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Studiologic Numa Organ 2 Test

Fazit

Obwohl die Studiologic Numa Organ 2 gleich sieben verschiedene Orgelmodelle bietet, liegt ihr Hauptaugenmerk auf der Simulation der Hammond-Modelle. Soundmäßig kann das Instrument in dieser Disziplin überzeugen und klingt durchweg ausgewogen und weich. Die zusätzlichen Orgelmodelle sind sehr willkommen, weichen bei der Registrierung aber von den Originalen ab und können qualitativ nicht ganz mit der Tonewheel-Simulation mithalten. Die überarbeiteten Effekte sind sehr detailliert gestaltet und werten das Instrument gegenüber dem Vorgängermodell auf. Allerdings fehlen ein paar Bearbeitungsmöglichkeiten, die bei Konkurrenzmodellen mittlerweile selbstverständlich sind. Die Numa Organ 2 ist nicht nur für Orgel-Einsteiger interessant, sondern auch für Musiker, die eine einfache und direkte Bedienung bevorzugen und sich nicht im Menü-Dschungel verlieren wollen.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • 7 verschiedene Orgelmodelle
  • einfache Bedienung
  • überzeugende Klangeigenschaften
  • Bearbeitungsfunktionen des Percussion-Registers
  • echte Zugriegel
  • flexible Anschlussmöglichkeiten (inkl. 11-Pin-Leslie-Anschluss)
  • anschlagdynamische Waterfall-Tastatur
  • Masterkeyboardfunktionen
Contra
  • keine Edit-Funktionen des Rotary-Effektes
  • fehlende optische Anzeige für Parameterwerte, Zugriegeleinstellungen und Splitpunkt
  • festgelegte MIDI-Kanäle für Upper, Lower und Pedal
  • magerer Speicherplatz von elf Presets
  • elektronische Vintage-Orgeln weichen bei der Registrierung von den Originalen ab
Artikelbild
Studiologic Numa Organ 2 Test
Die Studiologic Numa Organ 2 überzeugt mit gutem Sound und einfacher Bedienung
Die Studiologic Numa Organ 2 überzeugt mit gutem Sound und einfacher Bedienung
  • Orgelklon basierend auf Physical-Modeling-Synthese
  • 7 Orgelmodelle (3 Tone-Wheel-Orgeln, 3 elektronische Vintage-Orgeln, 1 klassisches Orgel-Modell); weitere nachladbar
  • 73 anschlagdynamische Waterfall-Tasten mit 12 invertierten Preset-Tasten
  • 9 Zugriegel
  • 12 Presets
  • Masterkeyboard-Funktion
  • Effekte: EQ, Reverb, Vibrato/Scanner, Drive, Key Click, Leakage, Percussion 
  • Anschlüsse: 2x AUDIO OUT (Klinke), 1x STEREO AUDIO IN (Mini-Klinke), MIDI IN/OUT/THRU, 2x USB, 11-pin für Leslie, 1x MONO OUT, 2x Kopfhörer, 2x Pedal (Expression, Hold) 
  • Abmessungen: 1055 x 300 x 100 mm
  • Gewicht: 12 kg 
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Die Studiologic Numa Organ 2 überzeugt mit gutem Sound und einfacher Bedienung

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von Dirk Schaadt

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Profilbild von Markus Galla

Markus Galla sagt:

#1 - 19.07.2014 um 11:13 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Sehr detailreicher Testbericht. Im direkten Vergleich mit meiner Nord C2 finde ich, dass die Numa Organ 2 vom Klang her abfällt. Hier hat m. E. Nord die Nase deutlich vorn. Überhaupt liest sich die Feature-Liste irgendwie größtenteils wie ein Auszug aus dem Nord Manual. Aber das ist ja heute an der Tagesordnung - jeder klaut bei jedem. Unterm Strich steht dann der Preis. Wer "nur" Hammond braucht und auf die Samples des Nord Electro verzichten kann, spart einige Scheine und hier sind die Klangunterschiede dann vielleicht auch egal. Für mich nimmt die Numa Organ 2 eine Mittelposition zwischen den in meinen Augen recht schlechten Roland/Hammond Orgeln und den Nord Orgeln ein. Bestimmt kein schlechter Platz. Aber es ist ja noch Raum für Verbesserungen.

Profilbild von Werner Weber

Werner Weber sagt:

#2 - 04.08.2014 um 11:17 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Aber hallo,
habe die numa organ 2 gerspielt und finde Sie einfach gelungen. In verbindung mit dem neo vent und dem organ drive, sind alle Variationen
einer guten Hammond orgel über normal blues bis
Hardrock möglich und dies bei einem exellenten Klangbild.Ich finde die Percussion in verbindung mit dem Chorus einfach gelungen.Ich habe in den siebzigern und achtzigern die hammond x5 in verbindung mit einem leslie von Yamaha gespielt. Die hörte sich nicht so gut an wie die numa in verbindung mit dem neo vent.Ich bin einfach überzeugt. Gutes Klangbild.Mit freundlichen Grüssen,Werner Weber

Profilbild von Ralph Zimmermann

Ralph Zimmermann sagt:

#3 - 02.10.2014 um 19:11 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich selbst spiele die Numa Organ (1!). Diese spielt nur als B3.
Das aber sehr überzeugend. Selbst mit einer billigen Anlage ist der Sound super authentisch. Die V Nord C2 habe ich einmal nur bei einem Jazz-Konzert gehört und nicht selbst gespielt. Hier klang diese für meinen Geschmack viel zu grell und überhaupt nicht warm. Es kann natürlich sein, dass das die Schuld des Mixers war. Bei meinen eigenen Gigs waren das Publikum und die Band äußerst zufrieden mit dem Sound! Hier benutze ich kleine Pevey Microbass als Monitor und die PA ins Publikum mit Leslie-Simulation und Verzerrer der Numa. Der einzige Nachteil ist, dass man den verzerrten Sound von Jon Lord nicht ganz erreicht. Aber z. B. Child in Time (Studioversion) kommt super echt. Die Numa ist eine Simulation einer B3 mit Leslie und nicht mit übersteuerten Marshal!

Profilbild von Wolfgang Frank

Wolfgang Frank sagt:

#4 - 31.03.2015 um 08:46 Uhr

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Ich hab mir die Numa Organ 2 letzte Woche gekauft.Als ich die Numa Organ 2 zuhause an meiner Anlage angeschloßen hatte war ich erst nicht so begeister (ich hab noch den Neo Vetiltor, aber bisher noch nicht an die Numa eingesetzt)Doch jetzt muß ich sagen macht die Numa mir beim spielen spaß und klingt überzeugend.
Auch hat ein Bekanter , der auch Musiker ist und auf Retro Orgelklang wert legt, mich mit der Numa gehört und ist ebenso überzeugt.Mein fazit:
Es gibt "echte Orgeln" und sogar richtige Hammonds die nicht so gut klingen, und das zu diesem Preis.beste Grüße
Wolfgang Frank

Profilbild von Borg Alexander

Borg Alexander sagt:

#5 - 31.12.2021 um 19:45 Uhr

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Super ausführlicher Test, danke.
Ich habe allerdings eine Frage, deren Antwort man auch in der Bedienungsanleitung nicht findet:
Ist die linke Oktave, also die mit den schwarzen Tasten, im MIDI Master-Modus spielbar?

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