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Ample Sound Ample Bass P Lite II Test

Neben Ample Guitar M Lite bietet Ample Sound auch ein Bassinstrument namens Ample Bass P Lite II. Hält der chinesische Hersteller auch bei diesem Freeware-Instrument seine gewohnt hohe Klangqualität?

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Details & Praxis

Allgemeines

Ample Bass P Lite II gibt es nicht direkt auf der Seite des Herstellers, dort wird man zum Beispiel zu plugins4free.com weitergeleitet, wo man einen One-Klick-Download findet. 

Das Plugin läuft unter Windows ab Version 7 und unter macOS ab Version 10.9, außerdem ist es in den Formaten VST2, VST3, AU und AAX erhältlich. 32-Bit-Technologie wird in der Freeware-Version nicht unterstützt. Dafür erfolgt die Aktivierung nach der Installation von selbst, das Instrument kann deshalb auch offline genutzt werden.

Konzept und GUI

Ample Bass P Lite II emuliert den Sound eines Fender Precision Basses. Die Lite-Version wurde bei der Anzahl der Samples, der Sample-Depth, den Sampling-Cycles, dem Tonumfang und den Spietechniken gedrosselt, trotzdem lässt sich mit dem Freeware-Tool noch vernünftig arbeiten.

Ample Bass P Lite II bietet das vom Hersteller gewohnte GUI.
Ample Bass P Lite II: Fender Precision Bass als Software-Instrument
Ample Bass P Lite II bietet das vom Hersteller gewohnte GUI.

Der emulierte Bass kann nur mit den Fingern gespielt werden, in der Vollversion wird es wahrscheinlich noch die Möglichkeiten zum Plektrum- und Slapspiel geben. An Spieltechniken sind Sustain sowie Hammer-On und Pull-Off freigeschaltet. Ergänzt wird das Ganze durch Auto-Accentuation-Noises, Fret-Sounds und Auto-Buzz.

Der Tab-Player ermöglicht das Laden von Tabulatur-Dateien, die quasi wie MIDI-Dateien vom Plugin angezeigt und gelesen werden können. Über den Sample-Editor lässt sich jedes Sample einzeln bearbeiten, während man über die Settings einige globale Einstellungen wie zum Beispiel Cycle Mode und Bender- bzw. Mod-Range vornehmen kann. 

Fotostrecke: 2 Bilder Im Tab-Reader können Tabulatur-Dateien wie MIDI-Files gelesen werden.
Fotostrecke

Sound

In Beispiel 1 hören wir den cleanen P-Bass-Sound, der rund, weich und satt klingt, und auch das Schmatzen der Saiten ist hörbar, sowie einige Geräusche, die auch im Freeware-Umfang enthalten sind. Für Beispiel 2 habe ich Ample Bass P Lite II dann durch eine Bass-Amp-Simulation gejagt und siehe da, der Sound klingt leicht angezerrt und ziemlich realistisch. Und auch Beispiel 3 klingt sehr gut, dieses Mal haben wir es allerdings mit wesentlich mehr Verzerrung und Drums zu tun. Die durch die Verzerrung verstärkten Geräusche tragen ihren Teil zum absolut realistischen Sound bei.  

Audio Samples
0:00
01 Clean 02 Mit Amp 03 Mit Amp und Drums

Fazit

Der cleane Basssound von Ample Bass P Lite II klingt rund, weich und an sich schon wirklich gut. Sobald das Plugin dann aber noch durch Bass-Amp-Emulationen gejagt wird, offenbart sich aber erst der realistische Sound, der mit den in der Freeware-Version freigeschalteten Funktionen, Samples und Spieltechniken möglich ist. Für kleinere bis mittelgroße Projekte dürfte das allemal reichen. Durch die Nutzung von Tabulatur-Dateien lässt sich das Potential des Instrumentes sogar noch weiter ausschöpfen. Wer realistischen E-Bass-Sound braucht und nicht gleich Trilian kaufen will, kann hier beherzt zuschlagen. Ample Sound überzeugt also auch mit diesem Freeware-Instrument.

Pro

  • realistischer E-Bass-Sound
  • über den Tab-Player können auch externe Tabulatur-Dateien abgespielt werden
  • genügend freigeschaltete Funktionen, um kleine und mittelgroße Projekte zu realisieren

Contra

  • keines

Features

  • Precision-Bass-Emulation
  • 443 Samples in 16-Bit und 44.1 kHz
  • Tonumfang von D1 bis F4
  • Drei Spieltechniken: Sustain, Hammer-On & Pull-Off, Accent

Preis

  • Ample Sound Ample Bass P Lite II: kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • realistischer E-Bass-Sound
  • über den Tab-Player können auch externe Tabulatur-Dateien abgespielt werden
  • genügend freigeschaltete Funktionen, um kleine und mittelgroße Projekte zu realisieren
Contra
  • kein Contra
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Ample Sound Ample Bass P Lite II Test
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von Tobias Homburger

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