die über einen Wahlschalter ausgewählt werden. Es versteht sich von selbst, dass hier nur perkussive Klänge am Start sind.

Fotostrecke: 5 Bilder Die Drumport Laser Stomp ist aus Nussbaum gefertigt, misst 250 x 200 x 30 mm und wiegt 385 Gramm.
Fotostrecke

Auf den ersten Blick erinnert das Gehäuse aus massivem Nussbaum an ein überdimensionales Hufeisen. Zwar bringt der Laser Stomp nur runde 385 Gramm auf die Waage, passt aber mit einer Grundfläche von 250 x 200 mm und einer Höhe von 30 mm schon nicht mehr in einen Standard-Gitarrenkoffer. Da eine passende Tasche nicht im Lieferumfang enthalten ist, dient der mitgelieferte Pappkarton vorerst als Behältnis. Vier Silikonfüße sorgen für einen rutschfreien Stand.

Fotostrecke: 4 Bilder Die Anschlüsse sind an der rechten Aussenseite platziert.
Fotostrecke

Mit den nötigsten Grundfunktionen ausgestattet, kommt das Gerät auch ohne Bedienungsanleitung ins Haus, dürfte sich dem Benutzer aber auch intuitiv erschließen. Es gibt lediglich einen 6,3 mm Klinkenausgang, über den der Laser Stomp Pro Anschluss an einen Akustikverstärker oder Mixer findet. Die Lautstärke muss am Amp gepegelt werden, da es keinen separaten Gain-Regler gibt. Das Gerät wird über ein 9V-DC-Netzteil mit Strom versorgt, das sich leider nicht im Lieferumfang befindet. Ein Netzschalter gehört auch nicht zur Ausstattung – das Gerät erwacht, wenn das Netzkabel eingesteckt wird. Und das ist leider unumgänglich, denn Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen. Sobald Strom fließt, leuchten die beiden Laser (vorne an den beiden Enden) feuerrot.

Fotostrecke: 4 Bilder An Bedienelementen ist nur ein Drehpoti mit weißer Potikappe auf der Oberseite vorhanden.
Fotostrecke

Übrigens sollte man bei der Anschaffung eines Netzteils auf die Qualität achten, denn sonst kann es passieren, dass der Laser Stomp Pro mit einer säuselnden Geräuschkulisse protestiert.

Kommentieren
Profilbild von Scott Becker

Scott Becker sagt:

#1 - 22.01.2020 um 11:59 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hatte im August 2017 ein stark ähnliches Teil von Finhol bestellt (hieß damals Finhol Laser Kick Two In One), zum solzen Preis von €499,-. Die Strombüchse hatte gleich bei Lieferung einen Wackelkontakt, das Auslösen der Sounds mit dem Fuß hat nicht zuverlässig geklappt, Die Potis - damals beide auf der Oberseite - ragten in exponierter Position, prädestiniert, einem stolpernden Fuß zum Opfer zu fallen...kurzum: das Teil ging sofort zurück an Thomann. Hoffentlich ist das wohl etwas veränderte Gerät unter neuem Namen qualitativ hochwertiger. Günstiger ist es schon mal geworden.

Kommentare vorhanden
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.