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Source Audio Aftershock Test

Fazit

Optik, Verarbeitung und Sounds des AfterShocks befinden sich allesamt auf hohem Niveau. Zudem glänzt das Pedal mit schier unendlichen klanglichen Möglichkeiten, es auf die eigenen Bedürfnisse maßzuschneidern und die Lieblingssounds als eigene Presets zu speichern. Dies ist dank seiner digitalen Gene möglich, die man ihm klanglich jedoch glücklicherweise nicht anmerkt! Auch der Dynamikverlust, mit dem man bei digitalen Geräten der ersten Generationen zwangsläufig zu leben hatte, fällt hier so minimal aus, dass er wohl im Bandkontext keine Rolle mehr spielen dürfte. Auf diese Weise vereint der AfterShock elegant hohe Klanggüte mit der Vielfalt der digitalen Welt. Das Tuning via App ist sicherlich ein cooles Feature, wobei hier hinsichtlich der Bedienung in meinen Augen noch etwas Luft nach oben ist. Als einzigen echten Schwachpunkt empfinde ich das leider etwas praxisfremde Wechseln der gespeicherten Sounds.

Pro:
  • hohe Soundvielfalt
  • gute Soundqualität
  • nahezu endlose Möglichkeiten der Individualisierung
Contra:
  • umständlicher Wechsel der Presets im Livebetrieb
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Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Source Audio
  • Modell: AfterShock
  • Herstellungsland: China
  • Effekttyp: Distortion
  • Anschlüsse: Input 1&2, Output 1&2, Mini-USB, Expression-Pedal, Netzteil
  • Regler: Drive, Clean, Level, Tone, Dreifach-Kippschalter für Presets
  • Maße L x B x H: 11,6 cm x 7 cm x 3,7 cm
  • Gewicht: 280 g
  • Zubehör: Netzteil, Stereokabel
  • Preis: 211,- Euro (UVP)
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • hohe Soundvielfalt
  • gute Soundqualität
  • nahezu endlose Möglichkeiten der Individualisierung
Contra
  • umständlicher Wechsel der Presets im Livebetrieb
Artikelbild
Source Audio Aftershock Test
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von Thomas Meinlschmidt

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