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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Spliff – Déjà Vu

Bisher haben wir uns beim Sound der Woche eher mit Helden aus englischsprachigen Ländern befasst, dabei gibt und gab es ja auch bei uns durchaus nennenswerte Bands und Gitarristen. Und weil wir daraus keine Tradition machen wollen, wird das jetzt postwendend geändert. 

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Für unsere heutige Rubrik steht deshalb eine Band Pate, die Anfang der Achtziger Jahre recht populär war und mit Titeln wie Carbonara, Heut’ Nacht oder Das Blech einige respektable Erfolge einheimsen konnte. Die Rede ist von Spliff, deren Klassiker Déjà Vu vom legendären Album 85555 heute unter die Lupe genommen wird.

Riff

Neben dem Intro mit Simmons Drums – damals brandneu, Samples mit quietschenden Reifen und einem sehr speziellen Text, ist auf jeden Fall das Riff von Bernhard Potschka absolut markant für den Song. Auch hier gilt mal wieder die alte Weisheit „weniger ist mehr“ – vier Töne und vier Takte reichen für einen Riff-Klassiker völlig aus. Spieltechnisch sieht es ebenfalls nicht dramatisch aus, lediglich am Ende wird der letzte Ton mit dem Vibratohebel nach unten gedrückt. 

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Audio Samples
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Dejà Vu Riff

Verse

Im Verse kommt der krasse Gegensatz zum harten Riff, Funky Single Note ist angesagt. Ich habe hier das Basis-Pattern aufnotiert, im Song wird das Ganze immer mal wieder variiert. 

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Audio Samples
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Dejà Vu Verse

Sound

Beim Riff ist ein mittlerer Zerrgrad gefragt. Geht vorsichtig mit dem Gainregler um und schlagt lieber etwas aggressiver an, denn mit einer höheren Verzerrung wird der Klang undynamisch und hat wesentlich weniger Power für das Riff. Beim Overdrive (Weehbo Helldrive) habe ich die Höhen leicht angehoben, damit es noch etwas bissiger klingt. Dahinter wurde ein Delay mit Modulation, kurzer Verzögerungszeit und einer Echowiederholung (Slapback-Echo) geschaltet, das macht den Sound etwas breiter. Zum Abschluss gibt es noch etwas Garagen-Hall.

GitarreOverdriveDelayReverbAmp
mit HumbuckerLevel: 13E.Level: 11E.Level: 12clean eingestellt
Steg-PickupTone: 13F.Back: 9Tone: 11Bass: 12
Volume: 10Balls: 11D.Time: 9,5Time: 9Middle: 12
Tone: 10Gain: 11Mode: ModulateMode: RoomTreble: 12
Input: 12Presence: 12

Viel Spaß beim Spielen und bis zum nächsten Mal!

Thomas Dill

P.S.: Hört mal wieder Spliff – es lohnt sich!

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von Thomas Dill

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