Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Ghost – Rats

Die schwedische Heavy Metal Band Ghost feiert weit über die Landesgrenzen hinaus Erfolge und sind gern gesehen Gäste auf allen Rockfestivals. Ihre letzten beiden Platten erreichten in Schweden Nummer-1-Platzierungen und sogar einen Grammy für Best Metal Performance im Jahre 2016 konnte die Band einheimsen. Das verdankt die Formation um Sänger Tobias Forge zum einen dem guten Songwriting, das irgendwo zwischen eingängigen 80er Jahren Riffs und modernen Sounds liegt, aber auch einer extravaganten Kostüm- und Storyline-Performance, die die Konzerte zu wahren Happenings machen.

(Bild: © Universal Music Group)
(Bild: © Universal Music Group)


2018 erschien der vierte Longplayer “Prequelle”, der als erste Singleauskopplung den Song “Rats” beinhaltete, den wir uns hier genauer anschauen werden.

Die Gitarristen werden im Rahmen des Maskierungskonzepts mit dem schlichten Namen “Nameless Ghoul” betitelt und verwenden Gibson RD oder Hagstrom Fantomen Modelle. Die frühen Amps der Musiker stammten von Orange, mittlerweile sieht man jedoch das Fractal Audio AXE FX sowohl bei Studio- als auch Live-Recordings. Welche Modelle für das aktuelle Album zum Einsatz kamen, lässt sich nur schwer recherchieren, und die verwendeten Presets stehen leider auch nicht zur Verfügung. Vermutet werden jedoch auch hier entweder Orange oder Friedman Modelle.
Der Song Rats bewegt sich im aeolischen Moll-Modus. Im Original werden alle Gitarren auf D heruntergestimmt. Der Einfachheit halber und um euch die Umstimmerei und gegebenenfalls auch die Neueinstellung des Tremolos zu sparen, findet ihr das Playback hier in Standard E-Tuning.
Hier ist das Original:

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Audio Samples
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Ghost – Rats Ghost – Rats (Playback)

Eure Tabs sind hier:

Um dem Sound nahezukommen, benötigt ihr eine Humbuckergitarre und ordentlich Gain. Der Charakter sollte nicht allzu metallig sein, kann jedoch durchaus eine heißere und aggressivere britische Note vertragen. Die Rhythmusgitarren sind mindestens gedoppelt, um etwas mehr Dichte zu erhalten. Mit Effekten sollte man eher sparsam umgehen und lediglich einen Hauch Reverb zum Einsatz bringen.
So könnte ein mögliches Setup aussehen:

Sound Setting
Sound Setting

Und nun viel Spaß mit Ghost!

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(Bild: © Universal Music Group)

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von Haiko Heinz

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