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DJ Jargon im Wandel der Zeit: Auflegen vor 40 Jahren und heute

Es war ein langer Weg vom Plattendreher früher Generation zum gefeierten Main-Stage-Superstar Producer DJ. Gut ein halbes Jahrhundert ist ins Land gezogen, die Musik und Technik hat sich immer weiter entwickelt und was früher über Monate und Jahre trainiert werden musste, nämlich das manuelle Mixen von Tracks und die Leute auf dem Dancefloor bei der Stange zu halten, scheint heute nur einen Klick auf den Sync-Taster und ein paar KI Track-Empfehlungen entfernt zu sein.

(Bild: Shutterstock / Von: braingraph)
(Bild: Shutterstock / Von: braingraph)


Das Gute daran: Schon für kleines Geld kann man mit einem Budget-Controllerund einigen digitalen Tracks mit dem Auflegen lernen beginnen, ganz anders als zum Anbeginn der DJ-Ära, der wir hier ein umfangreiches Special gewidmet haben. Doch es gibt auch immer weniger Clubs und Party-Locations, wo man sich die Hörner abstoßen kann. Stattdessen pumpt man seine Sets und Mixes auf diverse Online-Plattformen, um Gehör zu finden, doch für den Erfolg sind eigene Produktionen in der Regel unabdingbar.
Viel hat sich getan im Vergleich zu den Zeiten, wo man mit Promo 12-Inches bemustert die Clubtauglichkeit der Produktionen in freier Wildbahn testete. Und einhergehend haben sich Jargon, Arbeitsweisen und die kleinen und großen Dinge des DJ-Alltags dem Wandel unterzogen. Und klar, das nachfolgende Listing sollte mit der nötigen Portion Humor gesehen werden.

Früher

Heute

  1. Schallplatten
  2. Plattenkoffer
  3. Plattenladen (inkl. pers. Beratung/Fach und Smalltalk)
  4. learning by doing
  5. Ghettoblaster mit Mixtape
  6. Scratch Routines am Turntable
  7. Plattenkoffer packen
  8. Schwere Trolleys zum Airport schleppen
  9. Plattenlabel abkleben
  10. Den DJ nach einem Titel fragen
  11. Mixtapes unter die Leute bringen
  12. Auflegen üben
  13. Disco/Club
  14. Beatmatchen
  15. analoges Ersatzvinyl
  16. der Plattenkoffer neigt sich dem Ende
  17. Kratzer auf der Platte
  18. Plattenspieler
  19. BPM-Sticker
  20. Hardware Beatcounter
  1. Tracks (MP3/Wave/Streaming)
  2. USB-Stick
  3. Streaming Music (KI-kuratiert)
  4. Streaming Tutorials bei YouTube
  5. Flip-Box und Spotify-Playlist
  6. Scratch Routines auf Knopfdruck in Serato
  7. Playlisten sortieren
  8. Stick/Notebook im Bordgepäck mitführen
  9. DVS /Controller nutzen
  10. Shazam suchen lassen
  11. Playlisten online stellen
  12. Tracks produzieren
  13. Open-Air und Mega-Festival
  14. Sync drücken
  15. digitale Sicherheitskopie /Ersatzstick
  16. es gibt zu viele Tracks auf der Festplatte
  17. Bugs in der DJ-Software / Lags beim Streaming
  18. Laptop/Mediaplayer
  19. ID3-Tag
  20. Software-Analyse

Noch Ideen?

Euch fallen spontan noch einige Vergleiche ein? Nur zu. Die Kommentarfunktion steht euch offen.
Happy Mixing everybody

Video: Heineken Birth of Scrtaching

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Video: Grandmaster Flash How to do a break mix 1983

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Video: Auflegen mit vier (!) iPads

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