Anzeige

DJs in Österreich organisieren sich gewerkschaftlich

Es gibt viel zu tun

Dabei sollen auf verschiedenste Themen aufmerksam gemacht werden, die das Leben als DJ erschweren. Das können Probleme mit Gagen, Steuern und Rechnungen sein. Aber auch nicht funktionierendes Equipment in Clubs, windige Clubbesitzer und löchrige Verträge sind alltäglich. Sonst sollen auch wichtige Themen wie sexuellen Übergriffe am Arbeitsplatz und Gewalt in den Vordergrund rücken. Auch kulturelle und ideelle Fragen zur Clublandschaft sollen bei der neuen Gemeinschaft besprochen werden.

©Dima Kosh
©Dima Kosh

“Deck” wird die neue Fachgruppe der Younion heißen und dabei “die zentrale Informations- und Anlaufstelle für österrechische DJs werden”. Mitgliedsanfragen sind jetzt schon gegen eine Gebühr von 12€/Monat möglich. Dafür gibt es unter anderem Rechtsschutz für Mitglieder.
Ein Ansatz wäre es den Beruf des DJs als Gewerbe zu sehen, worauf auch Hope hofft. Tättoowierer gehören gewerberechtlich schließlich auch zur Kosmetik- und Schönheitspflege, obwohl diese künstlerisch tätig sind. Realistisch ist dieses Vorhaben allerdings nicht, da dafür eine Änderung in der Verfassung notwendig wäre. Schneller durchsetzen könnte sich allerdings ein anderer Vorschlag: In Zukunft soll es ein Siegel geben, welcher Spielstätten als “Trusted Partner” ausweist. Das würde DJs vor allem bei neuen Locations eine besseres Grundgefühl geben.

Hot or Not
?
DJOGB Bild

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Mathias Walter

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Corona-Geschwurbel auf Plakaten: Veranstalter und Clubs distanzieren sich von zwei Hamburger Kultclubs

Magazin / Feature

Das Docks und die Große Freiheit 36 bieten seit Monaten Corona-Kritikern eine Plattform auf ihren Wänden. Manche der Plakate wiesen allerdings fragwürdige Inhalte auf, weshalb sich die größten Veranstalter und Clubs der Hansestadt von ihnen distanzierten. Jetzt antworteten die beiden Clubs in einem gemeinsamen Statement.

Corona-Geschwurbel auf Plakaten: Veranstalter und Clubs distanzieren sich von zwei Hamburger Kultclubs Artikelbild

The Beatles, Neil Young, Arctic Monkeys, Daft Punk, Pearl Jam und viele mehr. Sie alle haben schon in der Großen Freiheit 36 in St. Pauli gespielt. Doch mit Auftritten weltbekannter Bands könnte es in Zukunft schlecht aussehen. Seit Monaten dienen die Fassade des Docks und der Großen Freiheit 36 in Hamburg als Littfasssäule für Corona-kritische Statements. Große Veranstalter und Clubs haben sich jetzt von den zwei Clubs öffentlich distanziert. Diese nahmen in einem Statement Stellung zur Situation.

Bonedo YouTube
  • Knobula Kickain Sound Demo (no talking)
  • DrumCraft | Series 4 - 2Up 2Down | Drumset | Sound Demo (no talking)
  • Bass Strings for Drop Tunings - Sound Demo (no talking)