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DLP Audio Smoke Mono 1 Test

Wenn ein Synthesizer-Pluginauf dem Workflow, den Klangvorstellungen und der Erfahrung eines Star-Produzenten wie Mike Dean beruht, sind hohe Erwartungen vorprogrammiert. Da bleiben eigentlich nur zwei Fragen: Wo bekomme ich das Ding und wie gut ist es? Wir haben DLP Audio Smoke Mono 1 getestet. 

DLP Audio Smoke Mono 1 Plugin Test Bedienoberfläche
Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • Solider Sound
  • Ladder-Filter
  • Vielseitiges LFO-Modul
  • Preset-Upload
Contra
  • Altmodisches Interface 
  • Performance-Probleme unter Windows

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DETAILS + PRAXIS

Sicherer Download?

Den Synthesizer bekommt ihr auf der Webseite von DLP Audio für Windows und macOS (Intel und Apple), und zwar in den Formaten VST3 und AU. Der Download des Windows-Installers ist inzwischen übrigens auch ohne Windows-11-Warnblinker möglich. Vor der Installation schlägt das Betriebssystem zwar immer noch Alarm, allerdings liegt das häufig einfach nur daran, dass die App unbekannt ist. Trotzdem gilt: Installation auf eigene Gefahr!

Mono-Synth für Leads und Bässe

DLP Audio Smoke Mono 1 ist ein monophones Synthesizer-Plugin im einstimmigen Stil berühmter Vintage-Synths. Dadurch bietet es sich für Bässe und Lead-Sounds an. Analoge Modellierung sorgt dabei für den klassischen Sound.   

Das Interface des Plugins ist schlicht gestaltet.
Mono-Synth vom Star-Produzenten: Smoke Mono 1. 

Das Plugin basiert auf zwei Hauptoszillatoren, die jeweils vier Wellenformen nutzen. Diese könnt ihr via Coarse, Fine und Detune gegeneinander verstimmen. Hinzu kommen Unison, ein weiterer Sub-Oszillator und ein Noise-Generator mit drei Rausch-Arten.      

Das Ladder-Filter im Moog-Stil enthält ein spezielles Overdrive-Modul, das die Tiefen des Signals bewahrt. Über die beiden Hüllkurven und den LFO mit vier Wellenformen passt ihr den Klang an eure Wünsche an und moduliert ihn beliebig. Der LFO lässt sich dabei auf die Tonhöhe, die Amplitude sowie den Suboszillator und seine Frequenz anwenden. Die FX-Slots sind nur in der Pro-Version verfügbar.                             

Guter und moderner Sound

Da Solo-Bässe per se nicht ganz so interessant sind, habe ich mit DLP Audio Smoke Mono 1 zusätzliche zu den drei Drum-Loops eine Bass-Spur eingespielt. Das Default-Preset „Mike Dean Bass“ könnte auch als Reese-Bass durchgehen und passt perfekt zum Beat. Dank Verzerrung und Sättigung sind auch die hohen Anteile des zweiten Presets „Sub Bass“ gut hörbar – so ist der Sound im Mix durchsetzungsfähig. Das letzte Preset „Power Unison“ passt vom Style her sehr gut zu The Weeknd, mit dem Mike Dean bereits zusammengearbeitet hat.                   

Audio Samples
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01 Mike Dean Bass 02 Sub Bass 03 Power Unison

FAZIT: Smoke Mono 1

Ein großer Name ist nicht immer hilfreich. DLP Audio Smoke Mono 1 klingt zwar gut, bleibt aber insgesamt hinter den Erwartungen zurück und wirkt ehrlich gesagt noch nicht ganz ausgereift. Das Interface ist optisch uninspiriert und kann die User 2026 nicht mehr begeistern. Die Windows-Version des Plugins hat zudem auch ein paar Funktionalitätsprobleme. So zeigt das Interface beim Öffnen immer das Default-Preset, selbst wenn man einen anderen Sound ausgewählt hat. Und auch der eine oder andere Regler verhält sich zeitweise komisch. Gut finde ich die Idee, dass man eigene Presets aus dem Plugin heraus hochladen kann. Mir stellt sich dabei aber die Frage, wie man an die Sounds anderer Producer herankommt. Hoffentlich wird Smoke Mono 1 durch ein paar Updates noch besser, denn sonst hat sich Mike Dean mit seinem ersten Plugin nicht gerade mit Ruhm bekleckert.   

Features

  • Monophoner Analog Modeling Synthesizer
  • Zwei Oszillatoren mit jeweils vier Wellenformen
  • Resonant Filter mit Drive und Key Tracking
  • Zwei Hüllkurven
  • Ein LFO
  • Glide und Legato
  • Note Repeat
  • Mixer-Modul
  • Für Windows und macOS (Intel und Apple)
  • Formate: VST3 und AU
  • WEBSEITE: https://dlp.audio/
  • PREIS: DLP Audio Smoke Mono 1 ist kostenlos
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